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der Himmel#2001 - Wünsche wie Sterne - 28.04.006

HEAVEN #2001

Wünsche wie Sterne

28. April 2006

Gott sagte:

Ich habe dich gedrängt zu wünschen, Wunsch über Wunsch anzuhäufen, weil Wünsche die Lampen sind, die deinen Pfad beleuchten. Gleichzeitig hab ich dich gedrängt, nicht an deine Wünsche gebunden zu sein. Wünsche nie da gewesen zu sein. Und gleichzeitig lass deine Wünsche los. Du hältst nicht an ihnen fest. Du lässt sie ihren eigenen Weg gehen.

Es ist als seiest du ein Maler. Du bewegst den Pinsel. Und doch lässt du auch dem Pinsel in deiner Hand sein eigenes Lebens. In diesem Sinn gehört das Gemälde nicht dir. Es gehört sich selbst.

Genauso gehören dir Wünsche, und doch gehören sie dir nicht. Sie sind wie Sterne am Himmel. Du kannst jeden zu deinem Herzen ziehen, und doch sind Sterne den Nachthimmel beleuchtende Sterne. Sterne sind wie Reißzwecken, die den Nachthimmel an seinem Platz halten. Und doch betreten Sterne dein Herz und beleuchten es.

So ist es mit Wünschen. Sie betreten dein Herz und beleuchten es. Du bist mit Wünschen belichtet. Anbindung an Wünsche blockiert ihr Licht. Wuchere mit Wünschen und lass sie alle aufsteigen wie Ballons in den Himmel.

Stell di vor, Wünsche sind wie Computertasten. Du berührst die Tasten leicht. Du drückst nicht hart auf.

Wenn du dein Auto startest, dann drehst du den Schlüssel einmal und das ist es. Du musst den Schlüssel nicht dauernd drehen. Einmal gedreht, ist er gedreht, und das Auto startet. Der Sound des Motors mag nicht wahrnehmbar sein. Nichtsdestotrotz hat die Maschine gestartet. Du lenkst das Auto, Geliebte/r, und du vertraust dem Motor, dass er dich vorwärts bringt.

Du kannst den Wunsch in deinen Gedanken los lassen und trotzdem ist er immer noch sichtbar.

Wünsche haben keine Landkarten. Sie sind keine Schnitzeljagd. Sie sind vor – gesetzte Raketen, doch du kannst die Zeit nicht kennen, zu der sie starten sollen. Du kannst nur wissen, dass sie es tun.

Wünsche sind nicht etwas, das in Großmutters Truhe auf dem Dachboden versteckt ist, die du genau durch sehen musst, Der Inhalt wurde herausgenommen und and der frischen Luft aufgehängt.

Wünsche sind wie Apfelbäume, die du gepflanzt hast. Sie werden zu rechter Zeit blühen. Oder du magst finden, dass die Frucht deines Wunsches ein Pfirsich ist. Oder du magst Äpfel und Pfirsiche haben.
Die Sache ist, du kannst jede Frucht wünschen, die du magst. Du wässerst vielleicht den Baum, aber du überlässt das Blühen dem Baum. Du peitschst den Baum nicht, damit er die Früchte früher produziert. Ja, stell dir deine Wünsche wie Setzlinge vor, die du gepflanzt hast. Deine Wünsche werden ausgewachsene, Frucht tragende Bäume werden. Deine Wünsche werden landen und sie werden Früchte tragen. In der Zwischenzeit forsche nicht zu viel über deine Wünsche nach, oder du machst Bonsais aus ihnen.

Wünsche – und beobachte deine Wünsche wahr werden. Natürlich manifestierst du manche Wünsche direkt. Wenn dein Wunsch ein Schrank ist, stellst du ihn dir zuerst vor. Vielleicht findest du ihn am Straßenrand. Oder vielleicht kaufst du das Holz und Hammer und Nägel. Wenn dein Wunsch ist, rot zu tragen, musst du es anziehen. Du wartest nicht auf eine unsichtbare Hand. Doch wenn du willst, dass eine große Sache zu dir kommt, ist genau so viel zu tun. Und dann sei bereit die Tür zu öffnen.

Wünsche müssen gewünscht werden. Lass deine Wünsche Orangen sein, die du in die Luft wie ein Jongleur wirfst. Und wenn die Orangen wieder herunterkommen, dann fang sie. Mach dir keine Gedanken, du wirst sie fangen.