DAS EINZIGE WAS ZU TUN IST
Gott redete …
Geliebte, was ist denn anderes zu tun als zu lächeln und zu lachen! Vermögt ihr auf Besseres zu verfallen?
Bei allem woran ihr denkt, was ist dabei der Punkt? Euch beklagen, grummeln, auf die Fehlstellen der Welt hinweisen, zu welchem Zweck? Um eurem Seelen-Geist und demjenigen Anderer die Luft abzukappen? Um euch an ein Gestell zurückzulehnen, an dem ihr festgebunden seid?
Es ist nicht wahr, dass ihr, wenn ihr schreit, schier für euch jammert. Keineswegs. Die ganze Welt wird dabei heruntergezogen und schreit mit euch. Das eine Ende der Wippe bleibt nicht in der Höhe. Das Gesamt des Lebens taumelt oder stolpert und fällt. Ihr habt eine Verantwortlichkeit. Ihr seid der Erfüller euer selbst.
Ihr habt Licht und Erhebung zu verschenken, und ihr müsst sie geben. Bleibt guten Muts, und damit gebt ihr für die Welt den Gong an. Wenn ihr für die Welt Gutes tun möchtet - damit könnt ihr es. Gebt nicht mehr schlimme Nachrichten weiter. Nicht ein einziges Mal erzählt ihr von euren Ach's und Weh's. Nicht ein einziges Mal sprecht ihr davon, wer euren Gefühlen Schmerzen bereitet hat. Nicht ein einziges Mal gebt ihr euch statt, Verstimmtheit zum Ausdruck zu bringen. Sprecht einfach nicht von ihr. Rührt nicht in dem Pott der Unzufriedenheit herum. Lasst nicht Mühen und Probleme aufblubbern.
Kann Ich das deutlicher ansprechen?
Was veranlasst euch, euch an sich überlebt habende Gepflogenheiten festzubacken? Ihr habt ihnen gegenüber keine Verpflichtung. Ebenso wie ihr nicht wissentlich nuscheln würdet, gefällt es euch nicht, wissentlich zu grummeln. Erwägt, dass ihr mit euren Worten und Gestimmtheiten die Welt hoch zieht, oder dass ihr sie herunter zieht.
Genug, sage Ich. Genug.
Einen einzigen Tag lang - kannst du da von jemandem oder von etwas gut reden, oder, stille sein?
Wenn du den Müll rausträgst, verstreust du ihn nicht überall und siehst dir nicht jedes Teil vorher an, bevor du die Dinge wegwirfst. Wirf einfach den Abfall deiner Gedanken raus. Sei fertig mit ihnen. Bewahre keine Auflistung auf.
Nun, nun wirst du wohl sagen: „Aber, Gott, ich möchte eine aufrichtige Person und wahrhaftig zu mir selber sein.“
Du liebe Güte, der Lamentierer ist nicht du! Er ist eine Karikatur von dir. Du hast nicht unablässig zu wiederholen und zu wiederholen, was war. Lasse das nicht mehr länger so sein. Sei eine heitere Person, und lasse den Regen, der fällt, an dir abperlen. Gewähre ihm keinen Unterschlupf. Verspritze ihn nicht dauernd über dir und Anderen. Es gibt nichts, was besagt, du habest die Anlässe für Regen zu erfassen und sie zu vermelden. Ihr könnt genauso gut ein Wetterfrosch des Sonnenscheins und schönen Wetters sein.
Ihr wisst, die Sonne kommt heraus. Ihr wisst, der Regen hört auf, und die Wolken verziehen sich. Ihr kennt diese Tatsachen ebenso gut, wie ihr Negatives kennt. Ihr habt kein Journalist zu sein, der dem Negativen und Sensationellen hinterherhetzt. Ihr habt nicht in einem höheren Ausmaß der erste zu sein, der von diesem und jenem Bescheid weiß und all die Einzelheiten der Schwierigkeiten Anderer kennt, als ihr eure eigenen Scherereien aufzuzeichnen habt. Lasst die Probleme los. Bewahrt das Gute wie eine eingetopfte Pflanze und lasst neue Triebe hervorkommen.
Sobald Blumen verwelken, reicht ihr sie dem Boden zurück, woher sie gekommen sind.
Wer sagte, ihr hättet alte Zeitungen im Regal aufzubewahren?
Nicht anders als sich in eurem Kopf ein alter Refrain aber und abermals wiederholen mag, können es alte unglückliche Nachrichten tun. Ein Gedanke wird in euch immer und immer wieder durchgegangen, und das ist keineswegs erfreulich. Ersetze ihn durch einen wohltuenden. Tue etwas, das dich aus einer verregneten Stimmung heraus und wieder in Schwung bringt.
Ihr seid in der Lage, das zu tun. Und ihr müsst es tun. Das ist die einzige Sache, die zu tun ist, und Ich verlasse Mich auf euch, dass ihr es tut.