Gott sprach:
Nichts ist es was du anzuhäufen hättest. Nicht Reichtum, nicht Liebe. Anzuhäufen bedeutet festzuhalten. Festzuhalten bedeutet vorzuenthalten. Wenn du anhäufst wirst du voll. Du wirst voll mit dem was du festhältst und voll mit Angst über sein Vorübergehen. Verlasse das Anhäufen und du wirst nicht voll sein.
Weder Reichtum noch Liebe noch Freunde sind anzuhäufen. Es sind keine Sammlerstücke. Ebenso wenig bist du dazu gedacht ein Zuschausteller dieser zu sein. Nur das was angehäuft wird kann zur Schau gestellt werden.
Denke lieber an zirkulieren. Setze Reichtum in Umlauf. Lass Liebe zirkulieren. Lass Freundschaft zirkulieren. Allein schon mit dem Gedanken an Zirkulieren steigt dein Glücklichkeitsquotient.
In Umlauf setzen ist teilen, und es ist ein Teilen mit einer weiteren Tragweite. So wie mit deinen Gedanken die hinausgehen bis hin zu den unergründlichen Sternen, das was zirkuliert geht weit. Du kennst nicht ihren exakten Kurs, aber es wird die gesamte Welt einkreisen und die dahinter liegenden Universen. An irgendeinem Punkt in der Zeit kehrt es zurück auf deine Schulter, aber nur für eine Weile bis es befreit ist wieder zu fliegen und alle zu segnen.
Aber du bringst Reichtum, Liebe und Freundschaft nicht in Zirkulation um etwas zurückzuerhalten, denn das ist ebenfalls festhalten. Das ist der Versuch ein gutes Schicksal anzuhäufen. Und du solltest nichts anhäufen.
Bringe Inspiration in Umlauf. Lass Erhebung zirkulieren. Verbreite Großzügigkeit, guten Willen und Freude.
Zirkulieren lassen ist befreien, und mit der Freigabe kommt Freude. Die wahre Befreiung ist Freude.
Werde ein Zirkulierer von Freiheit. Stell dir vor du würdest alle wilden Tiere der Welt zur Freiheit ihrer Wildnis zurückkehren lassen, was für ein Aufruhr an Freude wäre das in der Welt.
Schließe dein Herz nicht in einen Zwinger. Das äußerste was ein Käfig vollbringen kann ist die Negativität auf Distanz zu halten wo sie angehäuft wird und sich auf raffinierte Weise ausbreitet bis zu einem wilden Feuer. Ein Fehlen von Freiheit vergrößert all das was du nicht behalten willst. Lass kein Herz gefangen sein.
Freiheit erlaubt den Blumen zu wachsen. Du unterdrückst keine Blumen. Du verstreust ihre Saat. Verstreue Freude ebenso einfach.
Dennoch bist du nicht dazu auserkoren die Rolle des Freiheitsgebers zu sein, denn durch welches Dekret hältst du Freiheit zurück? Du bist kein Held der Freiheit verkündet. Es stand dir niemals an ihr zu entsagen.
Nun löse dich von allen Fesseln die du gesammelt hast. Vermache dir selbst Freiheit. Du wirst hoch steigen in dem Maße in dem du dich selbst frei setzt. Befreit wirst du in Höhen steigen die noch außer Sichtweite sind.
Du bist frei von der Verpflichtung der entführten Vergangenheit gegenüber, denn die Vergangenheit ist immer weniger als die Gegenwart. Du magst die Vergangenheit über alle maßen wichtig erachten, aber das was hinter dir liegt tritt zurück. Du kannst nur dort sein wo du bist. Du kannst nirgendwo anders sein.
Das so genannte Jetzt ist ein anderer Name für Ewigkeit. In der Ewigkeit gibt es nur Freiheit. Keine Beschränkung ist dort bekannt.
Du magst einen Blick von Mir hinter oder vor dir erhaschen, aber Ich Bin immer, und ich werde jetzt gefunden. Dieser Ort, jener Ort, entfernt oder nah sind nichts als Illusionen. Bald oder spät, hier oder dort – alles Illusionen.
Was zwischen uns existiert, existiert in dieser unmittelbaren Ewigkeit, und dennoch gibt es kein zwischen Uns. Da ist nur die Einheit von Uns, frei fließend in der Weite und Bedeutsamkeit der Ewigkeit selbst.
Und die Einheit von Uns ist das Zentrum von allem. Die Erde dreht sich um Uns herum, denn wir sind die Sonne. Unser Bewusstsein ist die Sonne. Und die Sonne scheint mächtig. Scheine mit Mir in der Stärke der Liebe, befreit sich selbst zurückzugeben für Jeden und Alles und Dich.