STEINE WERFEN
Gott redete …
Euer Selbst ist es, dem ihr verbunden seid. Ihr steht nicht in Meiner Schuld, Meine Geliebten. Ihr seid Meine Krönende Herrlichkeit, denn Ich kenne, was Ich sehe. Ich bin nicht zögerlich, dies zu bekunden. Sofern ihr zu der Sicht neigt, Ich schuldete euch etwas und Ich stünde in eurer Schuld, seht ihr ein Gebilde eurer eigenen Einbildung.
Unter Uns gesprochen, es gibt Schuld nicht. Wir haben den Freien Willen, zu lieben. Ihr seht, und öfters tut ihr das, unter Umständen vermeintliche Abwesenheit von Liebe. Es ist eure Enthaltung von der Liebe, die ihr auf Mir ausübt. Versteht ihr das? Ihr hättet lieber einen vernachlässigenden Gott, um ihn mit Steinen zu bewerfen, als euch den Splitter in eurem eigenen Auge anzusehen.
In Meinen Kindern gibt es einen Hang, Andere dafür anzuklagen, was ihnen zunutze ist. Ihr habt die Neigung, über Mich Minderes denn Wundervolles zu verkünden. Wie grob vereinfachend. Alles, wogegen ihr aufbegehrt, ist ein Aspekt von euch. Dies ist die unverfälschte Ware. So steht es in der Sache. Ihr möchtet das nicht gerne hören.
Ich rede davon, wie Wir Eins sind, wie Wir Eins werden. Wir sind jetzt Eins. Selbst während eure Augen nach unten gerichtet sind, selbst derweil ihr Mich als Gott auf Erden und Gott im Himmel abschlagt, macht ihr Mich zu eurem Sündenbock. Ihr erkennt eine Abirrung eures verwundeten Selbst, und ihr heißt es bei Meinem Namen.
Es ist wie bei einem Paket, das an euch abgesandt wurde. Ihr schaut euch das Paket aus jedem Winkel an, gleichwohl möchtet ihr es nicht aufmachen. Ihr gebt Erklärungen ab über dieses ungeöffnete Paket, welches eine Spezial-Lieferung von Bereichen in eurem kleinen Selbst ist, die Beachtung nötig haben.
Wenn ihr euch ablehnend fühlt, nehmt einen anderen Blick ein. Feindseligkeit ist euer eigener Affront. Gott ist nachlässig gewesen? Gott hat euch außer Acht gelassen? Wer lässt Wen außer Acht? Ihr seht Mich vielleicht als erbost? Wer ist wütend?, habe Ich euch zu fragen. Wen verleugnet ihr? Wieso, ihr verleugnet euer ureigenes Selbst. Ihr Lieben, ihr reicht den Schwarzen Peter weiter. Darin seid ihr gut. Ihr enthebt euch der Zuständigkeit. Ihr möchtet euch nicht in die Augen sehen. Ihr entstellt euer schönes Selbst und nennt es Mein Tun. Ihr weist Mich ab.
Mein bestes Tun ist Seien, Geliebte. Und das gleiche Seien ist euer Bestes. Worum geht es, was ihr nicht sehen oder anerkennen wollt?
Es gibt eine Geschichte über einen Fisch im Ozean. Der Fisch ruft voller Panik: „Wo ist das Wasser? Ich kann es nicht finden.“
Eine Stimme antwortet: „Weswegen, du schwimmst in ihm.“
Gott ist überall und niemals abwesend. Vielleicht hältst du deine Augen geschlossen und siehst von der Präsenz Gottes ab.
Wo, geliebte Abseher, bin Ich? Ich bin genau inwendig in euch und zudem außerhalb von euch. Ihr habt es früher bereits gehört: Es gibt kein irgendwo, wo Ich nicht bin.
Sofern du mit der Faust wider Mich drohst, verfehlst du den Punkt. Dies just ist der Punkt, den Ich mache – dass du den Punkt verfehlst.
Begreife, dass Verantwortung keine Bürde ist. Verantwortung ist ein Verstehen deiner Größe. Sie ist euer persönlicher Name auf eurer Gast-Karte. Sie ist keine Einräumung von Schuld. Sie ist eine Aussage der Anerkennung eures Selbst und eine Anerkennung eurer Stärke. Ihr habt breite Schultern an euch. Ihr seid keine Eintagsfliege. Ihr seid ein Helles Licht, welches weit und breit und Hoch, sehr Hoch sehen kann. Ihr schaut hoch, nicht nach unten. Ihr schaut stracks nach vorne, und nicht zurück. Ihr tretet mit euer Vorderseite entgegen.
Ihr schleudert nicht mehr Verantwortung darauf, was ihr als anders denn euer Selbst seht. Was immer ihr hochwerft, landet auf euch. Es gibt nichts als euer Selbst, um darauf Dinge zu werfen. Es gibt keinen Anderen. Du bist ein Souverän deines Lebens und des Lebens eines Jeden, welcher, in der letzten Aufgliederung, dein eigenes Selbst ist.
Sollte es eine weite Wüste geben, die zu durchmessen sei, um auf Mich, so wie Ich BIN, zu treffen, so ist die weite Wüste eine Fata Morgana.