FRIEDE IST AUSGERUFEN WORDEN
Gott redete …
Ich höre deinem Herzen diesen Schrei entkommen:
„Gott, Mein Geliebter Gott, wieso, Gott, bedürfen wir Geborgenheit? Wieso sind wir dermaßen unwohnlich, dass wir händeringend Trost von Dir suchen? Wieso eine derartige Nachfrage nach Annehmlichkeit in dieser Welt?“
Wieso? Aufgrund der Bilder, die ihr in eurem Sinn habt. Aufgrund dessen, was euch gelehrt wurde. Aufgrund dessen, was eurem Glauben nach wahr ist. Aufgrund von Folgerungen, die die Welt zusammenstellt und an Anderen ausübt, auf Partien des Lebens, welche aus dümmlichen Gründen für minder werthaft angesehen werden, wie etwa das körperliche Erscheinungsbild oder der Familienstatus.
Aufgrund dessen, wie ihr euch mit der physischen Welt und der Existenz eures Leibes in Beziehung setzt, habt ihr eure Deckung oben und neigt euer Herz sich abwärts, und wurde Grausamkeit sesshaft. Gesetze, Etlichen ein Beistand, und Anderen nicht, wurden erstellt.
Anstatt all die Wunder der körperlichen Welt und der Seinswesen, welche die Welt ausmachen, zu lieben, fürchtetet ihr das Leben wegen seines schieren Zeitweiligseins. Einzelne versuchten, ihre Zeitweiligkeit permanent zu machen. Einige hoben sich hervor, indem sie Andere niederstießen.
Eventuell wisst ihr nicht, was ihr möchtet, und dem entsprechend klammert ihr. Ihr nehmt das Physische so, als wäre es das Gesamt des Lebens, und, dass ihr euch zu schützen hättet, anderenfalls würdet ihr verheert.
Primitive Gesellschaften gelangten zu größerer Weisheit als ihr. Näher an den Sternen, der Sonne und dem Mond, dort waren sie angesiedelt. Näher bei Mir und All Meiner Pracht waren sie, derweil ausgeklügeltere Gruppierungen sich an geradlinige und enge Nachweise klammerten und Beweise oder aufgestellte, unbegründete Theorien für nötig befanden und sie für Wahrheit hielten. Der sogenannte Beleg trug mehr Gewicht als die Wahrheit im Menschenherzen, und demnach geriet das Menschenherz mit Fakten und Ziffern zugedeckt.
Die Natur wurde für minder gültig erklärt und vernachlässigt. Auf Materielles Bezug nehmendes Faktischsein wurde als wahrer betrachtet, selbst derweil jenes öfters eher Selbstgefälligkeit an den Tag legte als Wahrheit. Herzen wurden zerrissen, und die Welt geriet auf den Holzweg. Es kam nicht einmal dazu, dass ein reizendes Bild gemalt wurde.
Selbstverständlich, zur selben Zeit hat es immer jene großen und kleinen Helden gegeben, die weiter sahen, sich aller Seinswesen annahmen und die Welt öffneten.
Für den Großteil wurde Leistung bedeutsamer als Selber Sein. Das Herz wurde heruntergespielt. Andere Menschen überführen war ein Leichtes. Außerachtlassen von Ehrerbietung für das Menschliche Leben und ein Anstieg von Unehrerbietigkeit gerieten austauschbar. Weitere Furcht bedrängte die Welt.
Jemandes Körper wurde ultrawichtig, und die körperliche Existenz von Anderen war allzu gerne nicht mehr so stark von Belang. Der Ruf zum Ungezügeltsein nahm das Heft in die Hand, und eingefrorene Herzen wurden gestutzt.
Nun, das Leben setzt sich selber wieder instand. Es ist derzeit ein großartiges Wiederbeleben des menschlichen Herzens zugange, und der Löwe und das Lamm liegen gemeinsam beieinander. Freundlichkeit und Großherzigkeit werden zu den guten Typen.
Die Zeit für die Regeneration der Irdischen Welt ist gekommen. Egoismus schwankt, und Inklusivität, nicht Exklusivität, herrscht. Mehr Schönheit, die Welt anzufüllen, tritt jeden Tag herein. Sieger und Opfer halten nicht mehr länger Namenskärtchen bei sich. In der Welt revidiert sich die Hierarchie selber.
Die Welt wird wohlgemuter. Sie kredenzt Jedem in ernster gesonnener Weise Freude. Die Glocken der Liebe erklingen. Das Menschenherz besinnt sich der Liebe und häuft sie auf, damit sie allen zugewendet und von allen in Empfang genommen wird. Die Idee von Eigentümerschaft verblasst, und Einssein ist im Aufstieg begriffen. Einssein holt auf. Die Signalhörner des Krieges werden schwächer.
Krieg wird in einer Welt, die Ich erschuf, nicht mehr länger als brauchbar angesehen. Er war niemals tragfähig. Er war das Verlangen vonseiten der Wut. Wut strömte über.
Es war einmal, da wurde Krieg als größeres Vergnügen denn als Friede gesehen. Meine Kinder liebten es, einen Beweggrund zu haben, und sie liebten Neuigkeiten, Neuigkeiten zu sein. Krieg war unterhaltend.
Die Gütigkeit der Welt kommt zu ihrem Recht. Liebe ist im Aufstieg begriffen, und nichts kann sie zurückhalten. Friede ist verkündet worden.