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HEAVEN # 1513 Anerkennend zur Kenntnis nehmen und wegwerfen

ANERKENNEND ZUR KENNTNIS NEHMEN UND WEGWERFEN

Sobald dich Bitterkeit übermächtigt, tritt einen Schritt zurück. Worüber gerätst du in Verbitterung, und wer bist du, dass und der du in Verbitterung gerätst?

Jemand denkt und sieht anders als du. Dessen Sicht der Welt ist nicht die gleiche wie die deine. Sie nehmen dich nicht in der vollen Blüte der Liebe in den Blick. Ihre Prioritäten sind verzerrt. Und dem gemäß sind die deinen, sobald du an den Schwächen eines Anderen Anstoß nimmst.

Sie lassen dich im Stich. Sie haben dich enttäuscht. Das Ego sagt euch, dass sie kein Recht hätten, das zu tun. Es kommt ungerufen. Es ist rüde und unfreundlich. Und du bist neuralgisch, und du spürst, wie dein Herz gebeutelt wurde.

Dein Ego wird sich erholen. Das hat es immer getan. Du wirst zu anderen Schmerzen unterwegs vorrücken. Mache nicht zu viel aus diesem einen Schmerz. Mache nicht zu viel aus irgendeinem von ihnen. Lasse Schmerz empfinden nicht zu einer Lebensart von dir werden.

Nimm deinen Schmerz anerkennend zur Kenntnis und wirf ihn dann fort.

In den Bezügen des individuellen Lebens – sobald du spürst, dass ein Dolch an Worten auf dich zu geworfen, dass dir in den Rücken gestochen wurde, ziehe den Dolch heraus und schaffe ihn aus dem Weg. Unter keinen Umständen steht es dir an, ihn zu dem zurückzuwerfen, der ihn geworfen hat. Er hat ihn in die Luft geworfen, und er landete auf dir. Du hast das Messer nicht zurückzubefördern, was dich niedergestochen hat. Dein Leben ist nicht bestimmt, Messer um Messer zu sein. Nimm die Wunde in deinem Herzen zur Kenntnis und lasse sie sodann heilen. Es liegt kein Glück und nichts Heilsames darin, von jemandem Zahlungen einzutreiben, der das Messer der Worte geworfen hat. Du biegst gerade um die Ecke. Deine Gedanken sollen nicht mit jenen herumlungern, denen du es stattgegeben hast, dir wehzutun, denn du erhebst dich zu einem höheren Bewusstsein. Eben in dieser Minute bist du dabei und singst einen höheren Ton. Du bist nicht mehr länger jemand, der sich selbst in den Schmerz eingräbt.

Es existiert eine Geneigtheit, sich betrogen zu fühlen. Jemand hat dich unterhöhlt. Jemand war nicht der Freund, wie du es dachtest. Jemand dachte sich bei seinen Handlungen dir gegenüber nichts, sodass du nicht aufhören kannst, darüber nachzudenken. Falls dies ein Kreislauf in deinem Leben ist, ist es einer, von dem abzugehen du parat bist.

Andere Menschen sehen und denken nicht wie du. Sie denken vielleicht an sich selbst und wie recht sie haben. Sie denken vielleicht überhaupt nicht an dich. Sie brachten ihre Meinung so oder so zum Ausdruck. Vielleicht waren sie gefühllos. Mit Sicherheit waren sie gedankenlos. Sie mögen was Liebe angeht vergessen haben, du aber wirst das nicht tun. Sie mögen es nicht besser gewusst haben, du aber weißt es besser.

Schreite aus dem Minenfeld des Wehtuns heraus, und führe dein Leben so, wie du es gerne führen möchtest. Du bist ein Spieler, kein Verletzender. Du bist angelegt, Freude zu verbreiten, nicht Schmerz.

Selbstverständlich kannst du keine Freude verbreiten, die du nicht hast. Kannst du nicht freudevoll sein, ungeachtet des Fehlers eines Anderen? Mögest du deren Fehler weder verschlimmern, noch vortäuschen, er sei weg. Falls er dir wehgetan hat, hat er dir weh getan. Indes bist du nicht deinem Schmerz gegenüber treu ergeben, und du behältst ihn, hegst ihn nicht und errichtest deine Gedanken nicht um ihn herum. Nein, du lässt ihn auf der Straßenseite fallen.

Das Leben wird auf den feinen Ebenen gelöst, Geliebte, nicht auf den unverhohlenen. Ihr könnt jede Verletzung heilen. Ihr baut für die Schmerzen kein Nest. Ihr legt sie nicht auf Lager, sortiert sie nicht, zählt sie ebenfalls nicht zusammen. Schmerzen sind nicht wichtig. Lasst eure Schmerzen wie namenlose Vögel sein, die nach weit weg fliegen und nicht mehr gesehen werden.