BEIM TANZ ZUR MUSIK, DIE IHR VERNEHMT
Gott redete …
Ganz zum Ende beläuft sich alles auf dich, und natürlich auf dich und Mich. All das, wogegen du außerhalb von dir angehst, ist eine Verästelung von dir. Es gibt in dir etwas, was dich in Aufruhr versetzt. Der Stich, an dem du kratzt, ist stets der deine.
Wie geht es dir? Wie bist du? Dies ist immer die Frage, mit der du es zu tun hast. Es gibt kein sie, Geliebte. Was auch immer euch in den Weg kommt, es ist etwas inwendig in euch, das euch in den Weg kommt.
Wenn du auf der Hauptstraße auf der Suche nach einem bestimmten Haus bist und dir jemand dazu falsche Angaben macht, bist du es nichtsdestotrotz, der das Haus sucht. Es bist du, der sich verläuft oder der das Haus findet.
Auf wessen Party du auch gehst, es ist deine Party. Es ist dein Vergnügen dort, oder nicht. Die Party kann für dich geschmissen werden, alles ist für dich gut vorbereitet und die anderen Gäste sind eingeladen, und doch, die Party möchte auf dich hinaus.
Was für eine Musik auch gespielt wird, du bist derjenige, der auf sie tanzt.
Dies macht das Leben für dich zu einer schönen Gelegenheit, denn das Leben, das du lebst, ist das Leben, das du durch deine eigenen Augen siehst.
Du gehst ins Kino. Es kann sein, dein Freund mag den Film - und du nicht. Du siehst den Film, den du siehst. Dein Freund sieht den Film, den er sieht. Der Film ist ein Film.
Niemand sagt, du habest den Film gern zu haben. Niemand sagt, du liegest falsch, den Film nicht zu mögen, denn du vermagst nur so zu sehen, wie du siehst.
Dein Leben ist ein Film. Vielleicht verzweifelst du. Jemand anderes bewundert deine Glückssträhnen. Jeder sieht, so wie er sieht.
Du bist dafür zuständig, wie du dein Leben lebst und was du aus ihm machst.
Es kann durchaus sein, du wirst dir das Holz nicht aussuchen, was du sägst, dennoch bist du es, der es sägt. Was du aus dem Holz machst, ist das, was du aus ihm machst.
Welches Lied du auch singst, es ist das Lied, das du singst. Möglicherweise komponiertest du es nicht, dennoch singst du es. Es ist deine Weise, so du sie singst.
Wenn du Poker spielst, ist es dein Blatt, das du spielst.
Wenn du Baseball spielst, ist es an dir, den Schlag auszuführen.
Jeder Künstler hat eine Schau, und es ist seine Schau. Jeder hat seine oder ihre Version der Sicht.
Bei jedem, der Schönheit erblickt, ist es seine eigene Schönheit, die er sieht. Und wo belässt dies euch? Genau dort, wo ihr seid. Seht anders, und ihr seid irgendwo anders.
Du sprichst von Herausforderungen. Es scheint, Etliche haben mehr Infragestelltheiten als andere. Dennoch weiß niemand ganz sicher, was in dem Herzen eines Anderen vor sich geht, oder wo dessen Herz sich aufhält und was für ein Leben sein Leben ist.
Es gibt da unter Meinen Kindern jene, die möglichst viel aus allem herausschlagen, und es gibt unter ihnen jene, die vielleicht jammern.
Wie sieht dein Leben aus? Das obliegt dir. Du bist soeben dabei und backst einen Kuchen. Hier die Zutaten. Du bist derjenige, der die Zutaten vermengt, und es bist du, der den Kuchen in den Ofen stellt, und es bist du, der ihn herausnimmt. Zufälligerweise oder absichtlich, dies ist der Kuchen, den du backst.
Dies ist dein Leben. Manchmal möchtest du, dass alles deine Wahl ist, und doch, du erklärst vielleicht deine Wahl für minderwertig, sobald es sich herausstellt, dass sie nicht nach deinem Gefallen ist. Indessen entkommt das Leben eurer Fabrizierung. Euer Leben ist euer. Mag es regnen oder schneien. Es kann gewaltige Stürme geben. Die Stürme können deiner Hand entstammen, oder nicht. Nichtsdestotrotz bist du der, der es mit den Stürmen und jedweden Hindernissen oder Darreichungen auf deinem Pfad zu tun hat.
Obschon du nicht das gänzliche Sagen über eine Situation, die dich ereilt, haben wirst, hast du das Sagen darüber, wie du die Lage wahrnimmst und wie du dich in ihr bewegst. Unbenommen der Lage, was macht ihr aus ihr, Geliebte? Was fangt ihr mit ihr an? Wohin verbringt ihr euch? Wie werdet ihr aktiv? So, oder so?