EWIGE VERBUNDENHEIT
Es ist, als seien Wir Ausweitungen voneinander. Wir sind eine Ewige Verbundenheit. In einem gewissen Sinne sind Wir drahtlos. In einem anderen Sinne sind Wir der Hauptrechner, und es gibt einzig Eins im ganzen Universum. Wir sind definitiv etwas, sind Wir das jetzt nicht?
Tap, tap, tap gehen Unsere Botschaften. Ein unentwegtes Offenbaren. Unentwegtes Aufnehmen von einlaufenden und hinauslaufenden Botschaften, dies, obschon sie instant, augenblicklich sind, und obschon einlaufend und hinauslaufend weder Hand noch Fuß haben. Da ist der Empfang, und da sind Botschaften, die durch Uns hindurch widerhallen. Es ist, als würde Einer sprechen, und es ist Derselbe Eine, der vernimmt, derart eng ist die Verbundenheit.
In der Tiefe Unseres Zusammenhangs, Unseres Einssein-Zusammenhangs, gibt es nichts zu sagen. Wir sind telepathisch. Wessen Gedanken sind sie denn?
„Gib mir das“ ist ein menschlicher Gedanke, vielleicht geht es um ein Stück Kuchen. „Lasst Uns das aufteilen“, ist eher eine Gottes-Botschaft, oder: „Hier, nimm es ganz. Ich möchte gerne, dass du es hast.“ Und gleichwohl sind alle diese Gedanken menschlich. Ich, Gott, habe den Kuchen vorgehalten, und ihr wartet euch selber mit ihm auf.
Ihr habt kein Heiliger zu werden, obschon etliche unter euch das sind oder sein werden. Hingegen erzielst du nicht Heiligkeit, indem du deinen Kuchen immerzu jemandem gibst. Heiligkeit wird weder angestrebt noch erlangt. Überdies, wer möchte als ein Heiliger gepriesen werden? Was für eine Art Ehrgeiz ist das? Ein erquicklicherer Zuständigkeitsbereich ist es, näher und näher zu Mir heran zu kommen. Ihr seht euch nicht nach Resultaten um. Ihr seht zu, dass ihr dienlich seid.
Die Spirituell Erhabenen, die Gottgleichheit selber, waren reelle Leute, bloß sahen sie mehr in der Weise, wie Ich sehe. Sie wurden nicht aus dem Leben zurückgenommen. Sie waren des Lebens, und kraft ihrer Bewusstheit leisteten sie ihren Beitrag zum Leben von Vielen.
Bewusstheit ist alles.
Ego ist nichts.
Sobald jemand das Selbst kennt, sobald jemand das Selbst wirklich kennt, sieht er kein Erfordernis für Eigennutz. Kein Bedarf rückt ins Auge. Weisheit geht aus einem gewöhnlichen Boden auf. Weisheit ist nicht schier für einen, zwei oder drei. Sie ist für alle.
Liebe, so wie die Erhabenen sie lebten, war kein Süßstoff. Kein sentimentaler Schmalz. Da war Wahrheit, und da war Ausgerichtetheit auf den Brennpunkt, und sie kamen vom Anliegen der Liebe her. Gab es einen Heiligenschein über ihren Häuptern, wie man es auf den Gemälden sieht? Vielleicht. Und doch ist es so, ja eben mit Augen zum Sehen - über deinem Haupt gibt es ebenfalls einen Heiligenschein. Eine Gloriole ist kein Nachweis von Heiligkeit. Kein Bild ist ein solcher Nachweis.
Wonach steht dein Verlangen? Was ist da, es zu erstreben? Trachte danach, in deinem Gewahrsein näher zu Mir zu gelangen. Du gibst nicht irgendwas auf, um zu Mir zu gelangen. Es ist Freude, zu Mir zu kommen. Zu Mir kommen bedeutet nicht alles aufgeben. Du befindest dich jenseits des Punkts des Aufgebens. Du gibst nichts auf, aber du lässt los. Die Erhabenen gaben nichts auf. Sie hatten genau, was sie wollten, und sie waren genau da, wo sie sein wollten, und das war bei Mir. Opfern gehört nicht verherrlicht. Die Erhabenen ließen eine Menge hinter sich, was sie nicht mit sich nahmen, dennoch machte sie ebendies nicht erhaben.
Wir könnten sagen, dass sie Nichtzurkenntnisnahme aufopferten. Sie verbrannten sie im Feuer der Bewusstheit.
Ihr Bewusstsein machte sie erhaben. Sie waren, wer sie waren. Sie waren nicht irgendwas, ausgenommen das, was sie waren. Sie verfielen nicht darauf, sich als besonders zu sehen. Ihre Gedanken lagen nicht auf ihnen selbst. Schlicht und einfach nicht. Sie wirkten für Mich.
Bloß, nein, sie äußerten niemals, sie seien Heilige. Sie waren Menschen, die lebten, die atmeten und die höher aufliefen, ohne sich selber zu bewundern und Kennungen und Titel zu verleihen.