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HEAVEN #1234 Eine Stufe höher als Dankbarkeit

EIN STUFE HÖHER ALS DANKBARKEIT

Mitunter hast du Dankbarkeit als eine verlegen vorgebrachte bescheidene Position angesehen, als einen emotionalen Ausbruch, wo du glücklich und froh ein unverdientes Geschenk überreicht bekamst, so, als hättest du es nicht verdient, dass dir irgendwie ein großes Geschenk zugefallen war, und, im selben Atemzug wie deine Dankbarkeit bittest du flehentlich. Auf deinen Knien bittest du um mehr von dem Gleichen. So eine Art doppelt ausgehändigte Dankbarkeit. „Dankeschön, und bleibe dabei, mich zu beschenken, unwürdig, wie Ich bin.“

Ein paar wenige Krümel sind dir gegeben, und wie eine Taube rennst du herbei, sie zu dir zu nehmen. Der Unterschied zwischen einer Taube und dir heißt, dass die Taube weiß, es ist ihr Recht, diese Krümel zu erhalten. Sie weiß, sie stehen ihr zu.

Sobald dich ein Empfinden der Dankbarkeit überwältigt, bist du wie ein Sklave aus altvergangener Zeit, der keine andere Wahl hatte, als Dankbarkeit dick aufzutragen, dick aufzutragen für gar so etwas Kleines wie, nicht geschlagen zu werden.

Erniedrige dich nicht in Dankbarkeit gegenüber irgend einem Menschen. Sage: „Danke dir. Ich weiß das zu schätzen.“ Und bleibe stehend. Und Ich, ein liebender Gott, bitte dich nicht, in Dankbarkeit zu kauern. Mit Sicherheit kommen alle Geschenke, die du im Universum erhältst, von Mir. Doch hier die Sache: Gleich, wie groß dein Entgelt, du verdienst allesamt. Das ist die Plattform, von der aus es zu starten gilt – dass du es verdienst, die Wahl zu gewinnen. Du verdienst all die Stimmen. Ich trage an dich heran, dass du es verdienst, bei allen Menschen für alle Dinge aufgerichtet dazustehen.

Sobald du erkennst, dass du würdig bist - wie viele ungebührliche Dankbarkeit zu fühlen oder dich verpflichtet zu fühlen, sie aufzuweisen, würdest du für geboten halten?

Wieso solltest du für einen Tropfen Liebe so dankbar sein wollen, unterdessen du für Liebe und allein für Liebe bestimmt bist? Wenn du das erkennst, wenn du das wirklich erkennst, würdest du deine Dankbarkeit nicht aufblähen. Stattdessen würdest du Liebe in Gang setzen. Du würdest eine Stufe höher als Dankbarkeit stehen.

Wenn du für deine Segnungen im Leben dankbar bist, dann gehe hinaus und verleihe Meine Segnungen an Andere, die noch nicht erkennen, wie gesegnet sie sind. Komme von einem höheren Ort der Würdigkeit her, damit du dein Empfinden des Wertes mit Anderen teilen kannst. Verleihe Würdigkeit und Wert links und rechts, als wären Wert und Würdigkeit Apfelblüten, die vom Baum fallen. Die Blüten fallen, wohin sie mögen, und erschaffen dabei nunmehr eine andersartige Schönheit auf dem Boden.

Aufgrund deiner Verdiensthaftigkeit und somit deiner Stärke verstreust du Liebe. Sobald du über Dankbarkeit hinaus gehst, kommst du mit ihr vorwärts. Dankbarkeit ist ein großes Einhalten. Es ist bewundernswert, all das anzuerkennen, wofür du dankbar zu sein hast, gleichwohl ist es bewundernswerter, mit der gleichen Gunst, die dir erteilt wurde, vorwärts zu schreiten.

Dankbarkeit, so wie sie in der Welt zum Ausdruck gebracht wird, ist öfters Drama. Jetzt befindest du dich jenseits des Dramas. Du bist jetzt ein feiner Schauspieler. Du stellst Gefühle nicht in überschwänglichen Zeilen dar oder setzt nicht übertriebene Gesten an, so wie du es gewohnt bist. Mittels schlichter Handlung und schlichtem Ausdruck enthüllst du mehr, und berührst du Herzen mehr und mehr Herzen. Du bist der selbstsichere Schauspieler, der über die Bühne schreitet. Du öffnest Fenster, du öffnest Türen, du begrüßt alle, die eintreten, und durch deine schiere Existenz werden alle Anderen gleichfalls von ihren Fähigkeiten und ihrer Verdiensthaftigkeit überzeugter.

Die Hungrigen stehen von ihren Knien auf. Anflehen gibt es nicht mehr. Dafür gibt es keinen Bedarf, denn diejenigen, die in ihren Herzen Dankbarkeit haben, geben großherzig, sodass alle sich über die Dankbarkeit hinaus erheben können.

In der offenkundigen Welt gibt es bei allem zwei Seiten. Dankbarkeit, wie alles andere, ist nicht all das, was du dachtest, sie sei es. Sie ist mehr, und sie ist weniger.