WARTE AUF, DA DU ES LIEBEND GERNE TUST
Sobald du etwas tun möchtest, und du es tust, ist das Dienen. Sobald du etwas aus einem Empfinden der Pflicht heraus tust, es ohne Freude tust, ist das nicht Dienen. Es gibt einen beträchtlichen Unterschied zwischen Dienen und aus einer Pflicht heraus Dienen. Biete dar, da du es liebst, zu dienen. Warte auf, weil es deine Freude ist, es zu tun.
Selbstverständlich liegt ein Wert in dem Verrichten des Abwaschs, selbst wenn dein Herz nicht damit befasst ist. Du bringst die Dinge in Ordnung. Jemand muss das tun. Um wie viel besser ist es, wenn du das Gefühl haben kannst: „Ich liebe es, meiner Familie zu Diensten zu sein. Jetzt im Augenblick ist Abwaschen meine Manier, meiner Familie Liebe herzuzeigen. Sie stellen ihre Tassen auf der Spüle ab, und ich bin glücklich, sie dort vorzufinden, und ich bin glücklich, ihren Abwasch zu machen. Ich bin glücklich, Teil einer Familie zu sein.“
So oder so, Geliebte, Geliebter, sobald deinem Dienst ohne Widerstand deinerseits nachgekommen wird, wird dir deine Familie, so oder so, mit dem gleichen offenen Herzen dienen. Glücklich oder unglücklich, deine Familie spiegelt dich wider.
Wenn du abwäschst und darüber bitter bist oder wenn du dir damit in den Ohren liegst, was erschaffst du da?
Ich sage, dass der Geisteszustand, in dem du den Abwasch betreibst, bei dir und deiner Familie in der Welt zu Buche schlägt. Vielleicht ist es so - solltest du deinen kleinen Dienst als Privileg, als eine Ehre ansehen, werden fortan Andere - Abwaschen mit eingeschlossen - Dienen auf die Weise sehen, wie du es tust.
Sage Mir – gibt es irgendeinen guten Grund dafür, warum dir alles, was du tust, nicht eine Freude sein kann? Denke an Liebe, und alles, was du tust, wird dir eine Freude sein. Und da gibt es jenen kleinen Satz von Mir: „Alles was du tust, das tue für Mich.“ Gibt es irgendwas, wobei dein Herz nicht glücklich wäre, es für Mich zu tun? Was wäre dir zu viel, worum Ich dich bitte, es zu tun? Was könnte für dich zu viel sein, es für Mich zu tun?
Jetzt im Augenblick bitte Ich dich, zu lächeln. Möchtest du das tun? Wie schwer ist es, dies für Mich zu tun? Ah, da, Ich sehe dein Lächeln, wie es Mich für die Freude, die du Mir gibst, anlächelt.
Wenn Ich dich jetzt im Augenblick bitte, den Boden zu wischen, kannst du es da inwendig in dir ausfindig machen, für Mich den Boden zu wischen? Ist es schwer, es zu tun, sobald du es für Mich tust?
Wenn Ich dich jetzt im Augenblick bitte, dort, wo du nicht geduldig bist, geduldig zu sein, kannst du da nicht geduldig sein, sofern Ich dich darum bitte? Was gibt es, worum Ich dich bitten kann, welches für dich zu viel ist? Gibt es da irgendetwas?
Wenn Ich dich bitte, heute großherzig zu sein, kannst du das tun? Möchtest du es tun?
Und wenn Ich dich bitte, heute freigiebig zu dir selber zu sein, wirst du mit deiner Liebe zu dir selber großherzig sein? Mürrisch-Sein ist nicht großherzig gegenüber dir selber oder gegenüber einem Anderen. Dir selber leidtun ist nicht großherzig gegenüber dir selber. Keinesfalls. Sei froh, dass du tun kannst, was du tun kannst. Und tue es.
So wie du dich dir selber gegenüber abbildest, so werden sich Andere dir gegenüber porträtieren.
Sei guten Muts. Auf diese Weise versetzt du die Welt wieder in ihr Gleichgewicht. Lächle die Welt an. Lächle dich selber an. Lächle Mich an.
Falls es demnach heute etwas gibt, was erledigt gehört, und falls du es erledigt haben musst, und falls du nicht glücklich bist, es zu machen, kannst du dies dir selber verkaufen? Kannst du dich selber dazu überreden, es liebenswürdig auszuführen? Kannst du dir selber ein Beispiel sein, Geliebte, Geliebter? Kannst du heute glücklich sein, und glücklich sein, alles mögliche zu tun, was du aufgerufen bist, es zu tun? Möchtest du es mit einem Lächeln tun und dich selber dabei glücklich machen?