HEAVEN #1699 Was kannst du mehr von einer Welt erbitten, die dir Schokolade zureicht?
WAS KANNST DU MEHR VON EINER WELT ERBITTEN, DIE DIR SCHOKOLADE ZUREICHT?
Was kannst du mehr von einer Welt erbitten, die dir Schokolade gibt?
Vielleicht ist das der ganze Heavenletter für heute, und Ich brauche kein weiteres Wort mehr zu sagen. In Wahrheit, was gibt es da mehr zu sagen, sobald du anerkennst, dass du in einer Welt lebst, die alle Sorten von Schokolade in sich birgt? Wundersame weiche schmelzende Schokolade, die von einem Löffel heruntergleitet, harte Schokolade, dunkle Schokolade, helle Schokolade, süße und bitter-süße Schokolade. Schokolade in allen Formen und Größen. Ihr habt sogar Häschen aus Schokolade, und diese ganzen Wunder kommen von einem Strauch her, der für euch gepflanzt ist. Mehr ist da nicht zu sagen. Obschon das so ist, möchte Ich einige Worte anfügen.
Geliebte, worum könntet ihr über das hinaus gehend bitten, was die Welt euch bereits freigiebig gespendet hat, bitten? Woran könnt ihr denken, woran Ich nicht gedacht habe?
Hättet ihr ans Sonnenlicht und an den Regen gedacht? An die Sonne und den Mond und die Unzähligen Sterne? Hättet ihr an den Ozean und den Fischteich gedacht? Hättet ihr an Fische gedacht? Hättet ihr an Vögel gedacht? An Bäume mit Blättern und an Bäume mit Blüten und an Bäume mit Früchten? An all die fantastischen Farben und Gestalten, die ausreichen, um eine Kreideschachtel und ein Malbuch zu füllen? Hättet ihr an Zweige gedacht, die nachgeben und brechen?
Hättet ihr an die fünf Sinne gedacht? Wann wären euch Geschmack und Geruch, Sicht und Klang und stoffliche Beschaffenheit in den Sinn gekommen? Hättet ihr an Musik gedacht, und sei es bloß an eine Art? Hättet ihr euch die Texturen und Schatten des Lebens ersonnen?
Ein Menschenseinswesen schuf Samt als eine Ausdrucksform von Gewebe. Aber stoffliche Beschaffenheit war ein Hilfsmittel, was bereits als Dargebot Bestand hatte.
Ein Maler schilderte eine Szene des Lebens mit den schönsten vorstellbaren Farben, und doch waren die Szene und die Farben bereits vorgehalten.
Euch sind all die Fabrikationen des Redens dargereicht. Sprache und Wörter sind nach wie vor wild wuchernd.
Der Mensch entdeckte das Feuer, aber es war stets das seinige, es zu entdecken.
Und dennoch grummelt ihr. Das Essen, was vor euch steht, entspricht etwa nicht so recht euren Standards.
Ihr liebt vielleicht die Musik des Lebens, nicht jedoch die Orchestrierung. Richtet eure Aufmerksamkeit jetzt auf die Schönheit und die Wunderwerke des Lebens. Wenn euch die Welt verkehrt erscheint, möchtet ihr euch dann an die Schokolade erinnern? Möchtet ihr bei euch denken: „Was für ein wunderbarer Gott liebte mich so sehr, dass Er sogar Schokolade ersann? Insofern als Schokolade existiert, welches Wunder kann nicht existieren? Welche Wundersamkeit ist heute voller Eifer im Begriff und im Wartestand, sich zu manifestieren?“
Es möchte scheinen, dass die Krankheit mehr als die Gesundheit erörtert wird. Ganz bestimmt gibt es in der Welt mehr Gesundheit als Krankheit. Ganz bestimmt gibt es mehr Schmerzfreiheit als Schmerz. Ganz bestimmt gibt es mehr Frieden als Krieg.
Nimm in Betracht, dass deine Gedanken nährstoffreich sind, und dass du das, woran du denkst, heranfütterst. Deine Gedanken manifestieren sich nicht bloß für dich selbst. Deine Gedanken gehen überallhin hinaus, und eine Zusammensetzung von ihnen wird fertiggestellt und in der Welt augenscheinlich gemacht.
Fertige dir davon Bilder an: An jedem Tag hast du einen runden Korb, um deine Gedanken hineinzulegen. An jedem Tag füllst du deinen Korb. Womit möchtest du ihn heute füllen? Was wird dieser dein Gedankenkorb enthalten? Am Ende des Tages werden eure Körbe ausgeliefert. Seht es so, dass sie einem Supermarkt der Welt zugestellt werden; diese Körbe eurer Gedanken werden ganz vorne unter ein Vordach gestellt, sodass sie Jeder, wie Tomaten, durchstöbern kann.
Mögt ihr schier die besten Tomaten zum Markt schicken.
Keine sauren Kirschen, bitte. Es sind bereits Kartons voll mit ihnen auf Lager.
Bringt frisch Hergestelltes, neu Gewachsenes, neu Ausgesätes herein. Keine Lagerware. Nichts mit Quetschungen. Keine Zweitware. Bringt bloß erste Qualität her, jene, die ihr gerne mit eurem Namen versehen und Mir in Würdigung für all das, was euch ausgegeben wurde, dargereicht wissen möchtet.

