SEGNE DIE MENSCHEN
Dinge persönlich nehmen ist zu viel aus dir selbst machen. Besser ist es, unparteiisch zu bleiben, so quillst du nicht in Verbitterung oder Schmerz hinein. Damit schonst du deine Energie für größere Dinge. Deine Energie auf Schmerzen aufwenden ist wie dein Geld ausgeben für kleine Dinge, die du nicht willst, für die du keinen Platz hast, und die du später bloß hinauswerfen musst, da sie dir im Weg sind.
Die Dinge nicht persönlich nehmen ist nichts anderes als die Wahrheit sehen.
Um die Wahrheit zu sehen, hast du über dich selbst hinauszugehen.
Auf die eine Weise gesehen, bist du das Zentrum des Universums. Auf andere Weise gesehen, bist du hier, um das Leben für Andere leichter zu machen, sogar für jene Persönlichkeit, die du du selbst nennst. Manchmal hast du dir das Leben schwer gemacht. Widerstand macht es schwerer.
Sobald du die Dinge nicht persönlich nimmst, bleibst du Liebe.
Im Gegensatz dazu, was du vielleicht denkst - eigentlich möchtest du nicht, dass die Menschen immerzu mit dir einverstanden sind. Das würde für dich zu einer eigenen Belastung werden.
Es gibt nichts, was du mit dir durch das Leben zu tragen hast.
Es ist nicht nötig, dass du jemandem das Gefühl gibst, er habe zu bedauern, wer er in einem bestimmten Augenblick war. Widme dich dem, was an dir ist, dich ihm zu widmen. Wieso gibst du jemandem einen Anpfiff, wenn er nicht das tut, was er deines Erachtens tun sollte? Wenn er nicht tut, was du von ihm möchtest, dass er es tut? Wenn er das, was er möchte, mehr in Betracht nimmt, als was du möchtest?
Wenn es die Wahl eines Anderen ist, ist es dessen Wahl. Sie war nie die deine. Hände weg.
Segne die Menschen, die in dein Leben kommen. Segne jene, die aus ihm hinausgehen. Es sind die gleichen Menschen, die reinkommen wie diejenigen, die hinausgehen. Kein einziger kann aus deinem Leben fortgehen, sofern er nicht in ihm gewesen ist. Ziehst du es vor, dass er nicht in deinem Leben war? Freue dich darüber, wie lange auch immer die Drehung war.
Möchtest du wirklich, dass dein Wille über demjenigen der Anderen herrscht?
Entsinne dich Meines Willens, und der großen Freiheit, die Ich dir gebe.
Was ist Freiheit anderes, als dass Jene ihren Weg gehen, und du den deinen?
Ihr werdet wieder gemeinsam enden. Ihr seid euch früher begegnet, und ihr werdet euch wieder begegnen.
Kontrolliere Andere nicht. Kontrolliere dich nicht. Was gibt es da zu kontrollieren? Den Willen des Anderen? Deinen eigenen? Nein, kontrolliere nicht. Lasse zu. Sei dem Willen gegenüber offen, dem deinen und demjenigen des Anderen.
Finde auf, was dein Wille ist. Du machst ihn nicht. Du orderst ihn nicht. Du findest ihn.
Gib Anderen das, worauf du für dich selbst aus bist, und das stellt die Freiheit dar, zu sein, wer du bist, während du bist. Du kannst nicht wollen, von dir selbst abzukommen, auch dann nicht, wenn du nicht weißt, was du selbst bist. Jeder ist auf der Suche nach seinen eigenen Antworten. Er möchte sie aus sich selbst heraus finden. Er möchte nicht deine Antworten.
Niemand hat zu tun, was du möchtest. Niemand hat zu sein, was du willst.
Glaube dies: Niemand ist gegen dich. Sie sind bloß bemüht, ihren eigenen Weg zu finden, und manchmal stoßt ihr ineinander, so, wie es bei zwei Menschen, die aus unterschiedlichen Richtungen um eine Ecke biegen, der Fall sein kann. Beide sagen Entschuldigen Sie, und gehen weiter.
Im Universum ist Raum für Viele, die in allerhand Richtungen gehen. Und jeder, ob bewusst oder nicht, versucht, seinen Weg zu Mir zu finden. Freue dich daran, dass das Andere gleichfalls tun. Räume ihnen allen Raum ein, um ihre unterschiedlichen Wege anzugehen. Was kümmert dich das? Was macht es mit dir, welchen Weg sie gehen? Wenn sie eine falsche Biegung nehmen, werden sie umkehren. Hast du nicht das gleiche getan?
Es liegt nicht dir an, zu sagen, was ein Fehler und was keiner ist. Aus einer weiteren Sicht heraus, kannst du vielleicht sagen, dass das, was deines Erachtens eine falsche Wendung war, die richtige war. Wie wird das jemand erkennen, außer er findet es selbst heraus?