Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN #1669 Dir selbst treu sein

DIR SELBST TREU SEIN

Du wärest dir treu, falls du doch bloß wüsstest, Wer du bist und was du wert bist. Du bist einer geringeren Version treu, die du von dir hast. Du bist dem treu, was nicht du selbst ist. Nunmehr wirst du der Liebe treu sein. Du wirst wissen, dass du zu jedem Zeitpunkt eine Wahl hast. Entscheide jetzt. Wähle die Liebe. Vorausgesetzt, du hast eine Wahl, das würdest du bestimmt tun, oder etwa nicht?

Allein, du meinst, du habest keine Wahl. Beim Aufflackern eines Augenblicks, sobald du etwas fühlst, Liebe ausgenommen, weißt du nicht, wie Liebe auszuwählen ist. Du würdest es tun, falls du es könntest, sagst du. Falls du zu einem gegebenen Zeitpunkt in deinem Herzen nicht lieben kannst, kannst du nicht Freundlichkeit haben? Kannst du nicht Ärger durch Freundlichkeit ersetzen? Falls du keine Liebenswürdigkeit um dich versammeln kannst, kannst du nicht Zuvorkommenheit um dich scharen? Falls du nicht ohne Ärger reden kannst, kannst du nicht zu dir selbst sprechen und dich fragen, ob der Ärger das wert ist, die Abwesenheit eines guten Empfindens wert ist?

Falls Ärger nicht einmal anfänglich die Wertigkeit innehat, die die Liebe besitzt, wieso wohl solltest du ihn also der Liebe vorziehen mögen? Ich bemerke, dass du meinst, der Ärger sei dir untergeschoben, sobald du allerdings Ärger hast, hast du ihn dir ausgesucht. Du wähltest ihn aufgrund deiner Hinsicht auf den Umstand, dem du die Schuld für den Ärger zuschiebst. Du wurdest beleidigt. Jemand hatte etwas gestohlen. Deinen Schmuck oder deinen guten Ruf. Ist das nicht ausreichend genug, was sie einem weggenommen haben? Musst du ohne Liebe auskommen und ihnen ebenso deinen Ärger zukommen lassen?

Du kannst Liebe nicht verschwenden, jeglicher Ärger allerdings ist eine Vergeudung. Er verschwendet dich. Du greifst deinen eigenen Körper mit Ärger an. Wütend gemacht, spiegelt dein Körper die Straffheit und Röte des Ärgers wider. Wut blockiert deinen Blutkreislauf. Sie schadet deiner Sicht. Sie hemmt dein Gehör.

Irgendwie glaubst du, der Ärger verschaffe dir etwas Gutes. Es muss so sein, anderenfalls würdest du ihn nicht wählen. Du sagst, er lässt Dampf ab. Schreibe deine Ansichten um, und du wirst keinen Dampf haben, der abzulassen ist.

Du sagst, es gebe rechtschaffenen Ärger. Ich sage, ihn gibt es nicht. Ich sage, es gibt Liebe und einzig Liebe.

Was ist dir und deinem Kind förderlich, sobald du wütend mit ihm bist? Kannst du nicht mehr ohne Ärger erreichen?

Falls du es in deinem Geist zugegen hättest, dass Ärger nicht notwendig ist, dass er nicht von Wert, nicht hilfreich ist, würdest du ihn dann oder soviel von ihm haben? Werden Schiffe in rauher See nicht in Stücke zerlegt, und fahren sie bei stiller See nicht mit voller Kraft voraus?

Kannst du dir Sterne vorstellen, die untereinander kämpfen? Kannst du dir die Sonne und den Mond vorstellen, die sich in einem Streit befinden? Kannst du dir die Erde vorstellen, die gegenüber der Sonne die Faust hebt? Kannst du dir den Fluss und seine Ufer denken, wie sie sich einander aufregen? Letzten Endes, Geliebte, was gibt es, um sich darüber auseinanderzusetzen?

Und dennoch stellst du dir vor, dass du einen Anderen zu überwältigen habest, und nennst das Gewinnen. Was gewinnst du? Wenn alles vorbei ist, was gewinnst du? Eine Hand voll Asche, die im Feuer gebrannt hat.

Sobald du dich in den Griffen des Ärgers findest, sei Meiner eingedenk. Entsinne dich, Ich bin bei dir. Ich denke nicht, wer Recht und wer nicht Recht hat. Ich denke an dich. Recht haben oder nicht Recht haben ist nicht die Sache. Ärger begleicht das ohnehin nicht.

Möchtest du heute Gedanken in Bezügen schöpferischer Möglichkeiten haben? Manchmal klappt es mit einer Frage. Kannst du einhalten und zu demjenigen, der deinem Empfinden nach gegen dich ist, sagen: "Was machen wir hier, während wir so wütend sind?" Falls du das nicht kannst, kannst du zum Wenigsten einhalten und dich selbst fragen: "Was tue ich hier, während ich so wütend bin? Kann ich meine Zeit nicht besser verbringen? Ist das das Gesicht, was ich Gott und der Welt gerne präsentieren möchte? Kann ich nicht sein, was ich sein möchte? Falls ich weise wäre, wie würde ich das jetzt zu einem Ende bringen?"