BETRACHTE DAS LEBEN AUF DER ERDE IN EINEM NEUEN LICHT
Gott redete …
Vieles am verhältnismäßigen Leben auf der Welt wird eher nicht mehr zu sein scheinen denn Geplänkel und Herumrennen, vielleicht eine Art Massen-Jitterbug-Tanz, insgesamt einem Verkehrsaufkommen ähnlich. Es wird da etwa eine Stelle geben, wo du zu sein hast, und etwas, was du zu tun hast. Es ist alles Geplänkel, dennoch hast du dort zu sein, und du möchtest dich nicht gerne verspäten. Es ist wichtig, dass du an einem bestimmten Fleck zu sein hast, und du hast dort genau auf den Schlag zu sein. Ah, die unverzüglichen Drängnisse von Zeit und Ort.
Ihr seid verpflichtet, auf die Unmittelbarkeit von Zeit und Ort einzugehen, welche für euch gewiss wie real existieren, wiewohl, das Physische ist nicht real. All die Anschauungen und der Auftritt von irgendwo und zu einer gewissen Zeit sind Illusion. Sie scheinen dein Leben zu betreten, währenddessen sie es nicht mehr lange machen.
Das Leben scheint auf der Erde in Teelöffeln an rationierter Zeit und Raum gelebt zu werden. Da ist beeil dich, beeil dich, und da ist mach langsam, mach langsam. Dein Körper, welcher nicht das Wahre von dir ist, lebt in einem Penthouse oder in einem Keller, so, als sei ein Bauwerk oder ein Zelt oder unter den Bäumen die Erstreckung dessen, wo du das Leben verbringst.
Dem gegenüber könnt ihr das gleiche Leben als uneingeschränkt betrachten. Es ist mit Sicherheit mehr das gegebene, als dem Auge unterkommt oder was dein Gehör erreicht. Es ist so, nicht alles am Leben ist - so wie es zum Vorschein kommt - nach eurem Geschmack.
Nach eurem Geschmack oder nicht, euer Leben ist, wie eure Gefühle was das Leben angeht sind. Euer Tag, eine Abstufung eures Lebens, kann euch entlocken: „Was für ein schöner Tag!“, oder euer Leben kann euch entlocken: „Was nun? Wie werde ich bloß je durch diesen Tag kommen.“
Was du vom Leben hernimmst, ist, was du aus ihm machst.
Jemand lebt am Strand und ist dabei glücklich. Jemand lebt in einem Fünf-Sterne-Hotel und ist dabei unglücklich. All die möglichen Variationen von Mag-ich und Mag-ich-nicht umgeben euch.
Zeit und Ort und öffentliche Meinung schwanken und nehmen euch in Beschlag. Es ist sogar möglich, dass ihr euch für Stress entschieden habt, um euer Leben zu füllen. Es kann sein, ihr liebt es, das Leben zu schelten, in einem fort und rückwärts und vorwärts.
Es ist weidlich mehr am Leben dran als die Umstände, in die du hineinplumpst. Es ist weitaus mehr am Leben dran, als was du am Vorsichgehen siehst. Leben ist da, jenseits des Pfahls. Da ist ein Über dem Regenbogen.
Auf dem Tablett des Lebens kommen zahlreiche Blumen vor dir zu liegen. Worauf bist du aus und was siehst du mit Freuden entgegen? Habe eine breitere Sicht, und du wirst ohne Weiteres eine höhere Mannigfaltigkeit an Zutaten auf deinem Servierbrett des Lebens zum Kosten vor dir finden.
Mit zahlreichen Blütenblättern sind die Blumen ausgestattet, du hast Meine gott-gegebene Autorität inne, sie zu pflücken.
Schreibe im Restaurant des Lebens deine eigene Speisekarte hin. Beschwöre das Menü herauf, was dir dargeboten wird. Sofern das Leben ohnedies insgesamt Erscheinung ist, und das ist es, habe ein Erscheinungsbild des Lebens, welches du gerne hast und auf das du dich im Voraus freust.
Womöglich sagst du, du seist ein Realist, und du mögest dir ungerne selber in die Tasche lügen. Geliebte, Geliebter, Ich sage, du hast dich selber beschwindelt. Betrachte dein Leben auf der Erde in einem Neuen Licht.
Arbeite das Leben auf der Erde auf. Suche dir aus, was du gerne hast, und verschaffe ihm danach nicht-existenten Raum, damit es anlangen kann. Suche dir die Kapitel aus, die du liest. Erstelle Beiträge zu deinem Leben und zum Leben Anderer, welche letzten Endes im selben Boot des Lebens paddeln, in dem du bist.
Dem Glücklichsein ist es zugedacht, dein zu sein, dem hingegen nicht notwendigerweise Frivolität oder alles, was du dir alles auf ein Mal und, so leicht wie dir ein Wunsch nach einem Stück Kuchen ist und in den Sinn kommt, erwünschst. Im Leben ist ein ganzes Spektrum des Lebens auf Erden zur Hand, um daraus zu wählen, wiewohl bist du derjenige, um zu wählen. Dein Hauptbescheid heißt, dir das auszusuchen, was du aus dem Leben, welches vor dir in Erscheinung tritt, machst, selbst wenn es nicht das ist, wovon du geträumt hast.
Das Leben zieht ohnedies vor dir vorbei. In dem Mythos von Zeit wird immerzu ein neues Leben angezapft, welches aufkommt und just gerade vorrückt. Komme voran. Schließe zum Leben auf.