HEAVEN # 1524 Leben wird nicht an Resultaten gemessen
LEBEN WIRD NICHT AN RESULTATEN GEMESSEN
Ein jeder Gedanke leistet seinen Beitrag zu dem Ganzen. Zur selben Zeit wie du für alles zuständig bist, bist du für nichts zuständig.
Lasse die Vergangenheit hinter dir. Wiederbelebe oder wiedererschaffe sie nicht. Verantwortung ist öfters etwas hinter dir. Du hast dich umzudrehen, um sie dir anzusehen, und du sagst, falls du dies oder das getan hättest, wäre der Ausgang anders gewesen. Vielleicht wäre es so gewesen. Aber du weißt es nicht. Und was ist der Nutzen davon, dich in die Gedanken unterzutauchen, einerlei, worum sie sich drehen? Du zeichnest für deine Gedanken verantwortlich. Was Gutes tun deine Gedanken für das Universum, während du die Vergangenheit und deine Rolle in ihr niederdrückst?
Setze Verantwortung nicht mit Kontrolle gleich. Zuständigkeit liegt auf deiner Seite. Kontrolle nicht.
Es gibt an der Zuständigkeit einen Aspekt, der mit Resultaten nichts zu tun hat. Sobald du deine Verantwortung in Bezügen von Resultaten bemisst, ist es allzu leicht, an dir etwas auszusetzen zu haben – oder dich aufzublähen. Als verantwortlicher Mensch, da lasse das Umhängetuch namens Bedauern oder gegenseitige Beschuldigung oder Hochgefühl los. Allzu oft wird Verantwortung mit Vorwürfemachen oder Stolz durcheinander gebracht. Zur Last legen und Stolz sind zwei Mäntel von der gleichen Farbe.
Und jetzt ist der Sommer deiner Zuständigkeit. Wirf deine Winterkleider ab. Du brauchst sie nicht.
Du kannst zu viel Verantwortung tragen. Du bist jetzt in dem Augenblick für einen freudvollen Tag verantwortlich. Beginne jetzt. Wirf die Vergangenheit wie Salz über deine Schulter.
Die Vergangenheit ist etwas, was über dir hängt. Du hast zu viel zu tun, um mit der Verantwortung für die Vergangenheit belastet zu sein. Du könntest dich genauso für jeden Tippfehler in der Welt verantwortlich erklären! Falls du dabei bist, dir über Tippfehler auf dem Blatt oder in deinem Leben zu viel Sorgen zu machen, bekommst du Lähmungen, und es ist ganz sicher, dass es dir schwer wird, eine Bewegung oder eine Entscheidung zustande zu bringen. Es ist durchaus in Ordnung für dich, dass du jetzt klüger bist als früher. Darüber gibt es nichts zum Weinen.
Die Vergangenheit tragen ist Hürden tragen, um sie vor dich hin zu stellen. Deine Historie hat sich nicht selbst zu wiederholen. Du hast falsch gelegen oder warst töricht, richte deine Schultern auf und lasse jetzt die Torheit los. Ist es nicht närrisch, deine möglichen vergangenen Irrtümer vor dir Parade laufen zu lassen? Ganz sicher gibt es für dich etwas Besseres zu tun.
Die Historie der Welt hat sich genauso wenig zu wiederholen. Geht es nicht darum, woran Wir, du und Ich, arbeiten? Last Uns die Gegenwart der Welt verwandeln. Lasst Uns ihre Währung des Denkens wechseln, die sie derzeit aus der Vergangenheit hinterlassen bekommen hat.
Was wäre, falls du die Historie der Welt nicht kenntest. Wie anders wäre das Leben? Wer würde sich vor einem Anderen fürchten? Wer würde die Grenzen der Welt kennen, und würde sich gerne auf sie beschränkt sehen mögen? Wer würde urteilen? Dafür gäbe es keine Grundlage. Die Vergangenheit selbst ist keine Grundlage, trotzdem wird sie als eine solche angesehen.
Fakten sind keine Grundlage. Lasse deine Grundlage Milde und Barmherzigkeit sein. Begrüße eine jede Seele, als wäre sie, wie auch du, frisch vom Himmel. Lasse keine alten Gedanken vor Anker liegen, um bei der Barmherzigkeit der Liebe störend einzugreifen. Erbarmen ist Klarheit. Sie ist Liebe, Liebe, in ihrem reinen Licht gesehen, die Liebe, die Alle anscheint.
Gäbe es keine Vergangenheit, so gäbe es weder in der Gegenwart noch künftighin Vergehen. Mit Sicherheit würdest dich nicht mit Übelnehmen befassen. Stattdessen würdest du dich mit Freude befassen. Alles wäre schön, denn du würdest Schönheit nicht anhand eines früheren Bildes beurteilen, was du in deinem Geist herumgetragen hast. Ohne die Verliese der Vergangenheit wärest du jetzt in dem Augenblick frei. Alle Barrieren wären weggeschmolzen, und du sähest sie nicht.
Bewege dich heute in der Welt, so, als hätte es keine Vergangenheit gegeben. Das Leben beginnt jetzt soeben.

