HEAVEN #1680 Inmitten eines Wunders
INMITTEN EINES WUNDERS
Beginnt ihr den Unsinn zu erkennen, mit dem ihr euch selbst befasst? Euch steht das Leben zu Gebote, und ihr stochert an einem Faden von ihm herum. Habt ihr Angst, das Universum zu erkunden? Setzt euch bloß der Stich, den ihr gerade zur Hand habt, in Bewegung?
Was haben die Sterne zu sagen? Was liegt auf der anderen Seite des Mondes? Und liebt die Sonne sich selbst? Ist die Farbe der Liebe gelb? Bist du, ein Seinswesen, schier menschlich? Bist du nicht ebenfalls göttlich, himmlisch, weit? Bist du nicht die ganze Welt, eingewickelt in Eines?
Wozu seid ihr nicht imstande, Geliebte?
Ich möchte das beantworten. Es gibt nichts, wozu ihr nicht imstande seid. Ich bin nicht der Einzige, der Wunder zur Ausführung zu bringen hat. Euch ist es, in die Hände zu klatschen und Wunder auf der Erde zum Tanzen zu bringen. Euch steht es an, Schlacke in Gold zu verwandeln. Dunkelheit in Licht. Euch steht es an, die Welt schneller zu drehen, bis sie erkennt, dass sie versponnenes Gold ist, was sich in eine wunderschöne Wiedergabe seiner selbst spinnt, spult und webt. Von euch singt die Welt.
Ihr seid das Scharnier, von dem die Welt abhängt.
Du bist ein abgezählter Stich und in einem Mantel mit zahlreichen Farben getätigt.
Du bist nicht der Bettler in Lumpen an einer Ecke.
Dir ist es, hervorzuschreiten und dich vor der ganzen Welt sehen zu lassen, wie du die Welt siehst. Du bist der Umwandler der Welt. Dir ist es, die Welt nacheinander anzutreiben. Frische sie mit Liebe auf. Betrachte sie mit Liebe, und sie wird sich genau vor deinen Augen umgestalten. Bin Ich irregeführt, wenn Ich Mir das anblicke, was Ich geschaffen habe, und wenn Ich es als schön bezeichne?
Du lebst inmitten eines Wunders, und du denkst, du befindest dich in einer anderen Zone. Vielleicht hast du im Grau gelebt, während die Sonne ihr goldenes Licht auf dich geschienen hat. Die Pracht, die du nicht gesehen hast, hast du nicht gesehen, du bist aber dabei, sie jetzt zu sehen. Deine Augen werden sich zu neuen Weiden öffnen, wo das ganze Jahr über Blumen wachsen, wo Kühe und Schafe grasen, wo Friede herrscht.
Falls die Welt eine Weide ist, bist du in der Tat ein Hirte. Deine Gedanken sind die Herde, die du bewachst. Deine Gedanken erschaffen Leid, und sie erschaffen Freude. Du hast jetzt genug in Erfahrung gebracht, um schier Freude zu erschaffen. Hat es nicht genug Leid in der Welt gegeben, um eine Lebzeit anzudauern? Lasse genügend Freude zugegen sein, dass sie für die Ewigkeit währt, woher sie kam.
Von der Freude kamt ihr. Ihr seid Mein Ewiges Seinswesen der Freude. Wenn ihr Mir eine Freude seid, könnt ihr euch selbst nicht Freude sein? Liebt euch selbst genug, und euer Nachbar wird euch Freude sein. Ihr werdet den Unterschied zwischen eurem Nachbarn und euch nicht kennen. Ihr werdet mit allen gleich umgehen, was sagen soll, ihr werdet sie mit der Liebe behandeln, die ihr selbst seid. Es gibt nirgendwo, wohin die Liebe gehen kann, außer zu sich selbst. Es gibt nichts, außer sie selbst. Liebe erstreckt sich zum Himmel und langt vom Himmel an, was meint, dein Herz des Himmels, dein Herz, eine Medaille vom Himmel, dein Herz eine Bastion der Liebe, ein Beutezug der Liebe, ein Schloss der Liebe ohne Schlossgräben, ein Schiff der Liebe, das die mächtigen Meere des Lebens abfährt, das sich in Liebe hinauswagt, das Liebe vergießt, das Liebe in seinem Wirbelstrom hinterlässt, ein mächtiges Schiff der Liebe, das in den blauen Himmel hinein fährt, über die Wolken hinweg, ein jeder Stern ein Hafen, in den es einfährt und bei dem es seine Waren der Liebe entlädt, Liebe unerschrocken, ungeschönt, reine schiere Liebe.
Lasse deine Augen sich zu den Sternen erstrecken. Lasse deine Augen die Sterne sein. Lasse deine Augen sich ein Mal schließen und öffnen, und deine Sicht wird vergrößert sein, und sie werden wie Sterne glitzern und Liebe und mehr Liebe funkeln. Deine Augen scheinen in Meiner Liebe. Was sonst gibt es für sie, um in es hinein zu strahlen und um sich widerzuspiegeln?

