ZUM HERZEN GEHÖRT DAS KÖNIGREICH
Dein Mitempfinden ist nunmehr umfassender. Dein Mitempfinden für jedes lebende Wesen ist umfassender. Während sich deine Freude vermehrt, hast du ein umfassenderes Begreifen der Wahrnehmungen Anderer und dessen, was sie durchmessen. Du hast dasjenige durchlaufen, durch das sie jetzt hindurch wachsen.
Jetzt hast du die bekümmerte Sicht aufgegeben. Du hast sie unter Dankbarkeit gegen Glücklichsein eingehandelt, und nun wallt dein Herz, und nun siehst du durch die Schmerzen Anderer hindurch, und dein Herz kommt ihrem Herzen näher. Jetzt wird Mitempfinden zur Segnung.
Du wolltest stets andere Menschen haben, die wie du denken und sind, aber das ist etwas anderes. In diesem Mitempfinden schlägt dein Herz eine Ehrenbezeugung vor jenen, für die du mitempfindest. Nun ist es an dir, die scheinbar Anderen im Tandem mit der Freude, die du lebst, zu sehen. Die Freude, die du lebst, du vermagst sie ausschließlich weg zu geben. Du kannst sie ausschließlich überallhin senden.
Denke dir das Öffnen deines Herzens nicht als verwundend. Dein Herz Öffnen ist zärtlich, aber es ist nicht verwundend. Ein Herz, das seinen Beitrag leistet zur Heilung anderer Herzen kann nicht verwundet werden. Zart, ja. Verwundet, nein. Ein empfindsames Herz wie das deine schlägt in Meinem Herzen. Du sollst allen anderen Herzen in der Welt eine Salbe sein. Du sollst dich den Herzen aller lebendigen Dinge andienen.
Du beugst dich nicht zu anderen Herzen herunter. Du hebst sie hoch. Sie haben dein Mitempfinden nicht zur Kenntnis zu nehmen. Es ist schlicht so, dass du es zu haben hast. Du segnest, unterdessen du deinen Weg voran nimmst. Du segnest alle Herzen, weil sie die deinen sind, und weil es nichts anderes zu tun gibt. Etwas Minderes vermagst du nicht zu tun.
Lasst Uns nunmehr gemeinsam all die Herzen segnen, die wie verwundete Vögel sind, und ihnen helfen, ihre Flügel beweglich zu bekommen und von jedwedem Leiden wegzufliegen und am Himmel anzulangen, wo Wir soeben sitzen.
Kein einziger Sperling soll verletzt werden. Alle lebenden Wesen, ob klein oder groß, rufen Freude hervor. Alle lernen, dass angebliches Leiden nicht nötig ist. Jenes dient keinem anderen Zweck, als den Schmerz zu vermehren. Bei dem Verwundens-Modus ist nun alles erledigt. Nun wird ein Segnungs-Modus erforderlich. Er wird eigentlich nicht erforderlich. Er wird schlicht benutzt. Die Freude gelangte an die Vorderseite. Während der Schmerz zurücktritt, springt die Freude herbei. Stoßt die Freude hinein, Geliebte. Fasst eure Freude des Herzens an und reicht sie von Herz zu Herz weiter, so, wie ein Basketball über das Spielfeld hinweg weitergereicht wird.
Dein Herz war nie für dich alleine. Es war immer an ihm, sich auszudehnen und somit die Welt auszudehnen. Dein Herz ist dafür bestimmt, das Herz der Herzen zu sein. Dein Herz ist dafür bestimmt, überallhin zu langen. Dein Herz war dafür bestimmt, überallhin zu reichen. Und jetzt sendest du einen höheren Ton. Nun ist dein Herz der Vogel, der rund um das Universum singt. Nun bist du mit deinem Herzen der Segen der Welt. Nun beherrscht dein Herz die Welt. Nun ist dein Herz der Metronom des gesamten Universums. Du bist derjenige, der für Andere den Ton ansetzt, dem sie folgen.
Dein Herz war immer mehr als du ihm zugeschrieben hast. In deinem Herzen hat das Lied in Meinem Herzen immer Widerhall gefunden. Nun weißt du das, und dein Wissen erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Es bewirkt bei der Welt alles.
Wessen Welt war sie deines Erachtens überhaupt? Dachtest du, sie gehöre sonst jemand? Dachtest du, eben diese Welt, in der du lebst, sei nicht die deine? Dachtest du, sie gehöre nicht dir, oder du nicht ihr? Was, Geliebte und Geliebter, dachtest du? Was dachtest du?
Indes, es macht nichts, das ist keine Angelegenheit des Denkens. Es ist eine Sache des Herzens. Dem Herzen gehört das Königreich. Deinem Herzen gehört das Königreich. In deinem Herzen ruhe Ich.