Gott redete …
Sofern du gegenwärtig nicht generös bist, lerne es zu sein.
In dem Wort generös ist die Wortwurzel -gen. Generös sein ist das Einssein von Allem anerkennen und mit allen so umgehen, wie du es gerne hast, dass mit dir umgegangen wird. Generös ist die Goldene Regel. Großherzigkeit beginnt bei euch, ihr Lieben. Ihr könnt durchaus der erste dabei sein. Natürlich seid ihr das, weil eure Sicht umfassender ist. Hier nun die Sache: Sowie du einem vermeintlichen Anderen gegenüber generös bist, vermachst du dies dir selber. Je mehr du dich selber liebst, umso leichter wird es einem fallen, zu geben. Geben ist nicht als etwas angelegt, was man zu lernen hat. Minder denn großherzig sein ist etwas, was es zu verlernen gilt.
Ihr lasst Angehaftetsein los. Es ist nicht Anhaftung, zu geben. Es ist Anhaftung, zu behalten.
Wenn dich jemand bittet, etwas für ihn zu tun oder ihm etwas zu geben, neige dich der Entgegnung zu, Ja zu sagen. Es kostet dich nicht wirklich viel. Jedes Mal wann du Nein sagst, sei es in Worten oder in deinem Herzen, stellst du eine Tempohemmschwelle her, und der Fluss des Lebens wird unterbrochen.
Manchmal hast du das Empfinden, geben zu mögen, und manchmal nicht. Je mehrere Male du gibst, umso leichter wird es werden. Ich bitte dich nicht, ein Tor zu sein. Nein, Ich bitte dich, weise zu sein. Habe in deinem Herzen die Weisheit, zu bemerken, dass du geben kannst und dass du dabei dem nicht viele Gedanken zukommen zu lassen hast.
Allerdings, du hast mit etlicher Liebe in deinem Herzen zu geben. Geben ohne Freude fühlt sich nicht recht an, und du empfängst den Segen nicht, ebenso wenig derjenige, dem du gibst.
Noch auch meint dies, du habest zu geben und du habest fortwährend zu geben, dort wo das, was du gibst, nicht wertgeschätzt wird. Im Geben gilt es dir nicht, deine Gabe des Respekts zu verleugnen, gleichwohl wartest du gleichzeitig nicht auf Respekt, nicht einmal auf ein simples Dankeschön. Warten auf Wertschätzung ist wie die Hand heraushalten, wie es ein Bettler tut. Du sollst kein Bettler sein. Du bist bestimmt, ein Geber zu sein. Also gib und habe nicht nötig. Zur selben Zeit, sofern du denn etwas nötig hast, dann verleugne es nicht. Du ebenfalls bist eine werte Person. Und gleichwohl gibt es Zeiten, wann Geben ein verkehrtes Statement ist, und es ist nicht an dir, verkehrte Einlassungen kundzutun. Du liegst nicht immer falsch beim Nicht-Geben. Zu viel geben ist nicht geben. Es ist nehmen.
Und dessen unbenommen ist es an euch, zu geben. Gebt, so viel ihr in eurem Herzen imstande seid zu geben. Ihr seid noch nicht bereit, alle eure Besitztümer wegzuschenken. Es existiert immer noch ein kleiner Damm in eurem Herzen, der eure Liebe abblockt. Beseitigt jenen Damm, und ihr seid bereit zu geben, und ihr seid bereit entgegenzunehmen. All dies rührt vom Aufmachen eures Herzens her.
Die Botschaft also lautet, euer Herz zu öffnen. Euer offenes Herz ist es, was hinter dem Geben zu liegen kommt. Generosität des Herzens ist Offenherzigkeit. Öffnet und öffnet euer stotterndes Herz. Lasst euer Herz frei sprechen. Lasst es für euch sprechen.
Ich bitte euch nicht, jemandes Miete zu zahlen und die eure nicht. Gleichwohl sage Ich, euch nicht immer an die erste Stelle zu setzen. Wenn ihr euch immer an die erste Stelle setzen müsst, kommt ihr von Schwäche her, nicht von Stärke. Als Meine Kinder, kommt von Stärke her, Geliebte. Wenn ihr einen Vater / eine Mutter Gott habt wie Ich, weswegen solltet ihr dann jemals von Minderem herkommen mögen als von Stärke? Weswegen solltet ihr vom Stottern der Angst herkommen mögen? Ihr habt Liebe, um von dorther zu kommen, also kommt von ihr her. Verleugnet nicht die Liebe in eurem Herzen. Zu den tiefsten Bedürfnissen gehört es bei euch, zu geben, und was ist an anderem da, was zum Geben da ist, denn Liebe? Was sonst habt ihr in Wirklichkeit? Was sonst ist euer für immer und ewig, und was sonst ist für euch Mein, zu geben, außer Liebe, Allmächtige Liebe, Liebe, welche aus eurem Herzen herausströmt?