HEAVEN # 1538 Komme zur ganzen Erkenntnis
KOMME ZUR GANZEN ERKENNTNIS
Für dich ist es leicht, pfeifend entlangzugehen, so als sollte Ich dir zu Diensten sein. Das stimmt, das bin Ich. Allerdings ist es für dich tragfähiger, wenn du dich entsinnst, dass es dir gilt, Mir zu dienen. Das versetzt dich in eine gute Lage. Von einem Ort, Mir zu dienen, her, erbittest du nicht so viel, auch erwartest und verlangst du nicht so viel. Du siehst, wie du mehr am Geben bist.
Das Leben auf der Erde ist simpler, wenn du dich erinnerst, dass du im Dienst an dem Heiligen Gott stehst. Die Frage ist leicht zu erledigen, ein für alle Mal. Du bist nicht für dich hier auf der Erde. Mit Sicherheit bist du nicht für dich allein auf der Erde. Du bist hier, um deinem Schöpfer, der Schöpfung und allen erschaffenen Seinswesen förderlich zu sein. Du befindest dich im Dienst am Universum. Du bist sein Befürworter. Du trägst die Welt. So solltest du über dein Leben auf der Erde denken.
Du dienst dir selbst recht gut, wenn du Größerem als dir dienst, und auf diese Weise dehnst du dich aus. Ich bin Weite, und die Arena, in der du lebst und wächst, wächst mehr und mehr. Wenn du dich vor der Weite in Führung bringst, gehst du mit Einzelheiten um. Bei Mir handelst du in dem großen Bild. Und so büßt du dich ein, um dichSelbst zu finden.
Wir gelangen wieder zu diesem Widerspruch: Wenn Wir Eins sind, wie arbeitest du dann für dich und nicht für Mich? Wir sind bereits übereingekommen, dass du dir, wenn du um Meinetwillen arbeitest, selbst nützt, diesem individuellen Selbst nützt, das du so ins Vertrauen gezogen hast. Aber die Beachtung dieses kleinen mythischen Selbst ist eine Sackgasse. Du kannst mit ihm nicht weit kommen, und es wird nie zufriedengestellt sein. Es ist schwer, dich selbst zu tragen. Es ist leichter, das Universum als dich zu tragen, und es ist einträglicher. Du wirst es mögen.
Sobald du zu der vollen Erkenntnis gelangst, dass Wir Eins sind, und wenn es kein kleines Du gibt, wieso, würdest du dann so viel Aufmerksamkeit auf Dürftigkeit legen mögen, während du sie genauso leicht auf die Größe legen kannst? Wieso solltest du in dieses kleine Gebilde, das scheinbar auf der Erde umherwandert, eingeweicht sein mögen, während du über das Universum tanzen und zum Himmel emporschweben kannst? Falls Wir Eins sind, und Wir sind das, wieso dann nicht in aller Fülle mit Mir Eins werden und sozusagen vor die Tafel zu treten?
Du kannst nur vorgeben, du seist zum Physischen relegiert, in dem du einverkörpert bist. Tief in deinem Herzen weißt du, es ist mehr an dir als das Physische. Tief in deinem Herzen weißt du, dass du dich dem Gefilde dieser Größe sogar in der Mechanik deines täglichen Lebens näherst. Es ist nicht Fantasie, dass Wir Eins sind, freilich kannst du das gedacht haben.
Alles worum Ich dich bitte, ist, dass du für Mich die Türen öffnest. Indem du das tust, öffnest du Herzen. Du öffnest dein eigenes. Wo liegt diese Weite, von der Wir reden, auf der Erde, wenn nicht im Menschenherzen? Möchtest du dir Unsere Schöpfung nicht zueigen machen? Möchtest du dem Universum nicht sein, wie du gerne Mich dir sein möchtest? Möchtest du dem Universum nicht allerhand erledigen, so wie du es gerne möchtest, dass Ich dir das eine oder andere erledige?
Hast du irgendwas Besseres zu tun, als die Welt lieben, die Wir erschufen?
Schalte dein Leben in der Priorität, die dein Geist aus ihm macht, ein wenig hin und her.
Liebe als Erstes. Alles kommt nach der Liebe. Liebe zuerst, und du wirst zur Zufriedenheit deines Herzens dienlich gewesen sein.

