Gott redete …
Du beginnst mit: „Gott redete“. Du könntest beginnen mit: „Gott flüsterte“. „Gott dachte“. „Gott lächelte“.
Du magst Worte von Mir hören, aber Ich spreche nicht in Worten. Ich spreche in einer Schwingung von Klang. Meine Gedanken sind eine Schwingung, und die Schwingung Meines Gedankens wirbelt hoch, und du fängst eine Lage Meiner Schwingung ein und schneidest ein Stück davon ab.
Wie du weißt ist alles Schwingung. Selbst die ahnungslosen physischen Stühle und Tische schwingen. Sie sitzen nicht wirklich still da. Sie enthalten sich bewegende Moleküle, welche herumtanzen.
Du springst in Meine Gedanken, so wie ein Kind auf dem Bürgersteig zusammen mit einer Gruppe von Freundinnen Seilspringen spielt. Zwei Freundinnen wirbeln das Seil herum. Wenn du dran bist, ist es in etwa so, wie wenn du dich dort hineinlehnst. Dann ist es, als ob du hörst: „Jetzt du, springe jetzt hinein.“ Kein einzelner sagt: „Springe hinein.“ Du spürst die Botschaft. Du spürst, wann du hineinspringst. Und dann springst du hinein.
Du hängst dich in Meine Gedanken, und du fängst Meine Gedanken auf, sobald sie fertig sind, von dem Montageband herunterzukommen, sozusagen. Wir können sagen, Ich spreche in der universalen Sprache der Schwingung. Während du 'Godwritest', beginnst du den Gehalt des Schwingens zu erspüren, und somit hörst du Worte, die du niederschreibst. Du hörst ohne hören.
Es ist, wie wenn du in ein Becken des Wissens eintauchst. Du tauchst und kommst hoch. Du kommst heraus mit einem Wissen von einer tieferen Ebene als das Denken. Du springst in das Becken, und, beinahe ohne Gewahrsein, kommst du hoch mit – nicht mit den Fischen, die dort schwammen – sondern mit der Idee von Fisch, welche dort schwamm. Du ziehst eine Erinnerung nach oben, könnten Wir sagen. Du kommst mit einem Bild von dem Fisch hoch, und so 'godwritest' du. Das Bild ist eine Form Meiner Schwingung, welche du hinschreiben kannst. Wir könnten sagen, du bist ein Filter in dem Becken des Wissens.
Es bedarf keines besonderen Hörens, Mich zu hören. Schwimme in dem Becken, und es ist automatisch. Alles, was du zu tun hast, ist in das Becken hineingehen und dich dort untertauchen. Unter Umständen habt ihr nicht das Gefühl, ihr würdet sehr in die Tiefe gehen, aber, Geliebte, ihr werdet euch zu der ureigenen Tiefe Meines Herzens begeben haben. Ich stelle keine Hindernisse für euch auf. Das ist leicht. Das ist so leicht wie von einem Holzklotz herunterspringen. Es ist leichter.
Wir könnten sagen, dass dieses Becken Mein Mund ist. Es bringt hier Klänge in Umlauf. Die Klänge sind dir sinnvoll. Du fängst den Vortrieb dessen ein, was Ich sage. Wogen Meines Gewahrseins fluten über dich, und du wirst nass. Daran ist nichts, am Nasswerden. Alles, was du zu tun hast, ist in das Becken eintauchen. Einfach so wie ein Delfin, der seine Freude an dem Wasser hat. Plantsche hinein und heraus.
Ich spreche weder in Griechisch noch in Englisch noch in einer anderen Sprache auf Erden. Ich spreche in der Schwingung, von der alle Sprachen herrühren. Wir könnten sagen, Ich spreche in der Sprache der Liebe, denn eine andere kenne Ich nicht.
Selbst so du die Lagune reinen Wissens verlässt, selbst so du dich abtrocknest und in der heißen Sonne sitzt, bist du vom Wasser nicht absent. Ihr habt etwas von dem Wasser aufgenommen, Geliebte. Vielleicht habt ihr etwas davon geschluckt. Mit Sicherheit trinken eure Poren etwas davon. Es gibt keine Möglichkeit, außerhalb Meiner Präsenz zu sein. Ihr könnt so etwas meinen, auf diesem oder jenem fußend. Das ist nicht von Belang. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr von Mir weg seid.
Tief in euch liegt die DNA all Meiner Liebe und die DNA all Meines Wissens. Sie sind euer, zum Erbitten. Sie sind euer, zum Nehmen. Bittet demnach. Nehmt demnach. Ich möchte das. Jetzt im Augenblick, kommt und schwimmt mit Mir.