SICH DER SITUATION GEWACHSEN ZEIGEN
Gott redete …
Dir selber treu sein meint nicht, dass du nicht zudem für die Welt ein Exempel aufstellst. Falls du dich in einer Leitungsposition befindest, lässt du nicht alles herumhängen.
Falls du ein Manager bist, bist du eine Leitungsperson! Wenn du ein Lehrer bist, bist du eine Führungskraft. Es ist Tatsache, ein Jeder ist eine Führungskraft, und jeder hat Zuständigkeit für jedwede Ausgänge der Erde.
Sofern du der Manager eines Betriebs bist, einerlei wie erschöpft du dich fühlen magst, wie wenig Lust du heute morgen hattest, zur Arbeit zu gehen, es ist alsdann nicht deine beste Idee, deinen Beschäftigten mitzuteilen, dass du ungern zur Arbeit kommen wolltest. Sofern du das sagst, de-inspirierst du deine Mannschaft. Du hast keine Lüge zu erzählen. Du hast nicht zu sagen: „Wow, wie war ich heute morgen begierig, zur Arbeit zu kommen, mich im Verkehr durchzuschlagen, mir einen Anzug und eine Krawatte anzuziehen.“ Du hast nicht zu sagen: „Ich gehe immer gerne zur Arbeit. Du meine Güte, an Wochenenden wäre es mir lieber, anstatt zum Angeln zur Arbeit zu gehen.“
Es obliegt dir dem entgegen, dich der Situation gewachsen zu zeigen. Es gibt keine Ehrlichkeitsregel, dass du der Welt mitzuteilen habest, du seist ungerne zur Arbeit gekommen. Sei gutgelaunt und erfreulich. Du kommst womöglich fürwahr dahinter, dass du aufs Neue aufgemuntert wirst. Du hebst an, dich wahrlich energiegeladener zu fühlen.
Du kannst dir selber treu sein und Andere inspirieren. Sieh es so: Du bist dir gegenüber nicht aufrichtig, sobald du einen Schatten wirfst. Überdies, jeder wird sich womöglich an dich halten.
Was wäre, wenn Ich dir sagte: „Schau, Ich bin zu erschöpft und habe zu viel zu tun, um dich heute anzuspornen.“ Selbstverständlich bin Ich niemals müde oder zu geschäftig und all das. Es besteht dafür bei Mir nicht einmal eine Möglichkeit.
Und du bist eine verantwortliche Person, und du hast für Andere Verantwortung. Es ist dir selber gegenüber aufrichtig sein, dir darüber im Klaren zu sein, dass sich Andere an dich halten. Dies ist reell. Du bist keine Attrappe. Du bist dir selber wahrhaftig und Mir und den Notlagen Anderer wahrhaftig, jenen nicht minder als deinen eigenen.
Sobald es um deine Stimmungen geht, hast du darüber nachgerade nichts zu sagen. Mit Sicherheit hast du nicht alles zu sagen. Du kannst stillbleiben, warum denn nicht? Du kannst um Unauffälligkeit bemüht sein. Es ist keine kleine Sache – das Beispiel, das du abgibst.
Es kann wahrhaftig so sein - du hast Hunderte Schwierigkeiten. Du hast sie nicht abzuschildern. Gelegentlich hast du ganz einfach nichts zu sagen.
Dann und wann könnte es von dir verantwortungsvoller sein, dich auszuruhen und zuhause zu bleiben.
Sofern du ein Empfangschef bist, bist du eine Führungsperson. Du begrüßt jeden. Grüße sie deutlich. Es geht nicht um dein Gutdünken oder deine Unannehmlichkeit. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du, unumgehbarerweise, sobald sich die Dinge darauf belaufen, ein Rezeptionist für Mich bist. Du bist der Welt Mein Empfangschef.
Vor längerer Zeit habe Ich dir angetragen: „Sage Ja!“ Ich sage dir überdies, dass es ganz entschieden Zeiträume gibt, wann du Nein sagen musst. Du kannst nicht die Antwort auf jedermanns Gebete sein. Du bist nicht jedem auf Zuruf. Es hat indessen in der Welt eine Geneigtheit geherrscht, Nein zu sagen. Bisweilen ist Nein eine automatische Erwiderung. Nein ist nicht notwendigerweise mehr triftig als Ja. Ich trage hier vor, dass du dem Ja Beachtung zollst. Sei aufmerksam.
Wisse, wann Ja zu sagen ist. Wisse, wann Nein zu sagen ist, und wisse, wann nichts zu sagen ist, da mehr an einer Geschichte dran ist, als du zu einem gegebenen Zeitpunkt erspürst. Es geht zudem darum, wie du Jene um dich herum beeinflusst. Nunmehr gelangen Wir näher an Größe heran.