VON DER LIEBE HER ERSCHAFFE DEIN LEBEN
Gott redete …
Bedenkt: Es gibt keine Strafe. Du bist nicht in Gefahr. Es gibt keine Gefährdung.
Ja, ja, ihr bildet euch Bestrafung und/oder Gefahr hinter jeder Ecke ein. Ihr braucht kein glänzendes Ritterschwert zu tragen. Ihr braucht keinen Schutz. Ihr seid geborgen. Auf euch wird erfreulich achtgegeben.
Ah, aber ihr befandet, das zu sein, was ihr als einen Realist bezeichnet, und ihr fühlt euch von all dem, was euch nicht gefällt, verfolgt. Ihr freundet euch mit dem an.
Möchtet ihr euch bitte, Mir zum Gefallen, anschicken, euch sicher und geborgen zu fühlen, und zu wissen, dass Ich euch für immer und ewig sicher in Meinen Armen der Liebe halte?
Die Welt ist nervenaufreibend voll mit Veränderungen, und das macht euch Sorgen. Beginnt euch ins Gedächtnis zu rufen, dass die Welt zudem mit Liebe gefüllt ist. Liebe ist unumgänglich. Liebe ist sicher. Liebe von Mir zu euch ist eine Konstante. Liebe, sie habt ihr, bloß, ihr verbergt dermaßen viel Liebe vor euch. Vielleicht fühlt ihr euch nicht würdig, und daher versagt ihr euch der Geborgenheit. Ihr versagt euch die Liebe. Ihr reicht euch im Voraus Leiden zu. Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass ihr dank Im-Voraus-Leiden eure Chancen auf Schmerzen mindert. Geliebte, was ihr da tut, ist, ihr stellt sicher, dass ihr bekommt, was ihr als euren euch zugedachten Schmerz erachtet. Es ist wie wenn ihr eine Reservierung für ihn tätigt, als wünschtet ihr euch einen Platz in der ersten Reihe, als wolltet ihr den Auftritt auf gar keinen Fall versäumen.
Ihr braucht nicht Leiden jedweder Beschaffenheit zu euch her zu ziehen. Falls Schmerz, wie ihr ja der Auffassung seid, unvermeidlich ist, warum ihn alsdann zu euch her ziehen? Führt nicht Buch. Lauft nicht zu ihm hin. Habt keine weit geöffneten Arme dafür.
Ihr findet das Leben beängstigend. Demzufolge habt ihr Angst. Dennoch beschützt euch Furcht nicht. Warum führt ihr euch so auf, als täte sie das? Furcht kann schlechterdings das zu euch her ziehen, was ihr befürchtet.
Gebt Leiden auf. Ihr habt Leiden erlernt. Ihr wurdet darin unterwiesen. Du warst ein guter Lernender. Ihr glaubt, Schmerz sei unumgänglich, und so liegt ihr ihm auf der Lauer, gleichsam als wäre Auflauern ein Abstoßmittel, oder, vielleicht, dass das Leiden, indem ihr vor ihm auf der Hut seid, aus einer Zuvorkommenheit heraus oder als aufschiebende Maßnahme an euch vorüberziehen werde. Die Sache aber ist, ihr neigt dazu, auf die nächste Hiobsbotschaft zu harren. Wofür du in Lauerstellung liegst, begibt sich des Öfteren, oder du rufst es zu dir her, und es kommt.
Vielleicht betrachtest du die Welt wie einen Dschungel. Nimm einen anderen Gedanken. Was du denkst, spielt eine Rolle. Es macht eine Menge aus. Was du denkst, ist wie eine Landkarte, nach der du dich richtest.
Besser du übernimmst die Initiative und zeichnest deinen Kurs. Zeichne deinen eigenen Kurs. Nenne es eine Karte deines Lebens.
Zeichne Bilder davon, was du zu deiner Seite hin willkommen heißt. Schreibe Abschilderungen nieder. Tauche deine Gedanken in das unter, was du dir sehnlichst wünschst. Glaube zum wenigsten ebenso stark an sehnliche Verlangen, wie du an schlimme Nachrichten glaubst.
Ändere deine Ideen. Habe andere. Warte dir jeden Tag mit Leckerbissen auf. Schaue dir die Sonne an. Sieh die Wolken dahinziehen. Tauche dich in das Leben ein, das du möchtest. Erschaffe es. Aus der Stille deiner Liebe her, erschaffe dein Leben.
Zu einem gewissen Grad und durchaus kräftig unter deinem Protest tust du es. Das Leben ist nicht alle Karten, die dir ausgeteilt werden. Selbst dann, wenn du herbe Karten auf die Hand bekommen hast, ist es dir angelegen, wie du damit umgehst. Selbst dann, wenn du wirkliche Probleme hast, hast du Beschlüsse zu fassen. Du kannst dich entscheiden, dein Leben und die Leben um dich herum hochzuheben, oder du kannst dich selber bemitleiden und den Weg des geringsten Widerstandes einschlagen. Oder du kannst aufrecht und stark dastehen in der Herrlichkeit, in der Ich dich gemacht habe.