Der HIMMEL #1892
Freier Wille oder Schicksal?
26. Januar, 2006
Gott sagte:
Sicherlich führt das Leben in der Welt unerwartete Ereignisse herbei, und du wirst/bist umgedreht oder gerüttelt--- oder überglücklich. Und doch hast du etwas zu sagen in deinem eigenen Leben. Zum gleichen Zeitpunkt, wenn dein Leben bestimmt scheint, scheint es auch, dass du es bestimmst. Die Drehungen und Wendungen deiner eigenen Gedanken sind hilfreich, und doch nicht final. Alles, was du im Restaurant des Lebens bestellst, erhältst du nicht sofort im Moment der Bestellung. Der Kellner serviert vielleicht etwas, worum du nicht batest. Und doch, hier ist das Essen auf deinem Teller. Es wird vor dich gestellt, und die Gabel ist in deiner Hand, und du kannst wählen.
Du beeinflusst dein Leben und das Leben derer um dich, und du wirst auch beeinflusst. Die Verbindungen sind so kompliziert, dass das Menschliche Auge der Faden-Weberei nicht aus und ein folgen kann.
Es ist als ob du das Orchester spielen hörst, und doch selbst im Orchester mitspielst. Dort wird solche Musik gespielt, so ein großes Orchester, das sie spielt, so viel passiert auf ein Mal und schon kommst du kaum mehr mit. Du bemühst dich. Du bemühst dich sogar voranzukommen. Außer Atem schnaufst und keuchst du.
Und doch gibt es nichts, mit dem du Schritt halten musst. Was ist das für ein Rennen, an dem du da teilnimmst? "Wie ist es", fragst du dich, "dass ich da hinein kam? Und was mache ich jetzt? Was ist für mich dort zu machen? Ich kenne nicht einmal all meine Möglichkeiten."
Und so gibst du alles, was du bekommen hast, für diese Rolle, die du in diesem Moment der Ewigkeit spielst. Du kannst nicht aus dem Spiel herauskommen. Du spielst es bis zum Ende. Wie du deine Flöte spielst, bist du natürlich beeinflusst von den Noten, die die anderen Orchestermitglieder spielen, von deren Instrumenten, von dem Ausmaß ihrer Hingabe, bis zu dem, wem sie sich widmen, und doch bist du gleichzeitig unantastbar. Du bekommst Auftrieb und du bist zerschmettert. Und doch ist es nicht dein Auftrag, dass du auf den leisesten Wink der anderen Instrumente gehorchst.
Du nennst die eine Art an Einflüssen positiv, und eine andere negativ, und deshalb springen deine eigenen Gedanken von einem Einfluss zu einem anderen. Manchmal ist ein falscher Ton getroffen, und du fasst dir mit der Hand an die Stirn. Ein anderes Mal lässt dich ein süßer Ton „in die Karten schauen“ und du springst vor Freude. Und du machst weiter, mit schweren Schritten zu gehen, du „haust ab“ oder hüpfst weiter.
Welch Instrument auch immer ein anderer spielt, du musst es nicht spielen. Du hast die Wahl, welches Instrument du spielst, und du hast die Wahl, wie du es spielst. Du und alle anderen im Orchester seid wie Kreise innerhalb von Kreisen. Jede/r von euch ist der im Teich fallengelassene Kieselstein, und du machst kleine Wellen. Du bist der geworfene Stein. Du bist sein Werfer. Und du bist der Teich, in den er geworfen wird.
Bedenke dies. Berücksichtige, dass du der führende Stein bist. Berücksichtige, dass du dich wirfst. Berücksichtige, dass du Veränderung hervorrufen kannst, sowie du auch beeinflusst wirst. Deine einzige direkte Ansage ist über dir.
In deinem Herzen willst du mehr Positivität in deinem Leben und der Welt. Ich glaube nicht, dass du zu mehr Negativität strebst! Geliebte/r, bring Gaben an Positivität der greifbaren Welt. Spende Anhebung. Was immer sich ereignet, steige höher und nimmt die Welt mit dir. Nimm eine Person in der Welt mit dir. Bring dich höher. Klettere eine Sprosse auf der Leiter und geh sie nicht zurück.
Ich verstehe, dass dein Herz immer wieder verletzt wird. Immer wieder erfüllt jemand anderer sein Versprechen nicht, und du wirst entmutigt. Sorge dich nie. Du, Mein/e Geliebte/r, du, die/der du jetzt in diesem Moment Meine Worte liest, du, du Geliebte/r, du erfüllst dein Versprechen.