BEHELFS WESSEN DREHT SICH DIE WELT?
Wenn du nicht die gesamte Welt glücklich und belebt machen kannst, vielleicht kannst du einen Teil der Welt glücklich und belebt machen. Vielleicht kannst du deinen Teil der Welt annehmlicher machen. Es ist für dich etwas derart Kleines, den Tag eines anderen Menschen glücklicher zu gestalten. Du kannst, einfach während du deinen Geschäften nachgehst und dein alltägliches Leben führst, auf den Tag eines anderen Menschen leuchten. Einfach mittels einiger Worte, mittels eines Lächelns, mittels einer Empfindung der Wertschätzung für das Leben und für die Reise des Anderen durch das Leben, kannst du die Herzen vieler Menschen emporheben.
Wenn jemand griesgrämig ist, kannst du ihn vielleicht durch deine Anwesenheit zum Lächeln bringen, vielleicht ein bisschen. In Wahrheit, Geliebte, könnt ihr den Tag eines Jeden, dem ihr begegnet, anheben. Ihr könnt deren Tag zu einem ein wenig besseren Tag machen, zu einem ein wenig sachteren Tag. Selbstverständlich könnt ihr das. Ich sandte euch zur Erde, um das zu tun.
Fasst euch bereits im Voraus in den Sinn, dass ihr das Leben eines Jeden, mit dem ihr heute redet, aufhellen werdet. Ob ihr nun der Kunde oder der Vertreter des Kundendienstes seid, ihr könnt den Tag besser machen. Was verlangt das von euch? Nicht viel. Schlicht die Bereitschaft, mitempfindend und verständnisvoll gegenüber dem Leben zu sein, wie jenes sich für den Anderen darstellen mag. Die Menschen in deinem Leben wissen durchaus gut genug darüber Bescheid, dass sie, was die Bezüge der Welt angeht, nicht all das sind, was sie sein können. Sie sehen ihre Unzulänglichkeiten und hören ausreichend genug von ihnen. Sie können ihre Verfehlungen nicht aus dem Sinn bekommen.
Wie schön für die Menschen, dass du sie dir ansiehst, sie wertschätzt und mit Gunst auf sie blickst. Wie schön, dass du nicht derjenige bist, der sie an ihre Unzulänglichkeiten erinnert oder der sie auf ihren neuerlichen Makel hinweist. Wie schön, dass sie dich um sich haben, du, der sie so anschaut, als wären sie recht, und als hätten sie einen Platz auf der Erde und in eurer wechselseitig ausgerichteten Welt. Ihr tut dies, indem ihr euch selbst daran erinnert, dass ihr hier auf der Erde seid, um das Leben zu erhellen, und nicht, um jemanden, nicht einmal einen einzigen auf der Erde, zu entmutigen.
Ihr seht jetzt, dass es für euch keine Nachfrage gibt, ungeduldig und kurz angebunden zu sein. Überhaupt keine Nachfrage. Es gibt für euch einen Bedarf, zuvorkommend und gefällig zu sein. Es gibt für euch einen jeglichen Bedarf, einen Jeden willkommen zu heißen, der vor euch steht, und ihn für einen Augenblick des Lebens emporzuheben, unterdessen ihr mit jenem Menschen einen Moment teilt. Wie viel wird es doch bedeuten, wenn ihr keinen einzigen Aspekt der Welt verunglimpft und herabwürdigt. Wie viel werdet ihr doch das Leben des anderen Menschen anheben.
Ich kenne niemanden, der nicht gerne ein wenig Aufheiterung hätte. Und, falls sich die Menschen, mit denen du heute redest, bereits einfach gut fühlen, keiner unter ihnen wird gegen einen Daumen nach oben von dir etwas haben.
Die Verantwortung, fröhlich zu sein, liegt bei dir. Niemand sonst hat sie. Sie liegt ausschließlich bei dir. Die Verantwortung, Helligkeit auf Andere, genauso wie auf dich selbst, auszubreiten, ist gleichfalls deine alleinige Verantwortung. Nimm dir zu Herzen, was Ich sage. Der alleinige einzige Verantwortliche für deine Spanne an Glücklichsein bist du. Und der alleinige einzige, der die Verantwortung innehat, den Tag für Andere anzuheben, bist du. Du bist dafür verantwortlich, was du tust. Gleichermaßen ist das keine Verantwortlichkeit, die einem Anderen zu übertragen ist. Schaue auf dich selbst. Leite dich selbst an und keinen Anderen.
Sei kein Griesgram mehr. Du kannst das.
Bitte Ich dich um zu viel?
Sei die Sonne, die scheint. Sei jemand, den ein Jeder glücklich ist unters Gesicht zu bekommen. Es geht hier nicht um dein Ego, sondern um den Segen, den du Anderen übermittelst. Natürlich wirst du wiewohl ebenso zu einem Segen für dich selbst. Zu Meinem Behufe wirbelst du die Welt herum, und du balancierst sie glücklich auf ihrer Achse.
Denkst du, Ich übertreibe? Ganz und gar nicht. Behelfs wessen dreht sich die Welt, falls nicht durch dich?