DIE BESTIMMUNG EURES HERZENS
Alles, was ihr tut, trägt Früchte. Ihr wisst vielleicht bloß manchmal nicht, wie und wann. Womöglich liegen sie direkt unter eurer Nase, und ihr seht sie nicht. Doch das ist in Ordnung so, oder etwa nicht, weil ihr, indem ihr das tut, das Universum segnet. Ihr braucht nicht immerzu einen Beweis. Braucht ihr tatsächlich eine offizielle Verifikation, dass eure Botschaft in Empfang genommen und wertgeschätzt wurde?
Wenn ihr eine Botschaft ausliefert, liefert ihr sie aus. Ihr sendet sie hinaus. Ihr sendet eine Botschaft, und sie ist da draußen. Was ihr gebt, ist unvermeidlich euer Entgelt. Wir reden hier nicht über Ursache und Wirkung. Jedwede offensichtliche Entlohnung liegt neben dem Punkt. Sie ist nebensächlich. Sie ist wie ein Komma. Kommata sind nicht entscheidend.
Wie viel schauen indes Meine Kinder im Leben nach einem Dankbarkeitshinweis, und wie oft fühlen sie sich ein wenig eingeschnappt, wenn er sich nicht einstellt. Dankt euch selbst. Ehrt euch selbst, und ihr werdet nicht so viel von Anderen für erforderlich halten. Es ist eine Ironie - so viel, wie ihr Andere freisetzt, so viel, wie ihr ohne einen Gedanken an einen Rücklauf gebt, umso mehr Nachweis an Rücklauf wird auf euch zu fließen.
Nocheinmal, wir reden über los lassen. Nun lässt du deine Anhaftung an eine Entlohnung von außerhalb von dir los. Du hast sie nicht zu haben. Sie hat nicht zu dir zu kommen.
Gleichwohl möchtest du weiterhin der Welt und Mir deine Gaben in aller Freiheit vermachen. Ich danke dir im Voraus. Ich schreibe es nicht deinem Konto als solchem gut, denn der Verdienst für das, was du tust und was du gibst, liegt darin, was du tust und was du gibst. Die Tat ist von Belang, und nicht das Nachzählen dabei.
Ich bitte euch nicht, im Aufzeichnungen machen euch zu verfangen, denn Aufzeichnungen sind aus der Vergangenheit, und Wir befinden uns bereits in der Gegenwart.
Deine Befähigung, zu geben, ist dein Glück, und sie ist deine Entlohnung.
Du gibst immerzu auf der Erde etwas. Habe Acht darauf, was du gibst. Was würdest du gerne geben wollen? Ganz bestimmt nicht Unmut.
Schenke dem Beachtung, wovon die Welt mehr braucht, und gib das. Es befindet sich in deinem Herzen, es zu geben. Das gebende Herz ist das einzig glückliche. Das zugreifende Herz ist nicht das glückliche. Sogar das Herz, das durchaus zu einem Trinkgeld berechtigt ist, ist nicht glücklich, auf es zuzupacken. Wenn du etwas des Ertrags wegen erfasst, versuchst du, das Leben zu kontrollieren.
Kontrollieren steht dem Geben entgegen. Befehle ausgeben ist nicht geben.
Wenn du etwas kaufst, erwartest du das richtige Restgeld. Wenn du etwas verkaufst, erwartest du die richtige Bezahlung. Dein Herz aber wird nicht gekauft und nicht verkauft. Dem Geben deines Herzens kann keine Bezahlung gleichkommen.
Der Geber ist der Empfänger. Der Geber erntet. Jedoch hat niemand den Bedarf, das, was er gegeben und entgegengenommen hat, zusammenzurechnen. Es ist genug, zu geben.
Ich habe euch ein Warenhaus von Geschenken gegeben, und ihr reicht sie bloß aus. Das Warenhaus ist unbegrenzt. Das Lager wird nie leer. Tatsache ist, je mehr du gibst, desto mehr hast du. Wo ein einziges Geschenk war, sind nunmehr zwei. Und so wie du fortfährst darin, aus deinem Herzen her zu geben, so wird dein Herz anschwellen, und so wirst du andere Herzen zum Anschwellen bringen. Ohne dies wird dein Herz nicht Ruhe geben. Dein Herz kennt deine Mission besser als du.
Gib heute deinem Herzen. Überhäufe es mit Geschenken.