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HEAVEN #1653 Gott inwendig

GOTT INWENDIG

Gott sprach ...

Im Leben bist du ein Taucher. Ja, es stimmt, du paddelst eine Menge auf der Oberfläche, und doch tauchst du auch. Du schwimmst unter Wasser. Du kannst in den Tiefen des Ozeans Wunder sehen, die du auf den Wellen nicht sehen kannst. Sicher, im Leben möchtest du zur Spitze gelangen, aber die Spitze erhebt sich aus den Tiefen. Die Tiefen sind sicherlich größer als die kolossalste Welle.

Genauso wie eine ganze Welt in der Tiefe des Ozeans vonstatten geht, gibt es eine ganze Welt, die in der Tiefe von dir vonstatten geht. Sei nicht ängstlich, nach innen zu tauchen.

Erheben meint tiefergehen. Es ist wahr, wenn du tief nach innen gehst, erhebst du dich. Du tauchst derart tief, dass du darauf stößt, eine andere Welt anzutreffen. Du gingst tief nach innen, und die Welt änderte sich. Du gelangtest zu einem anderen Aspekt deiner selbst.

Denke nicht, dass „Gott inwendig“ schier eine Phrase ist, die hin und her geworfen wird. Es ist die Realität. Du, der all die Fragen hat, hat auch alle Antworten. Nach welcher Ebene der Antwort hältst du Ausschau? Je tiefer die Antwort, desto weniger Worte wird sie brauchen. Je tiefer, desto stiller. Je tiefer, desto simpler. Komplexität existiert im Innern nicht. Komplexität ist etwas, das in der Welt kultiviert wird und das sich herumtreibt.

Senke dein Lot bis zu den Tiefen deines Herzens, und du wirst Mich finden. Du vermagst nur Mich zu finden. Sonst gibt es niemanden zu finden! Jede Trennung, die du anstellst, dein Geist hat sie angestellt. Das Einzige, das die Illusion der Trennung erschafft, ist dein Geist. Dein Geist liebt es, sich allein davon zu machen.

Der Geist würde sich mit seinen Gedanken herumtreiben. Je tiefer du tauchst, desto mehr lässt du die Gedanken des Geistes hinter dir. Mit jedem Tauchen tief nach innen, wäschst du nach und nach die beschränkenden Gedanken des Geistes ab. Der Geist wird dich nicht so weit sehen lassen, wie du sehen würdest, wenn er sich freundlich wegdrehte.

Tief innen in dir ist ein Gefäß von Gold. Es ist so enorm, dass es genügend Licht hat, um die Welt aufflammend zu erhellen. Ich bin dieses Goldgefäß. Ich berste in das Licht hinein, in dem Maße, wie sich dein Intellekt mindert. Dein Intellekt hat über Mich nicht das Sagen, außer seine Gedanken können das Gold von Mir aus deiner Sicht heraushalten. Sobald du das Gold siehst, kannst du leicht in es hinein stippen. Du stippst ohnehin hinein.

Ist es möglich, dass du Mir mehr glauben könntest als deinem Intellekt? Ist es möglich, dass das, was Ich sage, die Annoncierungen und Denunzierungen deines Geistes in den Schatten stellen kann? Natürlich, das ist möglich. Eben daran arbeiten Wir.

Du warst ein Gefangener deines Geistes, und wie jeder Gefangener möchtest du entkommen. Mit einem Löffel kratzt du die Wand aus. Du möchtest da durch.

Der Unterschied zwischen dem Gefangenen und dir besteht darin, dass du bereits teilweise durch bist. Ein Lichtstrahl scheint durch eine Öffnung in deinem Herzen. Je größer die Öffnung, desto größer der Lichtstrahl. Eines Tages wird das Licht die Bande des Intellekts sprengen, und der Intellekt wird nicht mehr länger dein Vormund sein. Dein Intellekt wird zu deinem rechtmäßigen Diener werden. Er wird sich von der Rolle, die er sich anmaßte, wegwenden, und nicht mehr länger dominieren. Das helle Licht der Liebe wird vorherrschen. Das ist klar, das helle Licht der Liebe kennt das Konzept der Vorherrschaft nicht. Es ist einzig mit dem Scheinen vertraut.

Welche Fäden des Denkens es auch sind, die dich von dem vollen Wissen um das Gold im Innern, um den Gott Inwendig in dir, abhalten, es sind schier Fäden des Gedankens. Sie sind entfernbar. Du musst bloß an einem einzigen Faden ziehen und unentwegt ziehen, und ganz von alleine wird mehr Licht aufscheinen.

Oh, Meine Geliebten, Mein Licht späht hervor. Seht ihr es?