GOTT UND MENSCH
Etliche von euch liegen falsch. Ihr denkt, Mir liege es an, euch zu gefallen. Euch gefallen ist nicht Mein Zweck. Missfallen ganz bestimmt ebenfalls nicht. Doch hin und wieder - öfters - ist es schwer, euch zu gefallen.
Ihr meint, Ich sollte mich in eurem Rücken und auf Zuruf befinden. Gut, natürlich, Ich bin, aber ihr denkt, Ich sollte auf eure Pfeife tanzen. Es seid ihr, die gut daran tun, Meiner Führung zu folgen.
Es ist nicht so, dass Ich euch wissen zu lassen habe, Wer die Verantwortung trägt. Es ist so, dass Ich eure Herrlichkeit erkennen zu lassen habe. In eurer Herrlichkeit inbegriffen ist ein Zustand des Gewahrseins. Teil dieses Gewahrseins ist es, dass ihr bewussterweise nicht ausreichend viel erkennt, um Mir zu sagen, was zu tun ist.
Der Zustand der Huld, auf den Ich Bezug nehme, wird oft als Bescheidenheit bezeichnet. Bei der Bescheidenheit geht es nicht darum, dich aus der Hand zu legen. Es geht nicht darum, dass du mit den Füßen kratzt. Es geht nicht darum, dass du untertänig bist. Sie ist du mit einer Sanftmut, die all dein Lärmen und Wüten überflügelt.
Aber du hast dich als gerecht empfunden, und Mich als unwissend angesehen. Wie du dich doch danach sehnst, Mich zu berichtigen! Wie du dich doch danach sehnst, Mir zu sagen, was was ist! Du denkst so gerne, du seist getragen von der Absicht, Mich zum Wohle der Anderen zu erleuchten, indes bist du derjenige, der irritiert ist. Ein Jeder kann für sich selbst reden. Andere haben dich nicht gebeten, an ihrer Stelle bei Mir schiedsrichterlich vorzusprechen.
Du befindest dich nicht mit Mir im Boxring. Wir sind nicht an gegensätzlichen Enden aufgestellt. Du und Ich, Wir beide, lieben die Menschheit, und Wir wollen, dass sie sich erhebt. Es ist bloß so, du meinst, Ich spielte Meinen Part nicht gut. Achte mehr auf den deinen.
Und worin besteht dein Part? Er lautet nicht, Mich zu berichtigen. Er lautet nicht, Andere zu berichtigen. Genauso wenig lautet er, Mich bei Anderen zurecht zu biegen. Dein Part lautet, dich zu berichtigen. Sieh deinen Platz in der Welt nicht für bedeutsamer an als deinen Platz bei Mir. Es kommt auf dich und Mich an. Darauf kommt es an.
Was hat dich eigentlich genervt? Was lässt dich Unzufriedenheit fühlen mit dem, wie Ich die Dinge anpacke? Wann wurdest du zum Neinsager von Mir?
Für eine einzige Sache, da möchtest du mehr Aufmerksamkeit von Mir. Höre zu, es ist an dir, Mir mit deinem Herzen und weniger mit deinem Verstand mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Dein Verstand hält Mich außenvor.
Dein Herz möchte in Meinem Schoß sitzen. So ist es richtig.
Du indes scheinst zu wollen, dass Ich dein Caterer bin, und das bin Ich nicht. Ich bereite Feste vor, indes ist es nicht an dir, Meine Auswahl zu widerrufen. Du weißt es nicht besser als Ich. Du weißt es besser als das Besagte.
Gib Mir jetzt dein Herz. Stelle es vor Mich hin. Auf diese Weise kommst du in dein eigenes.
Lege deine Schwerter des Ego nieder. Wir sind keine Gegner. Schau dir das echte Bild an, und weniger eines, was aus deiner Werkstatt stammt. Gestehe zu, dass du nicht alle Gewerke deiner Schöpfung kennst. Gestehe zu, dass du nur einen kleinen Teil kennst. Baue keinen Druck auf.
Sei geschmeidig. Sei anmutig. Ehre Mich als deinen Gast oder als deinen Gastgeber. In beiden Weisen, erspare dir den Verschleiß. Du hast nicht stromaufwärts zu schwimmen.
Schwimme mit Mir. Ergib dich der Wahrheit. Komme in Meine Richtung.
Du warst wie jemand im Wasser, der meint, er ertrinke, und er windet sich unter den Händen, die ihn retten sollen.
Ich sage euch schier, weder du noch die Welt ist am Ertrinken. Ihr werdet es nicht glauben, wenn Ich euch sage, dass alles gut ist. Schaut in Mein Herz, und ihr werdet erkennen - was Ich sage, ist so.