Gott redete …
Es kann sein, dass die Beschwernisse, die du im Leben durchläufst, zum Nutzen von Anderen sind. In einem gewissen Sinne bist du für Andere ein Modell. Du bist ein Modell, selbst wenn du nicht ein gutes Beispiel bist. Wie immer du auf das Leben eingehst, du bist für jemanden oder für Viele ein Modell. Sie können schwören, dich nachzuahmen oder absolut dich nicht nachzuahmen. Auf jeden Fall bist du für sie im Brennpunkt stehend gewesen. Ob sie dich nun kopieren oder sich in eine entgegengesetzte Richtung aufmachen, du hast das Leben für sie modelliert. Du hast deren Leben hin und her bewegt. Du hast ihnen etwas weitervermittelt. Du warst ihnen wichtig. Du bestätigtest oder wandeltest deren Leben. Du zeigtest ihnen, wie zu reagieren ist oder wie nicht zu reagieren ist. Sie lernten, wie die Sachen zu machen sind, wie du es machst, oder wie du es nicht machst. Sie waren was dich angeht nicht teilnahmslos. In einer gewissen Weise gelangtest du in deren Herz und Sinn hinein. Selbst bei einer vorübergehenden Bekanntschaft hast du das getan.
Du kannst sehen, dass du, selbst als ein Gegner, ohne Weiteres ein Wohltäter gewesen sein kannst. Betrachte das gleiche für dich als zutreffend. Jene, deren du dich gerne entschlagen wolltest, hatten ebenfalls auf dich und auf deine Wahrnehmung der Welt Einwirkungen.
Die Sache ist, nichts persönlich zu nehmen, was dich heimsucht. Selbst wenn du eine Krankheit hast, ist es womöglich zum Nutzen Anderer. Selbst wenn du einen Unfall hast, kann er zum Förderlichen Anderer sein. So oder so, dein Leben, das was sich abspielt, und wie du das ansiehst, was sich abspielt, haben Einwirkungen auf Andere. Und du hast eine größere Einflusssphäre, als du bemerkt hast.
Keine Interaktion ist per Zufall. Womöglich hast du hier nicht eine Wahl. Die Freiheit kommt an der Stelle herein bei dem, was du als nächstes tust. Es ist besser, wenn du der Widrigkeit gegenüber nicht abgeneigt bist, und dass du es nicht persönlich nimmst. In einem gewissen Sinne stimmt es, du hast es vielleicht geschaffen, aber du wirst es eher nicht wissen, Warum oder Wo, und Wie viel, und, sobald alles gesagt und getan ist, was spielt es da für eine Rolle? Was von Belang ist, ist, wie und was du jetzt tust oder sagst.
Wenn du dir deinen Zeh stößt, was macht es da aus, woran du ihn gestoßen hast, wie du es hättest vermeiden können, usw. Von Belang ist dein Durchlauf im Leben jetzt. Vielleicht wirst du auf deinem anderen Fuß hopsen und auch so weiterkommen. Vielleicht wirst du dich hinsetzen und das Blattwerk bewundern. Vielleicht wirst du pöbeln und kreischen oder auf die eine oder andere Weise Frustration herzeigen. Alldieweil macht jemand eine Aufnahme von dir. Selbst wenn niemand um dich herum ist, wird ein Bild gemacht, und du hast keine Möglichkeit zu erkennen, wohin überall das Bild gelangt. Du kannst bloß wissen, dass deine Schwingung bei Anderen anlangt. Sende eine hohe Schwingung, weil es dies darstellt, was du gerne senden möchtest und was du gerne in Empfang nehmen möchtest.
Selbst bei Griesgrämigkeit dienst du dem Universum. Du bist dein ganzes Leben lang ein Lehrer gewesen. Du hast etwas unterwiesen.
Nun, so du weißt, dass du ein Lehrer bist, wirst du im Leben mit einem kräftigeren Schritt vorwärtsgehen. Du hast niemals dein Leben für dich selber alleine geführt, und jetzt weißt du darum. Du bist im Leben auf Erden als ein Hauptdarsteller in ihm gegenwärtig. Du bist nicht anonym, und kannst nicht an der Seitenlinie sitzen, egal, wie sehr es dir danach ist, nicht gesehen zu werden. Du bist an der Vorderflanke des Lebens, und hast Entscheidungen zu treffen, und triffst sie. Selbst verschieben von einer Entscheidung ist eine Entscheidung.
Du trafst eine Entscheidung, diesen Heavenletter zu lesen. Es gibt für dich keine Möglichkeit, dir über die Verästelungen davon im Klaren zu sein, nicht mehr, als du die Verästelungen kennst, wenn du Zeitung liest oder dein Kind zur Schule bringst. Worum du weißt, das ist deine Bedeutsamkeit für das Universum und für Mich.