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HEAVEN # 1503 Die Idee von Engeln

DIE IDEE VON ENGELN

Es gibt keine Schlüsse und keine Anfänge. Schier ein Rollen der Räder. Das Rad des Lebens braucht weder geschoben noch gezogen zu werden. Es läuft aus eigener Schwungkraft. Bloß, das ist klar, du kannst dann und wann an ihm ruckeln.

Hügelaufwärts oder talabwärts, du fährst entlang, Unebenheiten und all das. Endlich hopst du herunter und bekommst eine Mitfahrgelegenheit in einer in die Höhe fahrenden himmlischen Kutsche. Du wechselst von einem Vehikel zum anderen. Du tauschst einen Abschnitt gegen einen anderen ein. Du machst auf so eine Art Anhalter und findest eine andere Fahrt. Jetzt ebbt das in der Entfernung ab, was deinem Dafürhalten nach die Vergangenheit war, und du gelangst zu der Erkenntnis, dass du ein Befahrer des Universums bist, und dass deine Fahrt stets den Himmel mit eingeschlossen hatte. Du warst dir einfach der Haltestellen, die du eingelegt hattest, nicht gewahr.

Die goldene Kutsche, in der du jetzt fährst, wurde vollzählig, sobald du in sie einstiegst und dich auf ihrem Kissen zurücklehntest. Es dämmert dir schließlich die Erkenntnis, dass du, dem was du als etwas anderes gesehen hast zum Trotz, ständig in dieser goldenen Kutsche gefahren bist. Anscheinend zogen Pferde den Wagen, aber in Wahrheit waren die Dienstpferde Engel des Lichts. Gezogen von Engeln, gefahren von Engeln, hält diese goldene Hülse aus Licht schier Engel inne. Du beginnst dir zu vergegenwärtigen, wer du bist.

Worin besteht der Unterschied zwischen dir und der Lichtenergie, die als Engel bekannt ist? Seid ihr nicht alle Meine Botschafter? Eingekapselt in Knochen und Fleisch, oder nicht, ihr scheint das gleiche Licht, wie es Engel tun. Seid ihr nicht das Licht Meines Lebens, der Halter und Betrachter Meiner Liebe? Seid ihr nicht Meine Botschafter, die wie Konfetti an Sylvester herumgestreut werden? Bloß, anders als beim Konfetti, landet ihr nicht. Oder, falls ihr landet, berührt ihr den Boden kaum und erhebt euch wieder in die Höhe. Engel wissen, sie fliegen. Ihr meint, ihr seid am Pfuschen.

Falls ihr nicht in einem Körper ummantelt wärt, worüber hättet ihr euch zu ärgern?

Engel quälen sich nicht. Stimmt das nicht? Wie aber weißt du darum, außer, du hattest die Erfahrung als Engel? Sieht das dir nach von weither geholt aus, dass du nicht aus Sehnen gemacht, sondern bloß in ihnen untergebracht bist? Wie sollte dir Engelheit derart vertraut und nachvollziehbar sein, hättest du sie nicht erlebt? Du hast über Engel sehr wenige Fragen, und ausnehmend viele über die Bewohner der Erde.

Der Himmel ist dir weitaus verständlicher als die Erde. Genau genommen ist die Erde unfassbar. Sie ist unbegreiflich, weil sie dir fremd ist. Du hast sogar, mehr als einmal, zu dir gesagt: „Was tue ich hier? Wie bin ich hierher gelangt? Worum geht es hier auf der Erde überhaupt?“ Hast du nicht so geredet? Selbst diejenigen unter euch, die nicht an Mich glauben - habt ihr nicht gesagt: „Gott, mache aus dem doch etwas, was Hand und Fuß hat.“

Auf der anderen Hand bringt die Vorstellung von Engeln euer Herz zum Singen. Euer Herz bejaht die Energie von Engeln, derweilen euer durcheinander gebrachter Geist, sobald es sich auf Menschen beläuft, hin und her marschiert.

Falls diejenigen um euch herum keine Körper bewohnten, wärt ihr über sie ebenfalls nicht durcheinander gebracht. Ihr würdet anheben das zu sehen, was ihr bereits durchaus gut kennt, indes noch nicht bestätigt. Weswegen diese Kenntnis inwendig in euch nicht umrühren, die sich danach sehnt, beim Licht des Tages angeleuchtet zu werden? Weswegen nicht? Die Gefilde des Himmels sind euch nicht bekannt. Er ist dieses fremde Land, auf dem ihr euch befindet, und das nicht fremd ist.

Der Himmel ist nicht das Rätsel. Das Erdenleben ist das Puzzle. Allerdings bloß weil ihr zeitweilig in einem Körper herumtollt. Euer Körper ist aber nicht der König. Eure Seele ist der König.