DER SCHLÜSSEL, UM DAS UNIVERSUM AUFZUSCHLIESSEN
Euch ist der Schlüssel überreicht worden, um das Universum aufzuschließen. Ihr könnt den Deckel abnehmen und den ganzen Dampf der Unwissenheit raus lassen. Ihr habt den Schlüssel, um jede Art von Unterdrückung zu beenden. Ihr habt die Schere, um das Band durchzuschneiden, was euch festbindet. Ihr, ja, Ich spreche zu euch.
Der Schlüssel ist eure Bewusstheit. Wie ein Zauberer könnt ihr die Welt zu einer neuen Höhe emporheben. Mit einer einzigen Bewegung des Denkens könnt ihr die Hitze herunterfahren und die Welt beruhigen. Die beruhigte Welt kann alleinig mit einem Jeden in ihr emporsteigen.
Wie hebst du die Welt nach dorthin hoch, wo du sie gerne sein haben möchtest? Schlicht mit der Fingerspitze des Denkens, der Ansichten.
Weite dein Denken und deine Ansichten aus, und die Welt wird ihre Vergangenheit abschütteln, wird sie los lassen, und sie wird wie eine Blume aufgehen, wie nie zuvor eine erblickt wurde. Davon wurde geträumt, trotzdem wurde es noch nicht in den Blick genommen. Davon wurde geträumt, trotzdem wurde es nicht zugelassen.
Nun, Geliebte, Geliebter, kannst du zur Welt sagen:
"Gut, Welt, für uns ist nun die Zeit da, den Deckel abzuheben. Du hast etwas wundervoll Bewegendes in dir, was hervor gebrochen ist, um aus der Beschränktheit herauszukommen. Welt, nun gebe ich dir die Freiheit, all das zu sein, was du je sein wolltest. Du wolltest groß dastehen. Du wolltest mit offenen Armen rundum begrüßen. Du wolltest der Himmel auf Erden sein, wozu du im Grunde bestimmt warst. Du wolltest du selbst sein, nicht anders als ich ich selbst sein, nicht anders als ich die Wahrheit von mir selbst sein wollte. Gut, Welt, der Deckel ist ab, und du wirst frei herausbrechen, und jeder, der dich bewohnt, jeder Mann, jede Frau und jedes Kind, wird in vollem Ausmaß ein Bürger sein, ein Bürger der Welt mit vollgültigem Ansehen. Es wird nicht mehr länger auf der Erde Flecken geben, die Oasen sind. Jeder Fleck auf der Erde wird die Oase der Liebe sein, was zu sein er bestimmt war, vor der er sich indes versteckt hielt.
Gut, Welt, ich, ein einzelnes Menschenseinswesen, möchte dein Vorbild sein. Ich möchte mich erheben und in der Welt aufrecht stehen. Ich möchte alles sein, was zu sein ich bestimmt bin, ich möchte den Weg für dich ebnen. Der Pfad der Welt ist in dem Gold meines Denkens bereitet. Jetzt erwachen meine Gedanken, und demnach du.
Wie sehr wir doch gleich sind. Und jetzt werden du, Welt, und ich all das sein, wovon wir geträumt haben, es zu sein. Alldas dank unserer Bewusstheit, die in unseren Gedanken widergespiegelt ist.
Ich bin ein Hohes Seinswesen, und du bist eine Welt, bewerkstelligt für Hohe Seinswesen. Keiner von uns beiden wird weiterhin Verkleidungen tragen. Nun sind wir die reale Sache. Nun gedeihen wir. Nun machen wir Raum für alles, um uns zu der Höhe zu erheben, die Gott in Aussicht nahm, zu der Höhe, über die Gott sagt, dass wir uns bereits auf ihr befinden, wenn wir das doch bloß erkennten.
Gott hat mir den Schlüssel gegeben, um die Welt wieder aufzuwecken. Vergib mir, Welt, ich habe mich nicht erinnert, dass ich den Schlüssel zu deinem Anstieg hatte. Ich wusste nicht, dass ich einen Schlüssel hatte, und ich wusste nicht, wie er aussah, und jetzt weiß ich, dass ich den Schlüssel habe, und alles, was ich zu tun habe, ist ihn herumdrehen. Wie gut doch der Schlüssel passt. Wie leicht er sich dreht. Welt, du wirst emporschweben.
Jetzt muss ich dir erst einmal zeigen wie. Ich drehe den Schlüssel meines Herzens, und nun heben sich meine Füße vom Boden. Ich steige hoch, und du hebst dich, so inniglich und schmiegsam, gemeinsam mit mir hoch. Keiner von uns ist ohne den anderen.
Wir steigen zu unbekannten Höhen. Wie angenehm ist unser Anstieg. Er ist so sanft, dass wir ihn kaum bemerken, und doch, anhand der Landschaft können wir das sagen. Wir steigen hoch. Wir steigen wie ein Ballon empor. Und alle mit uns zusammen. Und wir steigen ununterbrochen hoch, denn es gibt keine Grenze. Nicht einmal der Himmel ist die Grenze, denn wir steigen weit über den Himmel hinaus in die Höhe. Wir steigen ununterbrochen, und das ist alles, was wir tun.
Wir lassen die Welt der Vergangenheit hinter uns. Sie hat es gut gemacht, und dennoch machen wir es nun besser, denn wir steigen hoch, steigen weiter hoch, und, wer denn kann sagen, wie schön wir doch nach einem Augenblick oder nach noch weniger als einem Augenblick sein werden."