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HEAVEN #1685 In der relativen Welt

IN DER RELATIVEN WELT

Alles in der relativen Welt ist, was ihr daraus macht. Etwas ist gut, weil ihr es mit eurer Aussage dazu macht. Vielleicht war das Wetter von gestern heiß. Heute ist es heißer, demnach war jetzt die Temperatur von gestern nicht so heiß, wie ihr dachtet. Im Winter sind 10 Grad Celsius warm. Im Frühherbst kalt. Wenn Brot altbacken ist, werft ihr es weg. Wenn ihr Hunger habt, raubt ihr eine Kruste Brot. Am einen Tag seid ihr glücklich, am nächsten Tag ist es aber gleich, aber ihr seid nicht glücklich.

Was euch gestern gefiel, ist heute nicht ausreichend. Euer Ruf lautet „Mehr“. Ihr steigt in eurem Ruf nach mehr Freude hoch. Und mehr Freude, das sollt ihr haben. Und mehr Freude ist es, was für euch auf Lager ist.

Ihr schaukelt euch zur Freude hoch. Um euch zur Freude hin zu bewegen, habt ihr ein Gespür von ihr zu haben. Das Gespür der Freude ist euer Taxi zur Freude. Euer Empfinden der Freude bringt euch nachhause.

Freude ist es, was euch zu haben ansteht, und doch ist sie ein Geschenk, ein wertvollstes Geschenk in der zeitweiligen Welt. Ihr meint, es sei leicht zu leiden und schwer, Freude zu haben, aber ihr habt es falsch herum. Leiden ist schwer, und Freude ist leicht. So funktioniert es.

Liebe ist leicht. Falls sie nicht leicht ist, ist es nicht Liebe. Ringen um Liebe ist Ringen um Liebe, aber es ist nicht Liebe. Einzig Liebe ist Liebe, so wie einzig Freude Freude ist. Minderes als Freude ist nicht Freude. Es ist minder.

Der rascheste Weg zur Freude ist sie verteilen. Deswegen sind kleine Kinder derart unabkömmlich. Sie sind voller Freude, und sie geben euch Freude, und es ist deren Gefallen, euch Freude zu geben. Wessen Freude ist es insgesamt? Freude kann nur allen zugehören. Es ist unmöglich, Freude nicht zu teilen. Behalte sie bei dir, und die Freude ist keine Freude mehr. Freude muss hervorblubbern, und um das Universum widerhallen.

Möget ihr die Freude nicht abzählen, so, als ob ihr nur so viel, wie ihr freudig seid, zurückreichen würdet. Freude ist nicht zählbar. Ihr steht eine großartige Schilderung zu, aber sie ist nicht abgezählt und abgehakt. Sie kann einzig in den Genuss genommen werden.

Kann Freude unterwiesen werden? Sie kann geteilt werden. Sie kann einzig geteilt werden. Gibt es bei ihr eine Spitze? Das ist unmöglich. Freude ist unendlich. Du kannst der Freude nachsetzen, und du kannst sie einholen. Aber wie bei der Liebe kannst du sie bloß behalten, wenn du sie fortgibst.

Sei heute ein Hausierer der Freude. Lasse Freude die Musik sein, die du singst. Lasse Freude den Rhythmus deines Lebens sein. Lasse Freude deinen Fußball sein. Lasse Freude für dich im Hinterhalt sein. Lasse Freude dich aus der Flaute herausziehen. Nichts sonst vermag das.

Du, der du unendlich bist, lebst in einer relativen Welt. Obschon die Welt der Ausdruck des Unendlichen ist, kann sie der Umbeschränktheit nicht gerecht werden, ausgenommen vermittels deiner Wahrnehmung von ihr. Raunze über die Welt, und dir wird mehr unter die Augen kommen, worüber du raunzen wirst. Erfreue dich an der Welt, und du wirst mehr Freude in ihr finden.

Freude kostet dich nichts, während Leiden mit einem hohen Preis daherkommt. Leiden ist schwer, und Freude leicht. Wieso sollte jemand ein schweres Gewicht sich zum Tragen aussuchen mögen?

Es ist in Ordnung, glücklich zu sein. Glücklichsein ist nicht gestohlen. Es gehört dir zu. Bejahe das Geschenk der Freude. In Wahrheit ist es dein Erbe. Es ist ebenfalls deine Wahl. Du kannst gegenüber deiner Erbschaft vergesslich sein, oder du kannst sie annehmen. Es gibt im Land keinen Gerichtshof, der dir das Glücklichsein versagen kann. Du bist der Verzehrer von Glück, und du bist der Ausdruck von ihm. Sei heute, was du bist.