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HEAVEN #1692 Einssein, vom Einssein umarmt

EINSSEIN, VOM EINSSEIN UMARMT

Was für ein Treiben ist die Welt! Welches Aufhebens macht sie von sich! Sie behandelt das Wichtige gleich wie das Unwichtige. Alles wird groß. Die Welt schneidet sich in Teile und passt die Teile irgendwo ein. Ob sie passen oder nicht, die Welt quetscht sie hinein. Sie weiß nicht, was sie tut. Sie bricht sich die eigenen Knochen, ruft „Foul!“ und fügt ein weiteres Gesetz hinzu, und vergisst dabei das Gesetz der Liebe. Wörter werden zu Worten, und ihre Bedeutungen werden gebeugt. Die Welt krächzt.

Wäre die Welt mit Stummheit geschlagen, würde sie mehr Wahrheit aussprechen. In der Stille würde die Wahrheit erblickt. In der Stille, dort würde sich die Wahrheit ausdrücken. In der Stille, dort würde sie vernommen. Ihr würdet euch die Wahrheit sprechen hören. Ihr würdet nichts anderes hören.

Die Welt würde sich in sachter Zärtlichkeit ausweiten. Jeder würde wie das Goldene Licht behandelt, was er ist. Es gäbe keinen Bedarf an Trost, weil Unannehmlichkeit nicht existierte. Liebe käme zur Ausführung. Es gäbe keine Beurteilung von Menschen, da Liebe herrschen würde. Aller Austausch wäre Liebe. Geliebte, sehnt ihr euch nicht nach diesem Zustand?

Es gäbe keine Nachfrage, eine Handlung anzuordnen, da jede Handlung von der Liebe her käme. Liebe wird sich ausweiten. Die gegenwärtig scheinende Welt würde durch die Macht der Liebe weggeblasen, und eine neue Welt würde sich schier vor euren Worten erheben. Die gegenwärtig scheinende Welt wäre wie ein Traum, den ihr hattet, und an den ihr euch kaum noch erinnern könnt.

Und weswegen solltet ihr euch an sie erinnern mögen? Ihr tätet gut daran, sie zu vergessen. Ihr wärt in der Realität der Liebe untergetaucht. Alle Muskeln würden sich entspannen. Es gäbe nichts, um sich davor anzuspannen.

Liebe wäre wie ein Tischtennisball, den du hin und her schlägst. Keiner würde etwas versäumen. Ihr würdet mit der Liebe selbst Fangen spielen, und niemand würde herumtasten. Für das Spiel gäbe es keine Regeln. Es gäbe keinen Bedarf für sie. Die einzige Regel würde von Allen begriffen, dass euch Liebe gegeben wurde, um sie in einem immerzu sich ausweitenden Kreis auszuteilen. Liebe wäre keine heiße Kartoffel, aber ihr könntet sie nicht rasch genug weitergeben. Ihr würdet euch indes anspornen, denn je zügiger ihr sie ausgeben würdet, desto rascher käme sie zurück. Mit bloß zwei Händen und einem Herzen, aber ihr würdet nicht nachlassen.

Ziemlich bald würdet ihr schier in Liebe dahergehen. Es gäbe nichts zum Auffangen und nichts zum Werfen. Umzingelt von Liebe, gäbe es keine Skizzierung zwischen euch und sonst jemandem. Es gäbe nichts, womit man Liebe vergleichen könnte. Es gäbe kein Abzählen von ihr, denn Liebe wäre bereits gezählt. Sie wäre für Eins gezählt.

Irrtum wäre unbekannt. Bei der Liebe vermag Irrtum nicht zu existieren. Liebe wäre idiotensicher. Sie würde überall willkommen geheißen. Den einzigen Pass, den jemand benötigt, ist Liebe. Liebe wäre eure Unterschrift, und eure Unterschrift wäre genug. Welche Grenzen könnten inmitten von Liebe existieren? Wer könnte drinnen, und wer draußen gehalten bleiben? Weswegen sollte das jemand mögen? Niemand würde das mögen.

Alles wäre ein Umfangen. Alles wäre Einssein, vom Einsein umarmt.

Es gäbe ein weltweites Netz der Liebe. Liebe würde überallhin langen. Liebe würde mehr Liebe bedingen. Es gäbe nirgendwo Lücken, denn Liebe kann nicht auseinander gebrochen werden. Die Realität würde anerkannt. Ein Jeder würde einen Lei entgegennehmen, und Jeder würde mehr als einen austeilen. Jeder wäre von der Liebe verzaubert, und alle wären verzaubert. Bloß das, was erstrebt würde, würde existieren. Niemand würde wissen, was unerstrebenswert ist. Man würde an ein solches Phänomen nicht glauben. Es gäbe keine eingebildete Bedürftigkeit, das Ungewollte innezuhalten. Es wäre nichts zum Einbilden übrig, weil Alles realisiert wäre. Mein Wille würde getan werden, und ihr hättet ihn getan.