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HEAVEN # 1440 Lasst das Leben eine lichte Wiese sein

LASST DAS LEBEN EINE LICHTE WIESE SEIN

Gott redete:

Ihr stellt viele Entschuldigungen für euch aus. Zeit ist eine davon. Raum eine andere.

Vielleicht überhäuft ihr eure Zeit und macht euren Raum zu voll. Es kann sein, ihr fühlt euch ohne Raum, um zu denken, zu fühlen und zu sehen, wohler. Vielleicht fühlt ihr euch sicherer, indem ihr eingegrenzt seid, denn was würdet ihr, falls ihr Zeit und Raum aufgelichtet hättet, danach tun? Ohne Konfusion könnte es sein, ihr würdet nicht mehr weiter wissen. Ihr könntet euch voranbewegen müssen. Ihr könntet klaren Sinnes belassen sein. Ihr könntet euch umsehen müssen.

Womöglich beklagt ihr euch über zu viel, was zu tun ist, und womöglich befindet ihr desgleichen ebendies als ein Sicherheitsventil, denn Gedrängtheit hält euch angekettet.

Geliebte, räumt eure Zeit und räumt euren Raum frei. Gebt euch selber mehr Raum zum Wachsen.

Lasst das Leben eine lichte Wiese sein, so weit das Auge reicht.

Lasst das Leben einen blauen Ozean sein, heiter in der Sonne daliegend.

Lasst das Leben eher das sein, als was ihr es gerne sehen möchtet, denn durch Restriktionen der Zeit und des Raums maskiert.

Falls ihr im Leben abheben möchtet, dann müsst ihr einen Raum zum Abheben haben. Und ihr müsst ein freigeräumtes Landefeld um euch haben. Verschafft eurem Leben Klarheit. Klärt es jetzt.

Falls ihr Listen führt, dann beseitigt Punkte von euren Listen, wie ihr das mit alten Kleidern aus eurem Schrank tut. Sobald das einmal hinter euch gebracht ist, werdet ihr nicht vermissen, was ihr weggegeben oder den Winden überantwortet habt.

Setzt Prioritäten.

Zuvörderst Freude und Liebe. Beseitigt alles, was von eurer Freude und Liebe abkappt. Womöglich habt ihr in Wirklichkeit nicht all das zu tun, was ihr eurer Auffassung nach tut. Womöglich haben häusliche Pflichten ein Ende. Womöglich kann Zeit ein Spielplatz sein. Womöglich könnt ihr Zeit mehr euren Vorlieben gemäß umarrangieren. Womöglich könnt ihr zu Fuß zur Arbeit gehen. Womöglich habt ihr nicht zu hasten und zu hetzen. Oder womöglich seid ihr nach alledem süchtig.

Vielleicht ängstigt euch die Idee von Friede. „Was dann?“, könnt ihr euch fragen. „Falls ich ohne Druck und ohne zunehmende Verpflichtungen bin, was werde ich dann tun? Wer werde ich sein? Wohin werde ich gehen? Es kommt auf mich zu, dass ich zu jenen Menschen gehören werde, die sich vor offenen Räumen fürchten. Das war mir nicht bekannt. Ich beginne, mich in der Sache in Verdacht zu haben.

Ich kann mich zugedeckt haben, sodass ich nicht aufgefunden werden kann, sodass ich mich selber nicht finden kann. Wer kann irgendwas finden in all dem Wust, mit dem ich mich umgeben habe? Was muss ich meiner Auffassung nach von mir mit all dieser übermäßig aufgefüllten Zeit und dem ebensolchen Raum fernhalten? Wovor habe ich Angst, es herauszufinden? Warum husche ich von Zeit und Raum weg, indem ich sie derart auffülle?

Was lese ich zusammen? Und was erfasse ich nicht?

Wann geriet ich zu einem Eigentümer von Zeit und Raum?

Manchmal war es mir danach, in den Sonnenuntergang hinein zu laufen, wie es am Ende eines Films gelegentlich der Fall ist. Ich möchte gerne irgendwohin gehen und mein Leben hinter mir lassen, dennoch weiß ich nicht, wohin. Anstatt mich von meinem Leben abzukehren, kann ich ihm vielleicht etwas Platz verschaffen.

Mein Leben ist nicht aus Eicheln, und ich bin kein Eichhörnchen, das sie versteckt.

Falls ich ein Bild malen sollte, würde ich in ihm viel Platz lassen, sodass das, was ich auf der Leinwand malen möchte, gesehen werden könnte. Ich würde nicht so viele Farben auftragen, sodass keine deutlich sind. Wieso, oh, wieso besudle und zerstiebe ich mein eigenes Leben, welche Du mir verliehen hast für meinen Wagemut? Ist nicht mein Leben auf der Erde eine Medaille von Dir? Warum sollte ich sie nicht zum Glänzen bringen und voller Stolz tragen, anstatt sie in eine Krimskrams-Schublade zu stecken?

Lieber Gott, mein Leben ist wie ein Minenfeld geworden, und ich bitte Dich um Deine Hilfe, es aufzuräumen. Möge Dein Wille geschehen, und möge ich ihn tun.“