DAS EINSETZEN VON WUNDERN
Sei mit Begrenzungen durch. Wozu brauchst du sie? Sie halten dich gefesselt. Sei ein freier Mensch, nicht alten Gedanken verpflichtet.
Wannimmer du dich selbst denken hörst: „Das kann ich nicht, niemand kann das, das ist unmöglich“, dann denke noch einmal.
Wannimmer du dich sagen hörst: „Darin bin ich nicht gut“, oder „Das ist nicht, wer ich bin“, dann ändere deine Worte.
Ja, du, der du in Meinen Augen vollkommen bist, Ich sage dir, deine Gedanken zu ändern. Reiche sie ein. Es ist an der Zeit, dass sie recycled werden. Gib dein altes Denken für neues in Zahlung. Handle es nicht einmal. Eigentlich möchtest du nicht, dass jemand dein altes Denken besitzt. Wirf es aus deinem Geist heraus. Wirf es in den Abfall. Dieses alte Denken war ohnehin nie wirklich das deine. Du hast es schlicht angenommen. Du hast es kopiert. Du dachtest, es sei etwas Gutes. Aber eigentlich, nichts für ungut, es war für nichts anderes gut, als überwältigt zu werden.
Komme den gesetzlichen Bestimmungen nach. Ansonsten, lasse deinen Geist fliegen. Lasse deine Gedanken in die Höhe steigen.
Es gibt nichts in der Welt, das deine Gedanken nicht ändern können.
Es gibt nichts in der Welt, das dich zu hemmen hat. Einzig, falls du es einräumst, bist du gehemmt.
Euer Geist ist frei, Geliebte. Ihr braucht nicht kontrollieren zu lassen, was ihr denkt. Die Gedanken Anderer müssen nicht die euren einengen. Seid das freie hohe Seinswesen, das ihr, unbesehens der Gegebenheiten, seid, unbesehens der Menschen, die zu euch Nein sagen, unbesehens der Menschen, die euch schief ansehen, unbesehens eurer eigenen Zweifel. Da ist der Übeltäter, eure eigenen Zweifel, und was sind Zweifel anderes als euer eigenes Denken? Bannt den Selbst-Zweifel. Bannt ihn für immer.
Du bist der Kapitän deines Schiffes. Du bist der Rudergänger. Du bist derjenige an der Ackerfräse deines Lebens. Das Rad des Lebens liegt in deinen Händen. Dein Leben wurde dir gegeben, um es zu steuern, nicht bloß, um irgendeinem Schiff zu folgen, das sich zufällig vor dir befindet.
Seid freie Agenten, Geliebte. Lasst die Welt tun, was die Welt tut, und ihr, ihr seid der Souverän von euch selbst. Stürzt nicht die Gesellschaft um. Stürzt eure Gedanken um. Striegelt nicht das Haar eines Anderen. Kämmt euer eigenes.
Haltet eure Gedanken hoch, und euer Herz wird seine Schulter aufrecht behalten, und es wird eine glückliche Melodie schlagen. Sofern euer Herz Schaden genommen hat, haben es eure Gedanken geschädigt. Wasimmer eure Gedanken angerichtet haben, eure Gedanken können es rückgängig machen. Glaubt nicht eine Minute lang, dass es zu spät ist. Spät und früh, zu spät, zu früh – das sind allesamt zeitliche Wörter der Welt. Es gibt kein zu spät; es gibt kein zu früh. Alles ist jetzt soeben, und du kannst jetzt in dem Augenblick deine Gedanken und damit dein Leben neu aufbauen, eben jetzt vor deinen Augen.
Wer sagt, dir könnten keine neue Gliedmaßen wachsen? Wer sagt, ein Herz, das sei nicht zu reparieren? Ihr könntet Wiederwachsen und Reparatur als Wunder bezeichnen. Gut, Geliebte, was fällt bei Wundern aus der Reihe? Denkt ihr, sie seien derart selten? Wunder sind Dutzendware. Schaut euch um. Nichts als Wunder. Wieso etlichen Wundern stattgeben, und anderen nicht? Wer seid ihr, dass ihr Wunder in zwei Hälften schneidet? Wer seid ihr, dass ihr sagt, einige Dinge seien möglich, und einige nicht? Wer seid ihr, dass ihr das Einsetzen von Wundern verhindert? Wer seid ihr, dass ihr zu Wundern Nein sagt? Wer seid ihr, dass ihr verleugnet, was Ich euch sage?
Wer seid ihr, dass ihr sagt, das Leben könne bis hierher gehen, jedoch nicht weiter? Wer seid ihr, dass ihr das Leben in ein Paket verpackt, und dass ihr es davon abhaltet, sich auszudehnen? Wer vermag überhaupt an das Leben zu glauben, so, wie es vor euch ausgebreitet ist? Leben selbst ist nicht logisch..
Vielleicht ist die Zeit für euch gekommen, die Logik wegzuwerfen und einfach mit dem Leben voran zu rennen und zu sehen, wohin es euch nimmt, und zu sehen, was das Leben ohne Handschellen zu tun vermag. Es kann Wunder ausarbeiten. Wieso, es kann Berge versetzen. Erkennt ihr nicht, dass jetzt soeben alles in Bewegung ist?