CHRISTI LIEBE WAR GOTTES LIEBE
Gott sagte ....
Christus war einträchtig, und doch war er fest in dem, was er erkannte. Er war nicht am Schwanken. Er wagte sich geradeaus voran. Seine Gott-gegebene Mission war es, Andere näher an Mich zu bringen. Für sich selbst wollte er nichts, außer, die Gabe der Liebe auszugeben, die ihm überreicht wurde, und die er ernsthaft entgegengenommen hatte. Ein Herz voll der Liebe vermag nur Liebe auszugießen, und auf diese Weise wird Liebe vervielfacht. Christus goss so viel Liebe aus, dass seine Liebe immer noch rund um die Welt nachhallt. Die Liebe, die er auf Mein Geheiß hin ausgab, rührt die Herzen immer noch dazu, auf die Weise der Liebe zu schlagen. Bum, bum, bum-di-bum, der Schlag der Liebe.
Er gab das einzige Geschenk, das es zu überreichen gibt. Er ging nicht Einkaufen und nicht Geschenkeverpacken. Er war nicht der Hl. Nikolaus. Der Heilige Nikolaus dient einem anderen Zweck, als das Christus tut. Das physische Überreichen von Geschenken ist durchaus auch etwas Schönes, Christus allerdings überreichte keine physischen Geschenke. Er gab Liebe. Das war alles, was er zu geben hatte, und er gab sie gut. Er gab Liebe ohne Schleifenbänder. Er gab schier Liebe. Er strahlte sie aus. Er dachte nicht über das Liebe-Überreichen nach. Es wäre für ihn unmöglich gewesen, nicht Liebe zu geben. Das hätte eine Beraubung dargestellt.
Christus war die Frucht des Weinstocks. Eine Weintraube, im vollen Saft, ist fertig dafür, gepflückt zu werden, und Saft wird zu Wein. Und dementsprechend gab Christus so unschuldig wie eine Weintraube. Diejenigen, die ihren Durst wahrnahmen, tranken mittels Christus tief von Meiner Liebe. Sie konnten nicht genug trinken. Sie wollten mehr. Sie trinken immer noch.
Christus gab Liebe nicht aus einem Empfinden der Verpflichtetheit heraus. Er empfand nicht, die Liebe, die an ihm war, sie auszuhändigen, sei geschuldet. Er dachte nicht in Bezügen von Schuld oder Schuldner. Er gab so frei, wie die Sonne Mein Licht ausstrahlt. Christus war eine helle Sonne auf der Erde, und er schien. Wie er schien. Er konnte nicht anders. Licht war es, was ihm oblag zu geben, und er gab es. Er war darin hilflos, dass er sich nicht helfen konnte außer zu geben. Er war ein Sänger der Liebe, der zu singen hatte. Er konnte dem Anbrechen des Liedes nichts entgegenhalten.
Er war ein Fisch, der zu schwimmen hatte. Ein Fisch denkt nicht: „Oh, ich muss heute schwimmen.“ Für einen Fisch ist Schwimmen natürlich. Und so schwamm Christus in Liebe. Er reiste nicht über die ganze Welt, aber seine Liebe tat das, und seine Liebe tut das immer noch. Einmal in Bewegung versetzt, bleibt Liebe in Bewegung. Genau so wie der Sonne nicht jeden Tag die Instruktion erteilt wird, zu scheinen, setzt die Liebe ihre Umdrehungen ohne weitere Umstände fort.
Christus gab, doch dachte er nie „Ich gebe“. Er stand nie am Morgen auf und hatte den Gedanken: „Oh, heute muss ich geben.“ Geben war kein Gedanke. Geben war sein Sein. Und doch hatte Christus keinen Gedanken, der nicht vom Liebe Geben handelte. Er war machtlos, etwas anderes als Liebe zu geben. Und demnach hatte er genauso wie Liebe Weisheit, und dennoch gab es keinen Unterschied zwischen der Liebe und der Weisheit, die er gab. Seine Liebe und Weisheit waren Weintrauben vom gleichen Weinstock, den Ich gepflanzt und all Meinen Söhnen geschenkt hatte.
Denkst du, du seist nicht vom gleichen Weinstock wie Christus? Denkst du, du seist ein angeblich rechtmäßiger Inhaber des Thrones, auf dem Ich sitze? Denkst du, an dich sei eine spezielle Austeilung darüber ergangen, es abzuschlagen, Meine Liebe in Empfang zu nehmen, oder, falls einmal in Empfang genommen, davon abzusehen, sie mit allen zu teilen?
Geliebte, keiner ist für Mich besonderer als du es bist, auch ist keiner weniger besonders als du. Es gibt keinen Ersten, und keinen Letzten. Mögt ihr doch, für all Meine geliebten Söhne und Töchter, jeden Tag zu Weihnachten machen. Nehmt Meine Geschenke an und gebt sie im selben Zuge weiter.