HERZLICH WILLKOMMEN, GLÜCK!
Gott redete …
Ja, Ich höre dein Jammern und Seufzen. Manchmal hat es den Eindruck, als studiertest du im Hauptfach 'Jammern und Seufzen'. Und manchmal trittst du dir unvermittelt entgegen und sagst:
„Geliebter Gott aller Herrlichkeit, allein den Gedanken daran haben, dass Du uns zur Kenntnis nimmst und uns große Beachtung schenkst. Allein der Gedanke daran, dass Du uns liebst, dass Du uns wirklich liebst, so wie wir sind, und dass Deine Liebe durch dick und dünn geht. Warum sind wir nicht überglücklich? Das stellt das größte Mysterium im Leben dar, nicht, dass Du uns liebhast, sondern dass wir nicht die freudigsten Menschen auf der ganzen Welt sind. Wie kann es denn sein, dass nicht alle von uns auf der Erde glücklich sind und dass wir nicht unsere Dankbarkeit rundum ausschütten für diesen beglückenden Segen des Lebens, den Du uns gespendet hast.
Stattdessen sind wir brummig, finden wir Fehler an Dir und daran, wie Du das Universum zusammenstelltest. Wir sind herrisch, Gott. Wir bessern Dich nach. Wir wagen es, Dir anzusagen, wie Du das Universum hättest im Eigentlichen aufstellen sollen. Sind wir ein undankbarer Haufen, Gott?“
Geliebte, Meine Gedanken handeln weder von dankbar noch von undankbar. Ein Neugeborenes ist ein Neugeborenes. Versteht folgendes: Ihr, ihr alle, schier so wie ihr seid, bringt die Liebe in Mir ebenso naturgemäß hervor, wie die Sonne vom Osten her ganz natürlich aufgeht. Es gibt nichts Schwieriges an Meinem euch Lieben. Meine Liebe für euch gehört zu euch. Ihr wachst heran. Ihr wachst nicht abwärts. So ihr im Leben lernt, lernt ihr, das Leben, so wie es ist, zu respektieren und zu akzeptieren, und ihr setzt Blumen. Ihr stellt euer Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen zur Seite, und ihr wachst zur Sonne hin.
Für euch gibt es Wege, welche leichter sind, und Wege, die schwieriger sind. Euer Blick kann der sein, oder der. Ihr könnt euch überall aufhalten, dennoch von euch her, just von euch her kommen Segnungen. Ihr seid nicht bloß ein Empfänger von Segnungen. Ihr seid nicht bloß ein Liebhaber von Segnungen. Ihr, ja so wie ihr seid, selbst derart dickköpfig wie ihr seid, seid überdies jemand, der segnet. Es ist absolut gewiss, ihr seid beträchtlicher, als es euch klar ist. Von Größe rührt Gewahrsein her. Mit Gewahren kommt Bescheidenheit einher.
Eventuell habt ihr kein umfängliches Verständnis des Wortes Bescheidenheit. Lasst es Uns anders ausdrücken. Ihr habt nicht Blasiertheit an euch. Ihr habt Mich nicht auf ein Podest zu stellen. Ihr habt ebenfalls euch nicht auf ein Podest zu stellen.
Bisweilen kritisiert ihr Mich im Nachhinein. Ihr findet es leicht, euch zu beklagen, Fehler zu finden und Einwände gegenüber dem Leben vorzubringen. Womöglich ist es euch lieb, euch zu beschweren und zu betrüben, in der Auffassung, ihr, dieses Individuum im Leben, wüsstet es besser als Ich. Du Meine Güte, Mich befehden macht euch weder schlau, noch macht es euch zu einem Champion.
Sofern ihr die Welt umarbeiten, sofern ihr das Leben durchprüfen möchtet, ist Fehlerfinden nicht der Weg. Die Welt lieben ist der Weg. Dich selber lieben ist der Weg. Verdruss ist nicht der Weg. Verschrobenheit ist nicht der Weg. Dünkel ist nicht der Weg. Hoffart ist nicht der Weg.
Sich zu wünschen, an der Spitze herauskommen zu mögen, ist nicht der Weg, um oben am Gipfel anzukommen, währenddessen du, indem du dich mit Steigen befasst, andere Menschen herabsetzt. Hier kommt der Joker. Es gibt keine Anderen. Jemand herabsetzen ist dich selber herabsetzen. Dich herabsetzen hebt dich nicht zu neuen Höhen.
Hier ein weiterer Joker: Jedem und allem zum Trotz, deinem vierschrötigen Ego zum Trotz, deinen Beschwerden zum Trotz, du wirst da glänzend hindurchkommen. Du wirst klares Denken erreichen, und du wirst deine vermeintlichen Ego-Bedürfnisse beiseite schaffen, und über deine Ignoranz und Arroganz triumphieren. Du wirst beim Gipfel des Glücklichseins anlangen. Du wirst lieber deinem Herzen folgen mögen denn deiner Hoffart. Du wirst das Licht in dir finden, und du wirst die Welt erhellen.
Die Zweckstellung hier im Leben auf der Erde hieß niemals, Fehler zu finden. Fehler finden ist nicht eben ein Anspruch auf Weisheit. Sofern du ausgesprochen die Welt in die Höhe heben möchtest, dann hebe dich selber höher. Es ist weiser, glücklich zu sein, als ein Miesepeter zu sein. Bekomme beim Glücklichsein den Dreh heraus.