HEAVEN #1975 Was laut deines Herzens die Wahrheit ist
WAS LAUT DEINES HERZENS DIE WAHRHEIT IST
Gott sagte ....
Im Namen der Liebe dienst du der Menschheit und der Welt. Im Namen der Liebe bedankst du dich für die Segnung des Dienstes, der an dir ist, ihn zu erbringen. Es liegt dir nicht an, stolz darüber zu sein, einen Dienst zu verrichten, vielmehr, dankbar zu sein. Du bist auf die gleiche Weise dankbar, wie du dafür dankbar bist, eine Blume zu pflücken, die dir aus dem Garten zuwinkt. Du bist dankbar, dich niederzubücken. Die Blume spendet einen Segen auf dich, einen Segen, der Einvernehmen erwirkt, sie zu pflücken, und du dehnst die Segnung auf die Blume aus, indem du sie pflückst. Die Wechselseitigkeit ist bewundernswert.
Und somit, Geliebte, welchen wohlgemuten Dienst ihr auch immer ausführt, es ist eine Segnung, die euch gegeben ist. Ihr seid an der besagten Stelle in Erscheinung getreten, um einen Segen zu akzeptieren, der euch übermittelt wurde, und euer Herz ist dankbar dafür, die Erde in aller Würdigung auf diese Weise anzurühren. Wenn du dich hinkniest, um die Schuhe eines Anderen zu putzen, dann dienst du Mir im Höchsten. Erkennst du nicht, dass dein Dienst am Universum wie ein Gebet ist? Und, dass dein Gebet tatsächlich lautet:
„Lass mich Dir, O Gott, dienen. Lass mich Dir in jedweder Art, die ich vermag, dienen. Danke Dir, dass Du mich gesegnet hast mit der Option zu dienen. Danke Dir, dass Du mir den freien Willen gegeben hast, sodass ich Dir mittels eines Gegenübers dienen und es auf meine eigene Weise tun kann. Danke Dir dafür, dass Du meinen Kopf hochgehoben hast, damit ich erblicken kann, welche Rosen Deines Willens Du vor mir ausgestreut hast.
Danke Dir dafür, dass Du mir Augen gegeben hast zu sehen, und ein Herz, um es anzufüllen. Danke Dir dafür, dass Du mir einen Rücken verliehen hast, der sich bückt, und ein Herz, aus dem ich darreichen kann. Danke Dir für die Münze in meinem Geldbeutel, und für meine Finger, die damit aufwarten können, einem Anderen zu helfen. Danke Dir dafür, dass Du mich umgerührt und hin und her gedreht hast, damit ich Deine Kinder als Eins erkennen kann, damit ich wiedererkennen kann, dass sie Du Selbst sind, schier in einer Verkleidung, und, dass ich desgleichen Du bin, schier in einer Verkleidung, in einer Verkleidung, die mich von dieser süßen Kenntnisnahme abgehalten hat, gleich, wie oft ich in den Spiegel Deiner gesegneten Schöpfung schaue.
Gleich, wie wenig ich von dem Konzept, dass ich Du bin, erfasse, wie wenig ich von dem Konzept erfasse, dass mir, unterdessen ich dem diene, was die Welt die niedrigste Kreatur nennen könnte, aufgewartet wird, und dass ich es bin, dem ich selbst aufwarte. Nachdem alles gesagt und getan ist, geliebter Gott, was anderes gibt es noch für mich zu erkennen als das Einssein des Einsseins, nicht von Dir und von mir, sondern des Einsseins, bevor es eine Unterscheidung gab namens Ich und Du?“
Geliebte, das ist euer Gebet. Ebendas kennt euer Herz als die Wahrheit. Es ist nicht der Fall, dass euer Herz die Wahrheit per Überzeugung kennt, da das Erkennen des Herzens jenseits der Überzeugung zu liegen kommt. Euer Herz erkennt jenseits des Vermutens und jenseits des Beweises. Das Einssein spielt allesamt in einer anderen Arena. Das Herz ist in der Vergegenwärtigung des Einsseins übriggeblieben, bei der Vergegenwärtigung, dass es im Einssein kein du und kein ich gibt. Sobald das Einssein erkannt wird, sind die Vorstellung des du und die Vorstellung des Ich schier Vorstellungen und existieren nicht, um sie kennenzulernen. Sobald die Realität erkannt ist, gibt es nicht mehr länger Raum für Konzepte. Realität ist kein Konzept. Vergegenwärtigung entspringt keinem Gedanken auf deiner Seite, auf den du stößt. Sie ist überhaupt kein Gedanke. Die Realität ist ein andersgeartetes Gefilde, das den Gedanken übersteigt.
Gleichwohl, beim nächsten Mal, während du einen kleinen Dienst verrichtest, frage bescheiden dich selbst: Wer ist es, der einen Dienst erweist, und Wem wird er überreicht?

