WIE DIE WELT ZU LEITEN IST
Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, gibt es nur einen Weg, der zu nehmen ist, und der heißt aufwärts. Sei dadurch ermutigt. Jedenfalls gilt es dir, dich über die Welt zu erheben. Du kannst nicht dauernd unten bleiben. Du hast nicht auf die Welt zu warten, dass sie dich hochhebt. Du kannst die Welt heben. Du musst das.
Sowie du dich aufrichtest, so wird dich jemand oder etwas in der Welt emporheben. Manchmal geschieht dann, wenn du es am wenigsten erwartest, etwas Schönes. Du begegnest jemand Wunderbarem, oder du erhältst eine schöne E-Mail oder findest ein Zitat, das deine ganze Stimmung verwandelt.
Nun, mit Sicherheit hast du etwas deine Stimmung herunterziehen lassen. Nicht anders, kannst du etwas deine Welt hochziehen lassen.
Bleibe dran und gib der Welt, selbst wenn du keine Rückvergütung spürst. Du schenkst der Welt nicht, um dafür bezahlt zu werden. Du gibst der Welt, da das zu tun deine Gutartigkeit darstellt, und da Ich, dein Vater, dich darum ersuche.
Du kannst nach innen gehen, und gleichwohl steht es dir ebenso gut an, nach außen zu gehen, dich mit der Welt zu vermengen und ihr einen kurzen Einblick zu vermitteln, von welcher Art das Leben sein wird, sobald du ein Geber bist. So einfach ist das. Um zu erhalten, ist es das Beste, dass du ein Geber bist. Nur gibst du ohne den Gedanken ans Empfangen. Machen Wir Uns doch nichts vor. Das Leben handelt nicht insgesamt von dir. Es geht um dich, demgegenüber bist nicht du die ganze Thematik.
Du hilfst der Welt am meisten, indem du ein gutes Beispiel bist. Ein gutes Beispiel ist höher als das Beispiel, was du zu Tage bringen kannst, solange sich alles, was du denkst, um dich dreht. Dir gebricht es nicht an Bedeutsamkeit, und dennoch bist du nicht der einzige. Deswegen möchtest du allen Bruder und Schwester sein, denn alle befinden sich in deiner Obhut. Die ganze Welt ist in deiner Obhut. Die Welt ist dir überreicht worden, sie zu hegen. Es stimmt, die Welt wird dich nähren, und doch bist du gut beraten, als erstes die Welt zu hegen.
Wenn du in Versuchung stehst, dich über das eine oder andere zu beklagen - mit Sicherheit mangelt es dir nicht daran, worüber du dich beklagen kannst -, liegt es dir an, die Karten umzudrehen. Aus diesem Grunde bitte Ich dich, Andere emporzuheben.
Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, stehen die Chancen gut, dass du dem, wie du dich fühlst, zu viel Beachtung zollst. Besser ist es, der Welt einen Beitrag zu leisten. Wenn du deine Stimmung heben möchtest, dann hebe die Welt an. Hilf der Welt, gut aufgelegt zu sein, und danach wirst du es sein.
Ich rede nicht von unechter Lustigkeit. Ich rede davon, aus dir heraus zu gelangen und einen Beitrag zu erbringen. Die Welt ist für dich gemacht, allerdings ist sie nicht für dich gemacht, um über sie Klagen zu führen. Du bist angelegt, dienstbar zu sein. Gesegnet sind die Diener der Welt. Sie haben in der Welt nicht die ganze Zeit über sich selbst und darüber, was sie nicht haben, nachzudenken. Ihr Augenmerk liegt darauf, was sie tun. Sie sind auf die zuhandene Minute fokussiert.
Wenn du Mir zu Diensten stehst, stehst du Anderen zu Diensten. Daran ist nicht vorbeizukommen. Die Welt schuldet dir keinen Unterhalt. Noch auch stehst du bei der Welt in der Schuld. Du schuldest es dir selbst, der Welt förderlich zu sein. Sei deinem Winkel der Welt von Nutzen, und du wirst der Welt insgesamt förderlich sein. Diene einem Menschen, und du dienst jedem. Darin liegt die Schönheit des Dienstes begründet.
Sofern du nicht der Radzahn in dem Rad sein möchtest, dann sei das Rad. Sei sogar bei einem kleinen Karren das Rad. Sei das Rad, was den Karren anführt. Auf diese Weise leitest du die Welt.