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HEAVEN # 1543 Wie viel Glück kannst du am heutigen Tag ausgeben?

WIEVIEL GLÜCK KANNST DU AM HEUTIGEN TAG AUSGEBEN?

Für dich ist es leicht, andere Menschen und Situationen zu suchen, die dich glücklich machen werden, nicht, dass du sie dauernd auffindest. Andererseits benötigt es einiges Nachdenken, was du tun könnest, um das Leben für einen Anderen schöner zu machen. Nicht weil du dich wundervoll sehen möchtest oder gerne als wundervoll gesehen werden möchtest, sondern weil du es gerne sähest, dass ein Gegenüber von dir vollen Glücks ist.

Sobald du ein Leute-Liebling bist, schmeichelst du dir selbst. Du meinst, du werdest dadurch, dass du Anderen gefällst, glücklicher oder unversehrter. Dein Ansinnen, Andere erfreut zu machen, ist dein Bemühen, sie nicht aus der Ruhe zu bringen. In Wahrheit geht es nicht um deine Fürsorge um deren Glück. Es ist deine Sorge um das deine. Mithin sind deine Anläufe zu gefallen der leichte Pfad und nicht immer ehrlich.

Wo dies nun abgeklärt ist, wisse, es ist nicht an dir, dich einem Anderen zu überantworten, denn das macht niemanden glücklich. Andererseits hat deine Aufmerksamkeit nicht dauernd auf dir zu liegen.

Trage am heutigen Tag sachte den Gedanken bei dir: „Wie viel Glück kann ich heute geben? Welches Moment meiner selbst kann ich jemandem geben, der es gern haben könnte? Welche Mitteilung kann ich tiefgehender gestalten? Wen möchte ich gerne glücklich sehen? Wie gehe ich das an? Wieso habe ich daran nicht bereits früher gedacht?“

Selbst ein einziges wahrheitsvolles Wort kann für jemanden ein Sonnenschein sein. Deine Wohlüberlegtheit könnte in deren Horizont heute das eine helle Licht sein. Du bist nicht der einzige, der das hat, was man schlechte Tage nennt. Du weißt nicht, wie viel jemandem ein Lächeln oder ein bloßes Hallo bedeuten kann. Du weißt nicht, wie viele Menschen, selbst Menschen, die anscheinend glücklich sind, nach einer kleinen Anerkenntnis hungern, dass sie schier gesehen werden, dass ihre Existenz auf der Erde jemandem von Belang ist, und sei es bloß für einen Augenblick. Du weißt nicht einmal anfänglich darum, was du für jemanden tust, sobald deine Aufmerksamkeit weniger auf dir liegt.

Vielleicht beklagst du dich, und sei es nur dir selbst gegenüber, dass das Gras deines Nachbarn zu hoch oder sein Bürgersteig nicht geräumt ist. Vielleicht willst du helfen, wie es Nachbarn von früher taten. Wenn du auf dem Gehweg eines Nachbarn Abfall siehst, hebe ihn auf. Es ist kein zufälliger Umstand, dass dein Nachbar auf der anderen Straßenseite oder neben dir wohnt.

Wenn jemand in deiner Wohnung Kleider liegenlässt, was wäre, wenn du sie, anstatt dich darüber zu beklagen, aufräumst? Was wäre, wenn diese Freundlichkeit demjenigen, dem du immer diese Leier vorbringst, etwas bedeutete? Was wäre, wenn dein Verdruss durch das Beseitigen, was dich verdrießt, sich zu Mitempfinden wandelte? Liegt darin nicht die Wahrheit von 'Wende dem Menschen sodann die andere Wange zu'?

Ist es nicht schade, dass es Meine Kinder nötig haben, daran erinnert zu werden, an Andere zu denken? Und ist es nicht unpraktisch, dass ihr, ihr, die ihr aufs Glücklichsein aus seid, einen der Hauptwege, es zu erlangen, überseht?

Wofür seid ihr am Hetzen? Und auf was hastet ihr zu? Räumt euch Zeit ein, am heutigen Tagen einem Jeden in die Augen zu schauen. Selbst wenn das nur eine Minute eurer Aufmerksamkeit ausmacht, gebt jene Minute freisinnig und in aller Fülle.

Blickt in die Augen anderer Menschen und findet Mich dort. Sobald ihr in die Augen eines Anderen schaut, werden deren Augen den euren begegnen. Vielleicht werden sie Mich in euren Augen sehen. Eine derartige Freude auslassen bloß aufgrund der Angewohnheit, durch das Leben zu sausen, ist für einen Jeden zu viel.

Es ist gut, sich derer anzunehmen, die weit weg von euch leben. Und es ist gut, um die Menschen in eurer Nähe Sorge zu tragen. Ihr werdet wohl außerstande sein, jedem direkt zu helfen, indes könnt ihr heute jemandem zu Diensten sein. Seid nicht scheu, euer Herz sich ausweiten und hinziehen zu lassen. Und, falls ihr euch scheut, dann gebt anonymerweise. Geben ist der einzige Vorgang an Anonymität, den Ich befürworte. Hinterlasst demnach auf der Türstufe eures Nachbarn eine Blume.