DIESER TANZ
An einigen Tagen ist das Leben ein Walzer. An einigen ein Tango. An einigen ein anderer Rhythmus. Wenn ein Beat endet, gibt es einen anderen.
Dein Leben ist ein Ensemble von Rhythmen, einer folgt auf den anderen, alle untereinander verbunden in einem Strom von Musik, genannt Leben. Ihr tanzt zu der Musik, die soeben läuft, und ihr könnt auch Titel-Bitten vortragen. Auf jeden Fall seid ihr der Tänzer, und ihr tanzt zu der Musik, die ihr hört.
Und jede Musik hat Pausen dazwischen. Manchmal setzt ihr euch hin, lasst eure Füße ausruhen und frischt euch auf. Und dann gibt es da Unterbrechungen, während ihr Erfrischungen zu euch nehmt.
Ihr befindet euch aber sogar während der Zwischenmusik im Ballraum, und die Musik und der Tanz werden fortgesetzt. Ob ihr euch nun in der Mitte des Tanzbodens oder an den Seitenlinien aufhaltet, ihr seid Teil der Musik, und ihr seid Teil des Tanzes.
Die Welt wirbelt, und ihr wirbelt. Es gibt Unterbrechungen, jedoch kein Aufhören.
Es gibt eine Myriade an Tänzen, und eine Myriade an Tänzern. Die ganze Zeit gibt es neue Tänze, neue Schritte, neue Arrangements, neue Tänzer, alte Tänzer, man trifft sich immer und immer wieder.
Würdest du gerne nur einen einzigen Rhythmus haben, nur einen einzigen Typus an Tanz, nur einen einzigen Typ an Kleidern, nur eine einzige Art und Weise zu tanzen, anstelle von vielen? Glücklicherweise gibt es viele Tänze, aus denen man auswählen kann, und viele, um ihnen zuzusehen. Selbst dann, wenn du zusiehst, tanzt ein Teil von dir.
Und somit dreht sich die Welt, und du drehst dich. Du hast kaum Zeit, um Atem zu schöpfen.
Und was tust du anderes auf der Tanzfläche als tanzen? Du bist ein Tänzer.
Und demnach lebst du dein Leben, hinein und heraus, hin und her, vor und zurück, hoch und runter, auf diese Weise und auf jene Weise, und die ganze Zeit über bist du ein Teil des großen Tanzes, und du weißt nicht, ob du im Vordergrund oder im Hintergrund bist.
Woher kommt die Musik, auf die du tanzt? Welche Instrumente spielen die Musik? Wo ist das Orchester? Wer führt den Dirigierstab? Wo sind die Musiker? Woher bekommen sie ihre Musik? Und was ist der Punkt bei der Musik und bei dem Wirbelwind des Tanzens?
Ist es um des Tanzes selbst willen?
Was drückt Tanzen aus?
Für wen ist es?
Wofür ist es?
Wieso dieser Tanz und nicht ein anderer? Wieso jetzt dieser und kein anderer?
Und du wunderst dich, und du tanzt.
Du tanzt. Deine Füße berühren den Boden. Deine Füße heben von dem Boden ab. Obschon die Erde das ist, von woher du hoch springst, ist sie nicht dein Startplatz.
Die Höhen, die du zu erreichen versuchst - sie sind von dort, woher du gekommen bist.
Und natürlich, du tanzt für Mich. Du kannst es nicht anders. Du musst tanzen. Deine Füße können nicht lange still halten.
Und mit wem tanzt du? Wessen Arme sind um dich gelegt? Wieso, die Meinen natürlich. Oh, ja, Wir sind Tanzpartner, so intim, dass Wir nicht einmal wissen, wo du anfängst und wo Ich ende. Es ist klar, für Uns gibt es kein Ende.
Wir werden sehen, wie Wir Uns von dem Tanzboden fort tanzen. Du wirst hinschauen, und du wirst sehen, dass deine Füße nicht mehr länger den Boden berühren. Du hast längere Zeit in der Höhe getanzt, bevor du dir darüber klar wurdest.
Wir nehmen einen Walzer rund um das Universum. Wir machen eine Pirouette rund um die Sterne. Wir drehen sie herum. Wir lehnen uns auf dem Mond zurück, und Wir wärmen Unsere Hände an der Sonne.
Wie verbunden Wir doch sind! Unsere Finger berühren einander. Wir verlieren Unseren Griff nicht aus dem Auge. In diesem Tanz von Uns Selbst sind Wir unentwirrbar zusammengehalten.