HINTERGRUNDMUSIK
Gott sagte ....
Heil deinem Herzen, dieser wundervollen Pflaume eines Herzens, das Wir miteinander teilen. Seid herzens-mütig, Geliebte. Beehrt euer Herz.
Wenn euch etwas behelligt, ist es recht wahrscheinlich, dass ihr euch, sobald ihr mit Mir darüber redet, dabei besser fühlt. Wie ihr euch fühlt, wird rasch gewandelt werden. Eine Menge hängt davon ab, wie ihr euch fühlt. Wie ihr euch fühlt, setzt die Gestimmtheit für euer Leben an. Wie ihr euch fühlt, ist wie die Hintergrundmusik in einem Film. In den Filmen gibt es die ominöse Musik, die euch etwas darüber ansagt, auf was etwas soeben hinausläuft. Es gibt auch die Musik, die Gutes verheißt, und eine Mannigfaltigkeit dazwischen. Die Musik, die in einem Film gespielt wird, wirft auf die Ereignisse ihren Schatten voraus. Also, Geliebte, welche Art von Musik möchtet ihr gerne, dass sie ihren Schatten auf euer Leben vorauswirft?
Geliebte, ihr könntet Traurigkeit haben, und immer noch guten Mutes sein. Das bedeutet nicht, dass ihr guten Mut vorspielt. Ihr gebt ihm schlicht den Vorzug, so, wie ihr unter zwei Kleidern dem einen den Vorzug gebt, es zu tragen. Wieso der Angst und der Brummigkeit den Vorzug geben?
Lasst uns der Sache ins Auge schauen. Das Leben in der Welt ist unsicher. Ich möchte sagen, ihr zählt die Segnungen im voraus, und überlasst die Schwierigkeiten sich selbst. Seid nicht vorgewarnt. Es ist möglich, ihr könnt die Bestürzung vermeiden, doch auch dann, wenn ihr das nicht könnt, wieso dasjenige im voraus willkommen heißen, was ihr nicht möchtet? Was ist der Ertrag dabei? Sodass du, mit einer Art Triumph, dich selbst als realistisch bezeichnen kannst? Dachtest du, es sei elegant, ein Schwarzseher zu sein?
Das Leben auf der Erde ist nicht dafür bestimmt, gelebt zu werden, indem es gemieden wird. Das Leben ist nicht dafür bestimmt, gemieden zu werden. Es ist vorgesehen, dass es gelebt wird. Solange du Angst hast, versuchst du, etwas zu meiden. Macht es Sinn, das Leben ohne Furcht in deinem Gemüt zu betreten? Dein Geist war angst-erfüllt. Beginne, deinen Geist mit dem zu füllen, was du willst.
Gewiss, du vermagst auf das Leben zu schauen, als wäre es ein Minenfeld, befrachtet mit Gefahren und Fehltritten. Wieso allerdings so vorgehen?
Es ist ziemlich sicher, der Körper, in dem du zur Zeit lebst, wird seinen letzten Atemzug nehmen. Musst du dafür leben? Musst du die Gedanken an den Tod wie eine Flagge vor dir her halten und dich bereits zuvor mit dem Ereignis einlassen? Niemand kennt den Todesaugenblick. Er könnte in fünfzig Jahren sein, oder morgen. Ist es deswegen nicht weise, den heutigen Tag zu genießen? Ist es närrisch, von Angst frei zu sein? Wieso möchtest du die Angst zum Meister machen, und nicht die Freude?
Du wirst eine Fahrt zu erwarten haben. Lass es zu einer Freudenfahrt werden. Sicher, die Straße kann holprig sein. Musst du mehr an die Schlaglöcher denken als an die Freude? Was wäre, wenn du all die Schlaglöcher vermiedest? Das würde bestimmt keine erfreuliche Reise werden. Im Sinn gefasste Gefahr vermeiden vermeidet die Freude desgleichen. Das Leben ist dafür vorgesehen, ein Abenteuer zu sein.
Was wird der Brennpunkt der Fahrt sein, auf der du bist? Du könntest deine Zeit damit verbringen, dir Sorgen zu machen, dass der Sprit ausgeht oder dass du einen Platten bekommst. Es könnte Löwen und Tiger geben. Es könnte Edelsteine geben. Du könntest dir eine Erkältung einfangen. Es könnte verkehrte Wenden geben. Es könnte Straßenschilder geben, die Gefahren melden. Es könnte überhaupt keine Verkehrsschilder geben, und du könntest befürchten, verschollen zu gehen. Ich brauche euch nicht wirklich all die möglichen Gefahren herausstellen, denn ohne Meine Hilfe wart ihr darin bereits recht gründlich.
Wechselt die Aufnahme, die ihr spielt. Es könnte heitere Himmel geben. Es könnte Sonnenaufgänge und -untergänge von unbeschreiblicher Schönheit geben. Es könnte eine wundervolle Mittagszeit geben. Es könnte Lachen geben. Es könnte Pfade zum Hinuntergehen geben, die zu einer Wasserquelle führen. Du könntest mit Zutrauen vorangehen. Du könntest zum Himmel hochschauen. Du könntest dich selbst segnen. Du könntest die Erde segnen, auf der du wandelst. Du könntest die Musik spielen, die du hören magst.