Gott redete …
Kommt jetzt im Augenblick zu Mir in eurem Herzen. Ich sitze hier, bereit für euch, in Vorfreude auf euch. Geht hinein. Es gibt keinen Türsteher. Keinen Platzanweiser. Ja, in der Tat, Christus und andere sind Pfeile, die euch zu Mir weisen. Einem jeden Menschen ist es zugedacht, jener Pfeil zu sein. Folge dem Pfeil in deinem Herzen zu Mir.
Es gibt keine Probezeit, dennoch stellt ihr Parameter auf. Es gibt keine Schlange, in der zu warten ist. Ihr braucht euch keine Zahl zu besorgen. Alles was ihr zu tun hat, ist, hier zu sein, anzuerkennen, dass ihr hier seid, hier inmitten der Halle Meiner Gegenwart.
Es ist keine Frage des 'Wie gelangst du hierher'? Es gibt keine Frage. Du bist hier. Du weißt nicht, du bist hier. Du glaubst nicht, du bist hier. Du schaust dauernd überallhin, außer dorthin, wo du bist. Du bist auf einem Umkreis, auf der Suche nach etwas, was du bereits hast. Du bist gerne ein Sucher. Du magst Vorfreude.
Du findest den Kuchen reizvoll, während er feucht vor dir steht, denn du hast es erlebt, dass er, sobald er einmal verschlungen ist, nicht länger dermaßen wunderbar ist.
Ich bin da die Ausnahme. Einmal verschlungen, bin ich gar wunderbarer. Egal wie köstlich Ich deiner Auffassung nach bin, Ich bin mehr. Ich bin mehr und mehr. Bei Mir gehen gute Dinge nicht zur Neige, die mit dir zu teilen sind. Du langst zum Höchsten, und daraufhin ist mehr vom Höchsten vorhanden. Es gibt niemals Allerhöchstes, weil Unendlichkeit zugegen ist, welche ihr wie vor euch liegend seht, eine weitere Tür zu öffnen – und noch eine.
Ihr mögt jenen Moment, bevor ihr die Klinke herunterdrückt, bevor ihr dahinterkommt, was für ein Schatz dahinterliegt. Ihr schmachtet ihn an, und doch könnt ihr die Türklinke auslassen und die nächste Tür zu öffnen mögen.
Öffne dein Herz, Geliebte, Geliebter. Unterweist euch darin, meinen 24-Stunden-Segen, der euch zukommt, in Empfang zu nehmen. Euch wird in Liebe beigestanden.
Wo schweift ihr umher? Zu was für einer Zerstreuung macht ihr euch auf dem Weg? Ihr seid darauf aus, umherzuwandern. Genießt das alsdann. Findet nach Herzenslust Vergnügen daran. Ihr möchtet gerne einen neuen Kontinent entdecken. Ihr werdet, früher oder später, entdecken, dass ihr just auf diesem Kontinent, auf den ihr aus wart, umhergezogen seid, nach dem ihr lechztet, den ihr begierig wart zu entdecken.
Aber du bist ein Jäger. Du bist ein Jäger nach Sternen. Du bist versessen auf das Universum. Du bist versessen auf den Himmel. Du bist mit den Sternen verbunden. Sie sind mit ihr verbunden. Ihr teilt das gleiche Licht miteinander. Du möchtest gerne neue Sterne entdecken und ihnen einen Namen geben. Du möchtest ein Forscher sein. Du erkundest Horizonte. Komme, tritt jetzt in den Palast ein. Erkenne, was du erkundest.
Du erforschst Dimensionen von dir selber, wohlgenutzte, aber nicht erkundete. Du sitzt in einer Waldlichtung, aber du weißt nicht, dass es eine Waldlichtung ist. Du kennst ihren Namen nicht, obschon ihr Name auf der Karte verzeichnet ist, die du in der Hand hältst. Du weißt nicht, dass du angelangt bist, wohin du dich aufgemacht hast. Du weißt nicht, dass diese Waldwiese zudem deine Startstelle war. Es gibt keine Schlussstelle. Es gibt einzig sich die Stelle greifbar machen.
Kommt also zu der Stelle der Vergegenwärtigung. Sofern ihr selbst verwirklicht werden möchtet, dann bekommt mit, was bereits verwirklicht ist. Eine dermaßen winzige Drehung am Teleskop, und ihr könnt alsbald sehen. Dreht das Teleskop nach innen. Vielleicht habt ihr allzu weit in die Ferne geschaut. Ihr sucht in der Entfernung nach dem, was in eurem Herzen ist.
Der Pfeil, dem ihr folgt, weist auf euch. Ein Pfeil wurde vor langer Zeit in dein Herz hinein abgeschossen, und nun bist du soeben dabei, dies herauszufinden. Der Pfeil ist dir gefolgt. Er hat das innerste Wirken deines Herzens durchbohrt. Du bist ein Sucher nach dem, was du bereits gefunden hast. Finde es inwendig in dir, um entgegenzunehmen, was dir bereits mit Liebe und Segen überreicht worden ist.