FANG AN
Gott sagte ....
Segnungen für euch.
Meine Sicht ist eine der größten Segnungen, die Ich euch gebe, und sie ist eine Segnung, von der oft am wenigsten Gebrauch gemacht wird.
Stellt euch Meine Sicht vor. Stellt euch das Gefilde Meines kosmischen Geistes und Herzens vor. Und stellt euch vor, es ist das eure. Was dann?
Stellt euch vor, dass jeder Sprung Meines Herzens ein Komet ist, der durch den Himmel rast, um einem Stern zu begegnen und den Mond abzuspalten.
Stellt euch Miteinander-Verbundenheit von allem mit allem anderen vor.
Stellt euch das Netz Meines Denkens rund um das Universum vor.
Ihr wagt es nicht, Mein Blickfeld freudig anzunehmen. Ihr habt Angst, dass es euch in euren Händen zerbricht.
Euch wird ein großer Diamant dargereicht, und ihr befürchtet, dass ihr für ihn nicht gut genug seid. Ihr habt Angst, ihn fallen zu lassen, ihn zu verlieren oder ihn irgendwie zu vermasseln, wie ihr es eures Erachtens mit manch anderem gemacht habt. Ihr habt Angst, dass Mein Dargebot an Großer Liebe und Großer Weisheit ein Köder oder ein Fehler ist, der endlos fortgeführt wird. Ihr habt Angst, ihr werdet zum Rand eines tiefen Kliffs geführt, und dementsprechend vertagt ihr es.
Aber es geht um große Höhen, auf die Ich euch heben möchte. Und damit das passiert, müssen eure Füße das los lassen, wo sie sind. Wie ist es möglich, zu bleiben, wo ihr seid, und doch zu neuen Höhen aufzusteigen?
Unter bleiben wo ihr seid verstehe ich, wo euer Geist ist, wo eure Gedanken sind, wo die Restgrößen von euch ihre Wohnung nehmen.
Zur Zeit ist es so, wenn euer Herz loshüpft, bringt ihr es wieder zurück.
Ihr seid ein Drachen am Himmel, und ihr gebt mit der Schnur nach.
Ihr habt Angst, los zu lassen. Ihr habt Angst, hoch zu steigen. Ihr befürchtet auch, in dem Unbehagen zu verbleiben, in dem ihr seid, und deswegen nennt ihr es Behagen. Ihr könnt das Vertraute im Dunklen finden. Ihr könnt das gewohnte Vertraute im Dunklen finden. Indes ist es im Licht, dass ihr das wirklich Vertraute, das lange verschollene Vertraute, das langersehnte Vertraute findet.
Egal wie ihr es versucht, ihr könnt nicht vergessen, dass ihr mehr seid, als was ihr gegenwärtig zur Schau tragt oder zulasst. Der Unterschied zwischen eurem zusammengekauerten Selbst und euch, ungezügelt, ist kolossal.
Ihr habt davor Angst, die Kontrolle nicht mehr auszuüben. Ihr haltet euch an das teure Leben, eure volle Existenz befindet sich aber nicht innerhalb der Umrahmungen. Ihr könnt euch nicht zurückhalten und euch hinauswagen. Ihr könnt nicht innerhalb der Linien bleiben und die Vollheit sein, die ihr seid, und demgemäß habt ihr euch kontrahiert und seid innerhalb der Begrenzung geblieben.
Brecht aus einer auferlegten Angabe aus. Entschreibt euch. Zeichnet ein neues Bild, eines ohne Linien. Begrenzt euch nicht. Verwischt die Kanten nicht. Beseitigt sie. Habt ein anderes Konzept.
Kommt zu Mir. Kommt zu Meiner Liebe und zu Meinem Gesichtsfeld. Sie sind die euren. Sie sind für euch. Für wen sollten sie sein, wenn nicht für euch?
Entleert euch von allem Vorgefassten, damit Ich euch mit Mir füllen kann. Hört auf, so viel mit euch rumzutragen. Lasst das Verschuldetsein zurück. Lasst die vergangenen Ereignisse. Werft alte Gedanken ab. Hört auf, sie zu wiederholen. Reckt euch zum Himmel, denn dort gehört ihr hin.
Lass deine Augen nach oben gerichtet sein. Du kannst in Meine Augen sehen, und du kannst durch sie hindurch sehen. Du bist viel-blickig, und deine Sicht dreht sich in viele Richtungen. Du hast Augenbinden getragen, und du hast schier gespäht. Du hast nur Nahaufnahmen gesehen. Du hast nur Details gesehen, und dementsprechend hast du dich in ihnen verloren.
Hebe deine Blicke, damit du mehr sehen kannst. Trachte nach Höherem. Nimm eine blanke Seite, und schau was passiert. Sieh die Farben, aus denen du gefertigt bist. Enge ihren Fluss nicht ein. Folge ihnen.
Ich habe ein schönes Bild von dir, und ich möchte dir es gerne geben. Ist heute der Tag, wo du die Wahrheit, die Ich dir aushändige, annimmst? Schau in den Spiegel Meiner Augen, und erblicke deine Herrlichkeit, und verbreite sie rundum, damit alle die Bücherbände von dir sehen können, die noch nicht beschrieben sind. Falte die Blätter deines Lebens auf. Beginne.