GOTTES LIEBE FÜR DICH
Du kannst Anderen nicht vorschreiben, was sie tun müssen oder sollten. Dies stellt nicht dein Tätigkeitsgebiet dar. An dir ist es einzig, vorzuschreiben, was du tun willst.
Deine Werte sind dir angelegen, sie aufrechtzuerhalten. Halte deine Werte hoch, und gib Anderen statt, ihr Leben so zu leben, wie es ihnen passend erscheint. Deine Werte gehören nicht Anderen untergeschoben. Niemand hat deinen Standards nachzukommen. Die Hälfte der Zeit kommst du nicht einmal deinen eigenen nach. Die Hälfte der Zeit weißt du im Eigentlichen nicht, was deine Standards sind, dennoch fällt es dir so leicht, an dem herumzuhacken, was ein Anderer tut oder nicht tut. Während ihr das tut, Geliebte, ist es so, wie wenn ihr tratscht. Demnach geht ihr es ein, in geringfügige Angelegenheiten hineingezogen zu werden, die im Grunde genommen nicht euer Geschäft darstellen. Weil ihr in einem Anderen eine Schwäche zu sehen bekommt, bedeutet nicht, dass euer Wert erhöht wird. Keineswegs.
Seht euch nach selbstgerecht-sein, nach selbstgefällig, nach selbstbeehrend um, und alsbald seid ihr voller Aburteilungen.
Urteilen gehört gemieden wie die Pest. Warum? Weil es für dich nicht gut ist, und weil es für das Objekt deines Mokierens nicht gut ist. Werten ist wie einen Hammer in die Hand nehmen und einem anderen Kind Gottes auf den Kopf schlagen. Ob sich derjenige, den du tadelst, in Hörweite aufhält oder nicht, ist belanglos. Deine Negativität langt bei ihm an. Deine Gedanken werden vernommen. Ihnen wird rund um die Welt gelauscht, und, ja, auf diese oder jene Weise kehren sie zurück, um bei dir herumzugeistern.
Wie viele Male hast du voller Genugtuung gesagt: „So etwas würde ich nie tun.“ Und hernach, zu einem gewissen Zeitpunkt in deinem Leben, siehst du, wie du ebendies tust.
Du wirst Mich nicht tratschen finden. Du wirst Mich nicht richtend finden. Denkst du, Ich sei jetzt am Urteilen? Wann bringst du Richten, und wann bringst du Liebe zum Ausdruck? Besieh dir das. Du wirst womöglich meinen, Bewerten liege im Interesse des Menschen, den du beurteilst, und Ich sage, Hände weg vom Leben Anderer, Ich trage dir an, dich deines eigenen Lebens anzunehmen.
Ich rede nicht hinter eurem Rücken, Geliebte. Ich richte nicht. Werten ist eine Verdammung. Es zählt, dass du die Welt emporhebst. Nichts kommt bei Meiner Liebe für dich dazwischen. Meine Liebe für dich ist Meine Liebe für dich. Im Sommer wie im Winter ist Meine Liebe für dich unversehrt. Meine Liebe für dich ist Meine Liebe für dich. Ich halte sie nicht zurück.
Ich gab euch den freien Willen. Das ist nicht das gleiche, wie wenn man sagt: „Alles ist erlaubt.“ Ich sage nicht, dass alles erlaubt ist. Ich sage euch nun stracks, dass es der Negativität in allen ihren Gestalten und Ausmaßen ansteht, eurem Bewusstsein den Rücken zu kehren. An euch ist es nicht, sie zu behalten. Ihr habt ihr nicht auf irgendeine Weise Unterschlupf zu gewähren, nicht per Streifblick, auf keine sonstige Art.
Ihr begeht einen Fehler, und Ich liebe euch nicht anders. Ich flüstere über euch nicht hinter Meiner Hand. Weil ihr einen Fehler macht, bescheide Ich nicht, ihr wärt skandalös.
Ich rede zu euch. Ich setze euch auf Meinen Schoß, und Ich spreche zu euch. Ich bitte euch, ein Liebender, und kein Zensor zu sein, denn es obliegt euch nicht, Andere zu zensieren.
Geht per Beispiel voran. Es gibt für euch nichts anderes zu tun. Kommt von der Liebe her und nicht von Selbstverherrlichung. Habt auf euer Ego acht, damit ihr euch nicht auf Kosten eines Anderen aufbläht. Nehmt Andere in höherem Ausmaß in eure Obhut als euer Ego. Seid ein Mensch der Bedachtsamkeit. Seid besonnen. Achtet darauf, was ihr sagt und wie ihr es sagt. Seid beträchtlicher und nicht geringer. Seid großartig. Seid die Größe, als die Ich euch machte. Seid sie.