Gott redete …
Die Welt ruft oft den niedrigsten gemeinsamen Nenner auf, rufe du allerdings jetzt den höchsten gemeinsamen Nenner, und gehe auf den Ruf ein.
Es gibt in der Welt einen großen Zug dem zu, was nicht kostbar ist. Es gehört dir nicht, dass du in Fallen trittst. Es gehört dir, die Welt höher zu setzen. Ihr steuert das Universum, Geliebte. Es gilt euch nicht, ein elendes Bott, welches sinkt, zu akzeptieren. Es gilt euch nicht, durch die Strömung fortgezogen zu werden.
Sowie euch etwas unterkommt, bei dem ihr erkennt, dass es euer nicht würdig ist, und dass ihr zu ihm hin gezogen seid, neigt ihr zu glauben, es sei Neugier, welche euch anzieht. Es ist die tückische Vergangenheit, welche euch herruft. Ihr habt nicht hinzuhören. Seid eher neugierig auf höhere Schwingungen. Seid neugierig darauf, was euch und der Welt förderlich ist.
Gewaltszenen aller Art werden euch anziehen – zu was für einem Nutzen freilich, Geliebte? Nicht zu eurem. Nicht zu dem der Welt. Wenn du dem, was von einer minderen Schwingung ist, einen Besuch abstattest, ist es wie die Kleider eines Anderen anziehen. Es it dein Silber gegen Zinn eintauschen. Wenn du in minder Welten hineinspähst, magst du wähnen, niemand sei am Schauen, du aber schaust, und du schaust in einer schamlosen Weise auf dich selber. Mindere Schwingungen haben einen machtvollen Zug an sich. Was minder denn du ist, begibt sich in sein letztes Gefecht und zieht an dir um all seines vernachlässigbaren Wertes willen. Aber du hältst aus.
Ehrt den Gott inwendig in euch, Geliebte, ebenso wie denjenigen inwendig in Anderen. Ehrt das, was das Höchste in euch ist. Ein hohes Wesen wie ihr ist nicht bestimmt, wegzusinken. Ihr seid nicht bestimmt, Rückzieher zu machen, Geliebte. Ihr seid angelegt, emporzusteigen und die ganze Welt mit euch zu nehmen. Steigt in die Höhe. Ihr sehnt euch, aufzusteigen. Steigt demnach auf. Steigt nicht mehr länger ab. Sofern ihr euch denn in einem Mahlstrom verfangen müsst, seid in einem Mahlstrom der Liebe verfangen, der nach oben treibt.
Es gibt in dem Universum süße Töne, die zu hören ihr euch sehnt. Kommt aus dem Lärm heraus, und ihr werdet anheben zu hören. Ihr werdet durch die Süße der Melodien überwältigt sein, für die ihr, um sie zu hören, allzu beschäftigt mit anderen Dingen wart. Selbst wenn ihr sie nicht hören könnt, könnt ihr wissen, dass sie existieren, weiche Töne, zärtliche Töne, welche nach euch schmachten. Öffnet euer Herz, und ihr werdet hören, und aufhorchen und ihr werdet euch erheben.
Nun ist die Zeit für euch da, Harmonie zu hören und euch in Einklang zu bringen. Was ihr gerne für eure Kinder erstrebt, das erstrebt für euch selber. Setzt eure Anblicke hoch. Träumt nicht mehr länger von der Vergangenheit. Habt neue Träume. Ihr habt Lieben, die lange vorüber sind. Macht euch bereit für neue, kraft dessen woran ihr denkt. Sehnt euch nach der Gegenwart, Geliebte. Sehnt euch danach, dass sie schön ist. Haltet das Timbre eurer Gedanken hoch, und euer laufendes Leben wird sich erneuern so wie eure Gedanken.
Habt keine schuldbezogene Gedanken, Geliebte. Die Vergangenheit ist vergangen. Eure vergangenen Gedanken sind vergangen. Ihr seid über Schuld hinaus, und, falls ihr das nicht seid, müsst ihr jetzt über sie hinwegspringen und zu einer neuen Lichtung gelangen, wo vergangene Gedanken und Schuldempfinden nicht vorhanden sind.
Ruft neue Gedanken zu euch her. Kratzt die alten weg.
Stellt euch eure Gedanken vor, wie sie am Himmel geschrieben stehen. Welche sollten es sein? Was sollten sie aussagen? Ihr wisst recht gut, was sie euren Wünschen nach nicht aussagen sollen.
Hier einige Beispiele davon, was ihr für Gedanken von euch gerne am Himmel geschrieben sehen könntet:
„Ich bringe Friede. Ich bringe Liebe. Ich bringe Aufschwung. Ich schaue hoch. Ich schaue Himmelwärts. Gott führt mich. Gott hebt mich. Mein Augenmerk liegt auf Oben. Ich lasse die Vergangenheit hinten. Ich bin heute neugeboren. Ich bin ein freier Geist. Ich bin von der Vergangenheit freigesetzt. Ich bin frei, zu lieben. Ich liebe. Ich liebe dich.“