JA
Sprich zu Mir:
„Oh, Gott, wie schön bist Du. Du hast mich erschaffen. Du gabst mir das Leben. Du gabst mir Ewiges Leben. Du gabst mir den Himmel zu erleben, während ich auf der Erde bin. Du gabst mir die Erde zu erleben, während ich im Himmel bin. Du gabst mich mir, und Du gabst mich Dir. Und Du sagtest: 'Lasst uns tanzen.'
Unterdessen ich ein volles Herz erfahre, wie ich es in diesem Augenblick der Wertschätzung der Schöpfung und meines Platzes in ihr tue, wirbele ich in Deinem Herzen der Würdigung herum. Während ich Vollheit spüre, nehme ich Deine Wertschätzung in mich hinein. Ich spüre, was Du spürst.
Wenn ich weniger Würdigung fühle, habe ich mich von Deinem Gedanken weggekehrt und bin auf eigene Faust einigen kleineren Unterlassungen hinterher gelaufen. Das Gute dabei ist, dass ich nur einen Moment lang aus Deinen Armen fort bin. Die Schwungkraft Unseres Tanzes schwingt mich zu Dir zurück. Sogar mein Dich Überspringen stellt meine Rückkehr zu dir dar.
Wenn du Mich fortlaufend in Deinem Blick hältst, wie kann man dann sagen, dass ich Dich verlassen habe? Deine Augen und dein Herz halten mich so fest wie Deine Arme. Als Du mich in Deinem Herzen hieltst, ist das sodann, wo ich bin, und über einen winzigen Zeitraum hinweg denke ich bloß, ich sei irgendwo auf eigene Faust losgegangen, um im Sand zu spielen.
Die einzigen Gedanken, die es wert sind, sie zu haben, sind die Deinen. Was Gutes ist an meinen kleinen Gedanken, an meinen kleinlichen Wortwechseln mit mir selbst, an meinen kleinen Pirouetten auf der Tanzfläche, an meinem Lärmen, an meiner Betulichkeit. Was kümmere ich mich um kleinere Strähnen in meinem Haar oder wie sie in Unordnung geraten, während ich an Dein Herz geschlossen werde?
Lieber Gott, wie kann ich bloß so vieles meines Gott-gegebenen Lebens an die Torheit, die ich begehe, verwenden? Ich bin von Deinem Herzen umfangen, und dennoch spiele ich mit Angst herum und begebe mich in dunkle Ecken. Ich spiele mit Dir, Der Du genau weißt, wo ich bin, Verstecken und Fangen, und in aller Freundlichkeit lässt Du mich das spielen und wartest auf mich.
Wie zuvorkommend Du bist, dieser schöne Gott von mir! Du gibst mir Dich Selbst, und Du wartest auf mich, Dich entgegen zu nehmen. Du bist jenseits von Geduld. Du bist Geduld in Verkörperung.
Du bückst dich nieder, um meine Schuhe zu knüpfen. Du bückst dich nieder, um mich zu unterweisen. Du übergibst mir all die Utensilien, und ich lasse in meiner Eile beim Fortrennen etliche fallen.
Du bist mein Curriculum. Und ich denke, der Verlauf meines Kurses sei etwas anderes. Ich stellte dich in den Hintergrund, eine Verabredung, zu der ich später kommen würde, nachdem alles andere getan ist. Aber alles andere ist nie getan. Aus seiner eigenen Natur heraus ist es nie getan, und so habe ich Dich hinausgeschoben, Dich, Der mit mir nie durch ist.
Es mag sein, dass ich Dich aufgebe, aber Du gibst mich nie auf. Irgendwie hältst Du mich, inmitten meines Haderns, für würdig. Du hältst mich. Du verwaltest mich treuhänderisch. Dein Zutrauen, was das gleiche ist wie Deine Wissenshaftigkeit, ruft mich zum Zentrum von Dir zurück. Es mag sein, ich zottele herum. Es mag sein, ich biege ab und kehre um, aber Deinem Ruf kann ich nicht widerstehen. Dein Herz ruft das meine, und somit bin ich Dein.
Hilf mir, zu Dir, lieber Herr, zu eilen. Hilf mir, in Deine Arme zurück zu springen, die mich immer gehalten haben. Hilf mir, den Schrottplatz meiner Gedanken aufzugeben und den Zugang zur Wahrheit zu nehmen. Hebe mich an, aus dem Schäbigen herauszukommen, in das ich mich verbracht habe. Einerlei, wie glänzend oder vergnüglich oder weltlich mein Leben ist, ich habe mich selbst aufgegeben, solange ich selbst nicht von Dir Gebrauch mache und mich selbst nicht in all Deiner Glorie Dir präsentiere.
Oh, lass es mit mir gut sein, lieber Herr. Lasse mich etwas aus Dir machen. Lasse mich mich zu Dir beugen. Lasse mich der bewusste Empfänger Deiner Güter sein, und lasse mich Deine Gedanken feilbieten. Lasse mich nicht von Deiner Seite abgehen. Lasse mich nicht mehr länger vorgeben, dass ich ohne Dich durchkommen könne. Hilf mir, zu erkennen, wie an Deiner Seite zu stehen und wie Dir beizustehen ist in der Arbeit Deines Lebens. Lasse mich Dir von Nutzen sein. Lasse mich in Gedanken und Tat Du sein, und fortan werde ich Dich verwirklicht und mich verwirklicht haben, so, wie Du mich immerfort verwirklicht hast. Hilf mir, reell zu sein. Hilf mir, zu dir zu gelangen und Meinen Segen durch den Einen Gott des Universums entgegen zu nehmen.“
Und Ich, dein Einziger Gott, sage: „Ja.“ Ich sage: „Ja.“ Ich sage: „Ja“ zu Meinen Kindern. Ich sage: „Ja“ zu dir. „Ja.“